Tartarsauce

Tartarsauce

Um wie die Franzosen zu schlemmen, brauchst du nicht den Haute-Cuisine-Kochlöffel zu schwingen. Die exquisite Tartarsauce lässt sich einfach zubereiten und verfeinert Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte. Probiere unser Rezept aus!

  • Zubereitungszeit
    15 min.
  • Gesamtzeit
    25 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    527 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Glutenfrei
    Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

4

3
Eier
0,5
Zitronen
2
Cornichons
1 EL
Kapern
1
Schalotte
2 Stiele
Petersilie, glatt
1 Stiel
Estragon
1 TL
Dijon-Senf
200 ml
Rapsöl, kalt gepresst
2 EL
Crème fraîche
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer, weiß

Zubereitung

  1. Eier in kochendem Salzwasser hart kochen. Abgießen, kalt abspülen und abkühlen lassen.

  2. Eier pellen und das Eigelb sauber herauslösen. Zitronensaft auspressen und 1 EL abmessen. Cornichons und Kapern fein hacken. Schalotte pellen und fein hacken. Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken.

  3. Eigelb in einer Schüssel mit einer Gabel zu einer feinen Paste zerdrücken. Senf und Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Das Rapsöl zunächst tropfenweise, dann im feinen Strahl mit dem Schneebesen eines Handrührgerätes auf niedriger Stufe einrühren, bis eine stabile Emulsion entsteht. Crème fraîche, Cornichons, Kapern, Schalotte und Kräuter zugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

  4. Tartarsauce passt hervorragend zu Geflügel, Fleisch, Fisch und Krustentieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.205 kj (26 %)
Kalorien 527 kcal (26 %)
Kohlenhydrate 2 g
Fett 55 g
Eiweiß 6 g

Bewertung

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Sauce tartare – französische Feinkost zum Dippen

Die kalte Tatarsauce ist ein Klassiker der französischen Küche. Der Name Sauce tartare (Tatarensauce) geht nicht auf das Reitervolk zurück. Er wurde im 19. Jahrhundert von französischen Köch:innen geprägt, die beim russischen Adel angestellt waren und die Sauce zu Fleischgerichten servierten. Von der Remoulade unterscheidet sich die Tartarsauce durch die Verwendung hart gekochter, nicht roher Eier. Außerdem finden sich auf der Zutatenliste für das Sauce-tartar-Rezept nur geringe Mengen an Milchprodukten wie saurer Sahne oder Creme fraiche und weniger Gewürze. Da es von beiden Saucen zahlreiche Kreationen gibt, ist eine klare Trennschärfe aber nicht gegeben. Beide Dips werden zu ähnlichen Gerichten wie Backfisch oder Rindertatar gereicht. Letzteres Gericht kennst du gar nicht? Dann lies die Antwort auf die Expert:innenfrage "Was ist eigentlich Tatar?".

Haltbarkeit und Rezeptvarianten der Tartarsauce

Wenn du Remoulade selber machst, solltest du sie rasch aufbrauchen: Durch die rohen Eier ist sie nicht lange haltbar. Unsere Tartarsauce mit gekochten Eiern hält sich im Kühlschrank bis zu vier Tage. Anders sieht es aus, wenn du das Sauce-Tartar-Rezept einfacher mit frischer Mayonnaise zubereitest. Verbrauche den Dip dann ebenfalls innerhalb eines Tages. Reste kannst du zur Not auch einfrieren. Allerdings leidet die Textur der Tartarsauce – sie ist nach dem Auftauen nicht mehr so schön cremig.

Durch den hohen Fettgehalt gehört der vollmundige Dip zu den kalorienreichen Genüssen. Möchtest du eine leichte Tartarsauce herstellen, empfiehlt sich ein Rezept mit ein wenig Mayonnaise und viel Joghurt oder Magerquark. Der typische Charakter der französischen Schlemmerspezialität ist dann aber nicht mehr gegeben. Das gilt auch für eine vegane Tartarsauce, da hier die Eier fehlen. Ebenfalls vegan, aber vollmundig im Geschmack ist dagegen unser leckeres Rote-Bete-Tatar.

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