Wie hoch ist die optimale Roastbeef-Kerntemperatur?
Antwort in aller Kürze
Damit Roastbeef zart gelingt, sind eine hohe Fleischqualität mit feiner Marmorierung und die richtige Zubereitungsmethode entscheidend. Die ideale Roastbeef-Kerntemperatur für ein zartrosa „Medium“-Ergebnis liegt zwischen 54 und 56 Grad Celsius. Das Fleisch wird zunächst scharf angebraten und anschließend bei niedriger Ofentemperatur (80 bis 100 Grad Celsius) langsam auf den Punkt gegart. Eine anschließende Ruhezeit von mindestens zehn Minuten sorgt dafür, dass sich der Fleischsaft verteilt und beim Anschnitt nicht ausläuft.
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Roastbeef zubereiten: der Weg zum leckeren Sonntagsbraten
Ein Roastbeef, das innen zartrosa und außen schön aromatisch ist, gehört zu den Klassikern für ein besonderes Sonntagsessen. Doch viele trauen sich nicht an ein ganzes Stück Fleisch heran, weil sie befürchten, dass es trocken oder zäh werden könnte. Dabei gelingt Roastbeef ganz einfach, wenn du dir etwas Zeit nimmst und auf die richtige Temperatur achtest.
Entscheidend ist vor allem die Roastbeef-Kerntemperatur: Sie zeigt dir zuverlässig an, wann das Fleisch perfekt gegart ist – ganz unabhängig davon, wie dick das Stück ist oder wie stark dein Ofen heizt. Mit einem Bratenthermometer und der Kombination aus scharfem Anbraten und anschließendem Niedriggaren erzielst du ohne viel Aufwand ein besonders saftiges Ergebnis.
Damit dir Roastbeef sicher gelingt, solltest du mehrere Punkte beachten.
Fleisch für Roastbeef auswählen | Roastbeef richtig braten | Kerntemperatur für Roastbeef beachten |
Achte beim Einkauf auf eine feine Marmorierung und einen Fettdeckel. Beides sorgt dafür, dass das Fleisch beim Garen saftig bleibt. | Für Röstaromen solltest du Roastbeef zuerst scharf anbraten und es anschließend bei niedriger Temperatur im Ofen fertig garen. | Die ideale Kerntemperatur für Roastbeef liegt für ein rosa und zartes Ergebnis bei 54 bis 56 Grad Celsius. |
Gut gereiftes Fleisch (Dry Aged oder Wet Aged) macht das Roastbeef besonders zart und aromatisch. | Wichtig ist, das Fleisch nicht zu heiß durchzubraten, damit es nicht trocken wird. | Miss die Kerntemperatur immer an der dicksten Stelle des Bratens mit einem Thermometer. |
Lasse dir an der Theke das passende Stück für deinen Braten zuschneiden.
| Nach dem Garen sollte Roastbeef zehn bis 15 Minuten ruhen, damit der Fleischsaft erhalten bleibt. | Diese Werte gelten auch für die Kerntemperatur beim Grillen des Roastbeefs mit indirekter Hitze. |
Wie lange sollte ich Roastbeef braten und garen?
Die Frage, wie lange du Roastbeef braten solltest, lässt sich nicht pauschal mit einer festen Minutenangabe beantworten. Entscheidend sind wie beim klassischen Rindersteak vor allem die Dicke des Fleischstücks und die gewählte Temperatur. Damit das Roastbeef zart bleibt, verlasse dich nicht allein auf die Uhr.
Am zuverlässigsten ist es, die Garzeit immer in Kombination mit der Kerntemperatur zu betrachten. So erreichst du genau den gewünschten Gargrad – egal, ob du Roastbeef rosa, englisch oder durchgebraten bevorzugst.
Orientiere dich nicht nur an Minutenangaben, sondern prüfe die Kerntemperatur regelmäßig mit einem Bratenthermometer.
Je niedriger die Ofentemperatur, desto gleichmäßiger gart das Roastbeef rosa und desto zarter bleibt es.
Denke daran, dass das Fleisch nach dem Herausnehmen noch leicht nachgart. Nimm es daher aus dem Ofen, wenn es hinsichtlich der Temperatur leicht vor dem Zielwert liegt.
Typische Fehler beim Zubereiten von Roastbeef vermeiden
Roastbeef gelingt am besten, wenn du es mit etwas Ruhe zubereitest. Häufig sind es kleine Details, die darüber entscheiden, ob das Fleisch zart bleibt oder am Ende zu fest wird. Wer die häufigsten Fehler kennt, kann sie leicht umgehen und bekommt ein deutlich besseres Ergebnis. Typische Fehler sind zu kaltes Fleisch direkt aus dem Kühlschrank, ein zu heißer Ofen, das Wegschneiden des Fettdeckels, fehlende Ruhezeit nach dem Garen und das falsche Aufschneiden mit der Faser.
Warum wird Roastbeef manchmal zäh?
Zähes Roastbeef entsteht meist nicht durch schlechte Qualität des Rindfleischs, sondern durch falsche Handhabung. Schneidest du das Fleisch zu früh an oder bereitest du es nicht richtig vor, verliert es an Saftigkeit und wirkt schnell trocken.
Die EDEKA RedaktionSchon kleine Schritte wie die richtige Schneidrichtung machen einen großen Unterschied für die Zartheit des Roastbeefs.
Roastbeef richtig schneiden: quer zur Faser
Damit Roastbeef besonders zart bleibt, schneide es immer quer zur Faser in dünne Scheiben. So werden die Fleischfasern verkürzt und das Fleisch lässt sich deutlich leichter kauen. Schneidest du hingegen mit der Faser, wird selbst perfekt gegartes Roastbeef schnell fester.
Aufbewahrung: Roastbeef am nächsten Tag genießen
Übriggebliebenes Roastbeef kannst du luftdicht verpackt im Kühlschrank noch mehrere Tage aufbewahren. Kalt schmeckt es hervorragend auf Brot oder in Salaten. Zum Erwärmen solltest du es nur sanft erhitzen, damit es nicht austrocknet.
Roastbeef braten: würzen und marinieren | Roastbeef zubereiten: passende Beilagen | Roastbeef zart braten: Soßenideen |
Würze Roastbeef vor dem Anbraten am besten nur mit Salz, damit sich eine schöne Kruste bildet. Pfeffer gibst du erst später dazu, damit er nicht verbrennt. | Klassisch schmeckt Roastbeef mit Bratkartoffeln, Kartoffelgratin oder Speckbohnen. Auch Ofengemüse passt sehr gut zum kräftigen Aroma. | Besonders beliebt sind Sauce béarnaise, eine Rotweinsoße oder eine cremige Pfeffersoße. Sie ergänzen das magere Fleisch und sorgen für mehr Saftigkeit. |
Kräuter wie Rosmarin und Thymian geben beim Garen ein feines Aroma, ohne den Fleischgeschmack zu überdecken. | Für ein festliches Menü eignen sich auch grüne Bohnen, Pilzragout oder ein frischer Salat als Beilage. | Nutze den Bratensatz aus der Pfanne als Basis, denn darin steckt besonders viel Geschmack. |
Roastbeef servieren: warm oder kalt ein Genuss
Roastbeef schmeckt nicht nur frisch aus dem Ofen, sondern auch kalt als Aufschnitt. Dünn geschnitten eignet es sich perfekt für Sandwiches, Salate oder ein kaltes Buffet. So verwertest du die Reste besonders vielseitig.