Krakauer: Welches Fleisch steckt eigentlich drin?

Antwort in aller Kürze

Krakauer ist eine ursprünglich aus Polen stammende Brühwurst mit grober Fleischeinlage. Doch aus welchem Fleisch wird die Krakauer gemacht? Sie besteht überwiegend aus Schweinefleisch, oft ergänzt durch Rindfleisch. Typisch sind die kräftige Würzung mit Knoblauch, Pfeffer und Pökelsalz sowie eine intensive Rauchnote durch das Räuchern über Buchenholz.

Die ganze Antwort – ausführlich erklärt von EDEKA

Ganze und aufgeschnittene Krakauer auf Holzbrett.
Die Krakauer Wurst ist bekannt für ihren würzigen Geschmack, der oft durch Kümmel, Piment oder Koriander intensiviert wird.

Was ist eine Krakauer Wurst? Zusammensetzung und Herkunft des Fleisches

Krakauer Fleisch ist in der Regel eine Mischung: Die Basis bildet meist grob entsehntes Schweinefleisch (oft Schulter oder Bauch) und Speck. Häufig wird Rindfleisch hinzugefügt, um der Wurst mehr Biss und eine kräftigere Farbe zu geben. In der hochwertigen Variante, der „Krakauer Schinkenwurst“, muss der Anteil an magerem Fleisch besonders hoch sein (mindestens 80 Prozent), und sie darf weniger Fett enthalten.

Woher kommt die Krakauer Wurst?

Der Name verrät es bereits: Die Ursprünge liegen in der polnischen Stadt Krakau (Kraków). Von dort trat die Wurst ihren Siegeszug durch die europäischen Küchen an. Das Geheimnis liegt nicht nur im Fleisch, sondern in der Würzung. Neben Pökelsalz und Pfeffer ist Knoblauch das dominierende Gewürz, oft begleitet von einer Prise Kümmel, Piment oder Koriander. Nach dem Füllen in Naturdärme wird die Wurst heiß geräuchert und gebrüht. Das sorgt für die Haltbarkeit und das appetitliche Raucharoma.

Küchentipps: So gelingt das Krakauer Fleisch

Du kannst die Krakauer sehr vielseitig einsetzen. Da es sich um eine Brühwurst handelt, ist sie bereits gegart und kann theoretisch auch kalt als Aufschnitt genossen werden, besonders die dünner geschnittenen Varianten. Ihre wahre Stärke zeigt sie aber erhitzt:

  • Auf dem Grill: Schneide die Haut leicht kreuzweise ein, damit die Wurst nicht platzt und sich schöne Röstaromen bilden. Das Krakauer Fleisch bleibt dabei innen saftig.

  • In der Pfanne: In Scheiben geschnitten verleiht sie Bratkartoffeln oder Bauernpfannen eine deftige Note.

  • Im Eintopf: Durch ihren Rauchgeschmack ist sie die ideale Einlage für Kartoffel- oder Erbsensuppen.

Tipp: Wenn dir die Haut (der Darm) zu fest ist, kannst du die Krakauer vor dem Anbraten pellen. Das ist besonders bei Eintöpfen beliebt, damit die Wurstscheiben im Mund zarter sind.

FAQ – Welches Fleisch ist in der Krakauer?

Eine Krakauer ist eine Wurstspezialität mit grober Fleischeinlage, die ursprünglich aus Polen stammt und der Brühwurst ähnelt. Sie zeichnet sich durch eine feste Struktur, eine deutliche Knoblauchnote und ein rauchiges Aroma aus. In Deutschland wird sie oft als „Krakauer Schinkenwurst“ oder als Bratwurstvariante angeboten und sowohl kalt als auch warm verzehrt.

Ja, die Pelle der Krakauer ist in der Regel ein Naturdarm (meist vom Schwein oder Rind) und kann bedenkenlos mitgegessen werden. Besonders beim Grillen sorgt der Darm für die beliebte Knackigkeit und den „Biss“. Wenn du die Wurst in Eintöpfen verwendest oder der Darm sehr fest ist, kannst du sie vor dem Essen auch abziehen.

Der Hauptunterschied liegt in der Struktur und der Würzung. Während die Bockwurst eine sehr feine, homogene Masse (Brät) hat, ist die Krakauer Wurst deutlich gröber und enthält sichtbare Fleisch- und Speckstücke. Zudem ist sie oft intensiver mit Knoblauch gewürzt und schmeckt kräftiger als die mildere Bockwurst

Die Krakauer enthält traditionell einen hohen Anteil an Schweinefleisch, wird aber sehr oft mit Rindfleisch kombiniert. Das Rindfleisch sorgt für eine kräftigere Farbe und einen festeren Biss. Es gibt auch reine Geflügel-Varianten für Menschen, die kein Schweinefleisch essen, diese müssen dann aber entsprechend gekennzeichnet sein.

Frische Krakauer von der Theke solltest du im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Vakuumierte Ware hält sich ungeöffnet deutlich länger. Achte hier auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Sobald die Packung geöffnet ist, solltest du die Wurst ebenfalls binnen weniger Tage aufbrauchen, da sie sonst schmierig werden und an Geschmack verlieren kann.

Ähnliche Inhalte

Spezielle Frage? Unser Ernährungsservice hilft gern:

* kostenfrei aus dem dt. Fest- und Mobilfunknetz

Weitere Kontaktmöglichkeiten und Informationen über den EDEKA Ernährungsservice.