Ein Blech mit einem runden, aufgeschnittenen Brotlaib, mehreren hellbraunen Brotscheiben und weißem Mehl auf der Kruste.

Sodabrot

Sodabrot ist ein traditionelles irisches Brot, das ohne Hefe gebacken wird. Durch Natron als Triebmittel erhält es eine lockere Krume und eine knusprige Kruste. In wenigen Minuten zubereitet, passt es ideal zu Suppen und Eintöpfen oder schmeckt ebenso gut mit Butter und Marmelade.

  • Zubereitungszeit
    15 min.
  • Gesamtzeit
    60 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    208 kcal
  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

8

250 g
Weizenmehl, Type 550
250 g
Weizenvollkornmehl
2 TL
Salz
1 TL
Natron
400 ml
Buttermilch

Außerdem:

Mehl, zum Arbeiten

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.

  2. Mehl, Salz und Natron in einer Schüssel vermischen. In der Mitte eine Mulde formen und die Buttermilch hineingeben. Mit einem Holzlöffel kurz verrühren, bis ein klebriger Teig entsteht.

  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche sanft zusammenfalten, jedoch nicht kneten. Zu einer runden Scheibe von ca. 20 cm Durchmesser formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit einem scharfen Messer ein tiefes Kreuz in die Teigoberfläche einschneiden. 

  4. Sodabrot für 35-45 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen. Es ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Herausnehmen und warm servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 870 kj (10 %)
Kalorien 208 kcal (10 %)
Kohlenhydrate 37 g
Fett 2 g
Eiweiß 7 g

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Was ist Sodabrot?

Bei Sodabrot handelt es sich um ein traditionelles irisches Brot. Die Besonderheit: Es wird ohne Hefe gebacken. Stattdessen dient beim Sodabrot-Rezept Natron als Backtriebmittel, das in Kombination mit der in der Buttermilch enthaltenen Säure den Teig aufgehen lässt. Diese Methode ermöglicht eine zügige Zubereitung, denn anders als bei vielen Brot-Rezepten sind keine Gehzeiten notwendig. Möchtest du Sodabrot backen, benötigst du lediglich Mehl, Natron, Salz und Buttermilch. Durch die Reaktion von Natron mit der Säure der Buttermilch entstehen Kohlendioxidbläschen, die dem Brot eine herrliche Krume und eine knusprige Kruste verleihen.

Schon gewusst? Die Entstehung und Herkunft von Sodabrot reicht ins 19. Jahrhundert zurück. Sodabrot mit Buttermilch wurde nämlich in Irland entwickelt, als Natron als Backtriebmittel verfügbar wurde. Dort war das Sodabrot-Rezept besonders in ländlichen Gebieten beliebt. Der Grund: Es war sehr einfach herzustellen und gelang schnell und sicher ohne Hefe. Nach irischer Tradition reichst du Sodabrot am besten zu Suppen und Eintöpfen. Auch mit Butter und Marmelade oder jedem anderen süßen wie herzhaften Belag schmeckt es hervorragend. Mehr irisches Essen entdeckst du übrigens in unseren Genussthemen. Und auf unserer Wissensseite erfährst du, was Baking Soda ist und wie du es richtig verwendest. Gleich nachlesen und mehr erfahren!

Wie schmeckt das Sodabrot?

Der Geschmack von Sodabrot lässt sich als rustikal und intensiv nach Getreide beschreiben. Da es ohne Hefe gebacken wird, fehlt das typische und gewohnte Gär-Aroma. Stattdessen sorgt die darin enthaltene Buttermilch für eine milde Säure. Hervorzuheben ist die Textur: Außen hat es eine relativ dicke, kräftige Kruste, innen ist es kompakt und mürbe; fast wie ein herzhafter Scone, allerdings weniger süß. Übrigens ist Sodabrot angenehm sättigend. Und es schmeckt wunderbar, wenn es noch warm aus dem Ofen kommt. Wichtig zu wissen: Weil es keine Konservierungsstoffe und wenig Fett enthält, wird es schneller fest als Hefebrot, lässt sich dafür aber am nächsten Tag sehr gut toasten. Wenn du Sodabrot backen und modern interpretieren möchtest, dann misch Kerne, Nüsse oder Rosinen unter. Mit Walnüssen bekommt es tendenziell eine leicht herbe Note, mit Rosinen geht es eher in Richtung Frühstücksbrot. Probiere es aus und freu dich auf unkomplizierten, aber unwiderstehlichen Brotgenuss!

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