Pfanne mit einem kleinen, runden Fladenbrot. Rechts daneben ein Backblech mit vier weiteren Fladenbroten, einer kleinen Salzschale und einer Ölschale.

Bannock

Bannock ist ein einfaches Fladenbrot, das ursprünglich aus der schottischen und nordamerikanischen Küche stammt und traditionell in der Pfanne oder über dem Feuer gebacken wird. Den Teig hast du schnell zusammengerührt und kannst ihn anschließend goldbraun ausbacken. Knete den Teig nicht zu lang, damit das Brot locker bleibt. Backe Bannock frisch in der Pfanne und entdecke den rustikalen Brothit!

  • Zubereitungszeit
    15 min.
  • Gesamtzeit
    35 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    352 kcal
  • Ernährungsform
    Vegan

Zutaten

Portionen

4

300 g
Weizenmehl, Type 550
1 TL
Salz
1 TL
Backpulver
3 EL
Rapsöl

Außerdem:

Mehl, zum Arbeiten
Rapsöl, zum Einfetten

Zubereitung

  1. Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen. Rapsöl und ca. 180 ml Wasser einrühren. Die Zutaten nur so lange mischen, bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht.

  2. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 2-3 cm dick ausformen und rundformen.

  3. Gusseisenpfanne vorheizen und leicht mit Öl einfetten. Teigfladen hineingeben und bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten pro Seite goldbraun backen. Die Hitze etwas reduzieren, falls der Fladen sehr schnell bräunt. Die Garzeit variiert je nach Dicke des Teigfladens.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.473 kj (18 %)
Kalorien 352 kcal (18 %)
Kohlenhydrate 54 g
Fett 11 g
Eiweiß 8 g

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Was ist Bannock?

Bannock ist ein einfaches Fladenbrot. Es stammt ursprünglich aus Schottland und wird traditionell in der Pfanne oder über dem Feuer gebacken. Schottische Pelzhändler brachten es im 18. und 19. Jahrhundert nach Nordamerika, wo es sich schnell verbreitete. Inzwischen zählt es zu den Klassikern der Outdoor- und Bushcraft-Küche, weil es mit wenigen Zutaten und ohne Ofen auskommt. Bannock-Brot überzeugt vor allem mit seiner unkomplizierten Zubereitung: Da der Teig mit Backpulver als Backtriebmittel statt Hefe gelingt, entfällt jegliche Gehzeit. Den Teig hast du schnell zusammengerührt und kannst ihn anschließend goldbraun ausbacken.

Darauf kommt es bei der Zubereitung nach dem Bannock-Original-Rezept an:

  • Knete den Teig für dein Bannock-Brot nicht zu lang, damit das Gebäck locker bleibt. Sobald sich die Zutaten verbunden haben, ist der Teig fertig. Wichtig zu wissen: Zu langes Kneten macht das Brot fest statt schön luftig.

  • Der Basis-Teig besteht aus nur vier Zutaten: Mehl, Backpulver, Salz und Öl. Du kannst das Bannock-Brot-Rezept aber nach Belieben verfeinern: Gib zum Beispiel Kräuter für eine herzhafte Variante hinzu oder verwandle es in ein süßeres Gebäck mit Trockenfrüchten.

  • Backe das Brot bei mittlerer Hitze in etwas Öl in der Pfanne. So wird es außen schön knusprig und innen gleichmäßig gar.

Bannock passt als Beilage zu Suppen und Eintöpfen, ist ideal als Brot zum Grillen und schmeckt ebenso gut warm mit etwas Butter und Honig. Backe Bannock frisch in der Pfanne und entdecke die rustikale Besonderheit unter den Fladenbrot-Rezepten. Mehr köstliche Brot-Rezepte aus aller Welt gibt es außerdem hier bei uns online!

Was ist der Unterschied zwischen Bannock und Brot?

Bannock unterscheidet sich von klassischem Brot in vier wesentlichen Punkten: im Triebmittel, dem Zeitaufwand, der Backmethode und der Textur.

  • Backpulver anstelle von Fermentation: Während klassisches Brot seine Struktur und die charakteristischen Poren durch die langsame Gärung von Hefe oder Sauerteig erhält, setzt das Bannock-Rezept auf Backpulver. Dadurch entfällt die stundenlange Gehzeit, die für das Brotbacken benötigt wird, komplett.

  • Gelinggarantie und Spontanität: Brotbacken ist Präzisionsarbeit, die eine hohe Temperatur und Zeit erfordert. Bannock ist vergleichsweise fehlertolerant – und die ideale Lösung, wenn kein Ofen vorhanden ist oder es beim Kochen spontan schnell gehen muss.

  • Pfanne statt Backofen: Ein traditioneller Brotlaib benötigt die gleichmäßige Hitze eines Backofens, um durchzubacken und eine leckere Kruste zu entwickeln. Bannock ist dagegen als Fladen konzipiert, der durch den direkten Kontakt mit einer heißen Pfanne, einer Gusseisenplatte oder einer Feuerstelle in wenigen Minuten gart.

  • Textur und Krume: Die Krume von klassischem Brot ist elastisch und luftig. Bannock erinnert von der Konsistenz her eher an englische Scones oder US-amerikanische Biscuits. Das Fladenbrot ist zart, leicht mürbe und etwas kompakter, aber keineswegs schwer. Ein Genuss, der mit wenig Aufwand und maximalem Geschmack überzeugt!

Übrigens: Bannock hat keine direkte deutsche Übersetzung, weil es sich um einen Eigennamen für diese spezifische Brotart handelt. Ursprünglich stammt das Bannock-Rezept aus dem schottischen Gälisch, wo „bannach“ so viel wie „Bissen“ oder „Happen“ bedeutet. Auf Deutsch würde man Bannock am ehesten als Fladenbrot oder Pfannenbrot beschreiben. Trotzdem ist keiner dieser Begriffe eine echte Übersetzung, denn Bannock ist ein Eigenname für eine ganz bestimmte Brotart, ähnlich wie Ciabatta oder Baguette auch nicht übersetzt werden.

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