Warum sind einige Kiwis gelb und besonders süß?

Antwort in aller Kürze

Eine spezielle Züchtung ist der Grund, warum einige Kiwis gelb sind. Während der Reife wird ihr grünes Chlorophyll abgebaut, wodurch gelbe Farbpigmente sichtbar werden. Sie schmecken süßer, enthalten weniger Säure und besitzen eine glatte, essbare Schale. Zudem liefern sie wertvolles Vitamin C.

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Gelbe Kiwis
Gelbe Kiwis sind aufgrund ihrer Süße und der weichen Textur beliebt.

Warum gibt es gelbe Kiwis?

Gelbe Kiwis, oft Gold-Kiwis genannt, sind keine unreifen grünen Kiwis, sondern eine eigenständige Sorte. Der Grund, warum einige Kiwis gelb sind, ist ein biologischer Prozess während der Reifung: Anders als die grüne Kiwi baut die gelbe Kiwi den grünen Farbstoff Chlorophyll fast vollständig ab. Dadurch kommen andere Pigmente zum Vorschein, vor allem Carotinoide und Beta-Carotin, die für das leuchtend goldene Fruchtfleisch sorgen. Während grüne Kiwis geschmacklich oft eine spritzige Säure mitbringen, schmeckt die gelbe Variante fast wie eine Mischung aus Honig, Mango und Pfirsich.

Ein Vorteil in der Küchenpraxis ist die Schale: Sie ist glatt und fast haarfrei. Du kannst die gelbe Kiwi daher problemlos, wie einen Apfel mit Schale essen: einfach waschen und hineinbeißen. Das spart Zeit und maximiert die Nährstoffaufnahme, da viele Vitamine direkt unter der Haut sitzen

Unterschiede der Kiwis auf einen Blick

Die Kiwis unterscheiden sich nicht nur im Geschmack. Auch die Textur der sogenannten Gold-Kiwi ist weicher und saftiger.

  • Grüne Kiwi: säuerlich-frisch, pelzige Schale, festes Fleisch (Actinidin-haltig)

  • Gelbe Kiwi: honigsüß, glatte Schale, cremiges Fleisch, weniger Enzyme

Warum sind gelbe Kiwis gesund? Nährstoffe und Verwendung in der Küche

Du musst kein schlechtes Gewissen haben, auch wenn sie süßer schmeckt. Sie sind mit ihrem hohen Vitamin B und Vitamin C Gehalt gute Nährstoffpakete, denn diese tragen unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Zudem liefern sie Ballaststoffe und Kalium.

Da gelbe Kiwis weniger eiweißspaltende Enzyme enthalten als grüne, eignen sie sich besser für Desserts mit Milchprodukten. Grüne Kiwis machen Joghurt oder Quark oft bitter, bei gelben Kiwis passiert das deutlich langsamer. Probiere sie morgens im Müsli oder als süßen Kontrast im herzhaften Salat.

FAQ – Warum sind einige Kiwis gelb?

Ja, die Schale von gelben Kiwis kannst du problemlos mitessen. Im Gegensatz zur grünen Kiwi ist sie glatt und ohne störende Härchen. Wasche die Frucht vorher gründlich warm ab, dann kannst du direkt hineinbeißen und profitierst von den Ballaststoffen in der Schale.

Der Anbau von gelben Kiwis ist oft aufwendiger und die Erträge sind teilweise geringer als bei der robusten grünen Sorte. Zudem ist die Lizenzierung bestimmter Züchtungen kostenintensiv und die Früchte sind empfindlicher beim Transport, was den Preis beeinflusst.

Eine reife gelbe Kiwi erkennst du am Drucktest. Wenn die Frucht auf sanften Daumendruck leicht nachgibt, hat sie ihre optimale Süße erreicht. Fühlt sie sich noch steinhart an, ist sie sauer und sollte bei Raumtemperatur nachreifen.

Harte, noch nicht ganz reife Kiwis kannst du bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Sobald sie auf leichten Fingerdruck nachgeben, gehören sie ins Gemüsefach deines Kühlschranks. Dort bleiben sie, getrennt von Äpfeln oder Bananen, noch etwa eine Woche frisch.

Ja, das funktioniert mit gelben Kiwis meist besser als mit grünen. Da gelbe Sorten weniger eiweißspaltende Enzyme enthalten, wird Milch oder Joghurt nicht so schnell bitter wie bei der Verwendung von grünen Kiwis. Verzehre die Speise dennoch zeitnah.

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