Wie lässt sich Basilikum einfrieren und haltbar machen?

Antwort in aller Kürze

Basilikum einzufrieren ist eine einfache und bewährte Methode, um frische Blätter über viele Monate hinweg aromatisch haltbar zu machen. Wasche das Basilikum zunächst gründlich unter kaltem Wasser und tupfe die Blätter anschließend vorsichtig trocken. Danach kannst du sie entweder fein hacken und mit etwas Öl in Eiswürfelformen einfrieren oder die ganzen Blätter direkt einfrieren. 

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Eiswürfel mit Basilikumblättern vor einer Schale mit Basilikum.

Basilikum einfrieren oder trocknen?

Übriggebliebenes Basilikum kann man entweder einfrieren oder trocknen. Beim Trocknen an der Luft verliert das Kraut oft viel von seiner typischen Würze und schmeckt leicht nach Heu. Die deutlich bessere Wahl für vollen Geschmack ist, das geerntete Basilikum tiefzukühlen. Auf diese Weise bleiben die enthaltenen ätherischen Öle intensiv. 

Du kannst selbst entscheiden, ob du die ganzen Blätter nutzt oder vorbereitete Portionen herstellst. Ganze Blätter nehmen im Gefrierfach optisch oft eine dunkelgrüne bis bräunliche Farbe an und werden in der Textur etwas weicher. Ihr Aroma bleibt jedoch erhalten. Verarbeitest du sie hingegen direkt weiter, bleibt das Küchenkraut meist formstabil, hellgrün und lässt sich beim späteren Kochen wesentlich präziser dosieren.  

Wie friert man Basilikum ein? – die schnelle Anleitung

Möchtest du Basilikum einfrieren, frisch verarbeiten und später unkompliziert verwenden, dann setze auf Eiswürfelformen. So gehst du sicher, dass keine ungewollten Eiskristalle das empfindliche Gewächs beschädigen: 

  • waschen und sorgfältig abtrocknen: Spüle die grünen Blätter kurz unter kaltem Wasser ab. Tupfe sie danach mit einem Küchentuch gründlich und vorsichtig trocken. 

  • Blätter vom Stiel zupfen: Löse das weiche Grün behutsam von den härteren Zweigen ab. 

  • Basilikum in Öl einfrieren: Hacke das Kraut fein mit einem scharfen Messer. Gib es in einen sauberen Eiswürfelbehälter und fülle die Mulden mit hochwertigem Olivenöl auf. 

  • luftdicht verpacken: Sobald die Würfel gefroren sind, füllst du sie platzsparend in eine Gefrierdose um. 

Basilikum ernten
Zur Vorbereitung sollte das frische Basilikum gründlich gewaschen und vorsichtig getrocknet werden.

Wie lange ist eingefrorenes Basilikum haltbar?

Tiefgekühltes Basilikum lässt sich bei einer konstanten Gefriertemperatur von etwa –18 Grad Celsius mehrere Monate lang aufbewahren. In vielen Ratgebern wird eine Spanne von etwa sechs Monaten genannt. Danach nimmt das Aroma meist langsam ab, auch wenn das Kraut grundsätzlich noch verwendbar ist.  

Wichtig ist eine möglichst luftdichte Verpackung, damit das Basilikum keinen Gefrierbrand bekommt und keine Fremdgerüche annimmt. Besonders praktisch sind die zuvor hergestellten Basilikum-Öl-Würfel: Du entnimmst einfach die gewünschte Menge und gibst sie direkt in Pfanne, Soße oder Suppe. Auftauen musst du das Kraut normalerweise nicht, denn beim Erhitzen entfalten sich die ätherischen Öle ganz von selbst und sorgen weiterhin für ein intensives Aroma. 

Rezepte mit Basilikum

FAQ – Basilikum einfrieren

Ja, du kannst auch die kompletten Blätter direkt in das Gefrierfach geben. Breite sie dafür mit etwas Abstand zueinander auf einem kleinen Brett aus, friere sie kurz vor und fülle sie erst danach in einen Beutel. So kleben die empfindlichen Pflanzenfasern nicht zusammen. 

Bei durchgehend niedrigen Temperaturen bleibt das Küchenkraut in der Regel für etwa sechs Monate aromatisch. Danach verliert es schrittweise an Intensität und kann zunehmend fade schmecken. Verbrauche ältere Reserven daher zügig in geschmacksstarken Suppen oder besonders kräftigen Soßen. 

Unbehandelte ganze Blätter reagieren auf die starke Kälte oft mit einem dunklen, fast bräunlichen Farbumschlag und weicher Struktur. Dieser rein optische Aspekt beeinträchtigt den Geschmack glücklicherweise nicht. Möchtest du die grüne Farbe erhalten, empfiehlt sich das Vorbereiten als Kräuter-Öl-Würfel. 

Nein, du gibst das Kraut unaufgetaut direkt in die kochende Speise. Beim langsamen Erwärmen bei normaler Raumtemperatur werden die zuvor erstarrten Blätter schnell zu einer unappetitlichen Masse. Streue die Würfel stattdessen im letzten Moment über die heiße Pasta oder in die Soße. 

Die vorportionierten Öl-Kräuter-Mischungen eignen sich sehr gut für warme Tellergerichte. Gib sie einfach als Abschluss in aromatische Tomatensoßen, dicke Eintöpfe oder an gegrilltes Ofengemüse. Für ein klassisches Pesto empfiehlt sich dagegen weiterhin das frisch vom Stock gepflückte Kraut. 

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