Staudensellerie-Rezepte: Geschmacksgeber für Salat, Suppen und mehr
Cocktail-Trinker:innen kennen ihn als Zutat der Bloody Mary, Salatfans als würziges Beiwerk: den Staudensellerie. Erschöpft sind die Möglichkeiten des aromatischen Gewächses damit jedoch noch lange nicht. Suppen. Salate. Mit Meeresfrüchten oder Fleisch. Lerne unsere Staudensellerie-Rezepte kennen.
Springe zum Bereich
Staudensellerie-Rezepte: roh oder Salat
Egal, ob du ihn als Stangen- oder Staudensellerie kennst: Hinter beiden Namen versteckt sich dasselbe aromatische Gemüse. Dabei handelt es sich nicht etwa um aus der Erde ragende Stängel des Knollenselleries: Tatsächlich brachte die Züchtung eine eigene Sorte Sellerie hervor, die sich deutlich vom Knollensellerie abhebt – und das nicht nur optisch. Während die Knolle ein extrem würziges Aroma besitzt, geht der Stangensellerie zwar in dieselbe Richtung, besitzt gleichzeitig jedoch eine leichte Schärfe. Zudem eignet sich die Staude besser zum Entsaften, gleichzeitig als optisch anspruchsvolle Einlage für unsere Bloody Mary. Gleichzeitig sind die Stängel schön knackig, lassen sich roh essen, als gesunde Knabberei mit einem Dip genießen oder auch als raffinierter Staudenselleriesalat mit Fenchel, Äpfeln und Orangen. Sowohl die Staude als auch die Knolle verwendest du für unseren Waldorfsalat.
Beim Kochen ist Sellerie in Suppen eine klassische Würzzutat, wobei im Suppengrün der herbere Knollensellerie enthalten ist. Den verwendest du beispielsweise auch für unsere Selleriesuppe. Da sein Aroma bestens mit Meeresfrüchten harmoniert, tritt die Staudenvariante dagegen vor allem in Fisch- und Muschelsuppen, zudem in unserem Rezept für Garnelen mit Staudensellerie auf. In Hauptgerichten findet sich das Stangengemüse sowohl in vegetarischen oder veganen als auch in Gerichten mit tierischen Bestandteilen. Letzteren dient es häufig als in kleinen Mengen hinzugefügtes Würzmittel, das zu allen Fleischsorten passt, von Geflügel- über Lamm- bis zu Rind- und Schweinefleisch.
Aktuelle Angebote, leckere Rezeptideen für jeden Geschmack, Ernährungstipps und Kochtricks sowie Informationen zu Eigenmarken, Gewinnspielen und Bonusprogrammen gibts mit unserem Newsletter.
Saison hat Staudensellerie in Deutschland zwischen Oktober und April. Einmal eingekauft, ist die Zubereitung denkbar einfach:
Schneide zunächst den Wurzelansatz ab, um die Stangen zu trennen.
Verwendest du das Gemüse zum Kochen, reicht anschließend ein gründliches Abspülen.
Falls dich die festen Fäden in der Haut der äußeren Stangen beim Rohkostgenuss stören, solltest du den Staudensellerie schälen. Der Sparschäler hilft.
Die Blätter solltest du nicht wegwerfen, wenn du den Sellerie zubereitest. Sie lassen sich fein gehackt wie Kräuter nutzen und halten sich auch in der Tiefkühltruhe. Am besten frierst du das Gewürz in Eiswürfelformen ein oder trocknen es und bewahrst es anschließend in einem Glas mit Schraubverschluss auf.
Übrigens: Das Blattgrün ist beim Kauf auch ein guter Indikator für die Frische des Gemüses. Hängen die Blättchen welk und schlaff herunter und sind die Stangen sehr biegsam, ist der Sellerie schon alt. Auch Flecken auf der Haut sind ein Zeichen für abnehmende Frische. Weitere hilfreiche Informationen über das Gemüse findest du in unserer Warenkunde Stangensellerie.