Eine Pfanne mit einem großen goldbraunen Rösti, belegt mit vielen kleinen Speckwürfeln und grünen Schnittlauchringen

Berner Rösti

Aus der Schweiz stammt dieses köstliche Kartoffelgericht, das den hierzulande beliebten Reibekuchen ernsthafte Konkurrenz macht. Erfahre hier, welche Zutaten das Rezept für Berner Rösti enthält und wozu du den knusprigen Kartoffelfladen am besten servieren kannst.

  • Zubereitungszeit
    30 min.
  • Gesamtzeit
    50 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    314 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Glutenfrei
    Ernährungsform
    Laktosefrei

Zutaten

Portionen

4

1 kg
Kartoffeln, festkochend
50 g
Butterschmalz
150 g
Katenschinken, gewürfelt
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer, frisch gemahlen
4 Stiele
Schnittlauch

Zubereitung

  1. Kartoffeln putzen und am Vortag mit Schale in einem Topf mit ausreichend kochendem Salzwasser knapp gar kochen. Abgießen, abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern.

  2. Kartoffeln schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffelraspel hineingeben, salzen und pfeffern und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten. Dabei mit einem Pfannenwender die Oberfläche leicht eindrücken, damit die Kartoffelmasse aneinander heftet. Den Kartoffelrösti mithilfe eines Tellers wenden, salzen und pfeffern und weitere 10 Minuten knusprig braten. Herausnehmen.

  3. Schinkenwürfel in die noch heiße Pfanne geben und bei mittlerer Hitze auslassen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden.

  4. Berner Rösti mit Schinkenwürfeln und Schnittlauch garnieren und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.314 kj (16 %)
Kalorien 314 kcal (16 %)
Kohlenhydrate 33 g
Fett 17 g
Eiweiß 10 g

Bewertung

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Berner Rösti: Originalrezept mit würzigen Aromen

Sie gehört wie das Käsefondue und Älplermagronen zu den Schweizer Nationalgerichten und begeistert auch hierzulande mit ihrem würzigen Aroma und ihrer knusprigen Konsistenz: Berner Rösti. Das traditionelle Kartoffelgericht wurde einst zum Frühstück verzehrt und ist heute eine beliebte Beilage. Gebraten werden die geraspelten Kartoffeln in Butterschmalz in einer großen Pfanne, am besten aus Gusseisen. Ob man vorgekochte oder rohe Kartoffeln verwendet, darüber sind sich selbst die Schweizerinnen und Schweizer nicht einig. Fest steht: In unserem Rezept für Rösti Berner Art kochen wir die Erdäpfel einen Tag vorher und servieren diesen Klassiker unter den Schweizer Rezepten mit Katenschinken und Schnittlauch.

Was ist der Unterschied zwischen Kartoffelpuffer und Rösti?

Während Reibekuchen immer aus rohen Kartoffeln zubereitet werden, ist die echte Berner Rösti eine Spezialität aus gekochten Kartoffeln vom Vortag. Der Unterschied zwischen den Kartoffelgerichten ist zudem ihre Größe: Berner Kartoffelrösti sind pfannengroße Fladen, während Kartoffelpuffer als kleine Küchlein gebraten werden. Im Teig für Reibekuchen landen außerdem auch Eier und Mehl. Rösti bestehen hingegen in der Regel nur aus Kartoffeln. Mehlig oder festkochend – die Wahl der Kartoffel ist für viele Gerichte von entscheidender Bedeutung für ihr Gelingen. In unserem Expertenwissen erfährst du, wie sich die Kartoffelsorten unterscheiden und was du bei der Wahl beachten solltest.

Was passt zu Berner Rösti?

Meist werden Berner Rösti als Beilage gereicht, zum Beispiel zu Fleischgerichten wie Geschnetzeltem oder Bratwurst. Möchtest du auf Fleisch als Beilage verzichten, kannst du die Rösti auch mit einem Spiegelei oder zu Salat oder Gemüse servieren. Pilze wie Champignons oder Pfifferlinge passen ebenfalls sehr gut zu den Berner Rösti. Du bist jetzt auf den Geschmack gekommen? Dann lass dich von unseren Rösti-Rezepten zu raffinierten Gerichten inspirieren. Wie wäre es beispielsweise mit Rösti-Schnitzel mit Lauch oder Zucchini-Möhren-Puffern?

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