Histaminarme Rezepte – voller Genuss ohne Verzicht
Wer unter einer Histaminunverträglichkeit leidet, muss beim Essen auf einige Dinge achten. Damit der Genuss dabei nicht zu kurz kommt, geben wir dir einen Überblick über Lebensmittel, die du bedenkenlos auf den Speiseplan setzen darfst. Und wir liefern Anregungen für histaminarme Rezepte mit!
Gehörst du zu den Menschen, die unter einer Histaminintoleranz leiden, musst du in deiner Ernährung Rücksicht auf diese Unverträglichkeit nehmen, wenn du nicht von Beschwerden wie Hautausschlag, Übelkeit oder Kopfschmerzen nach Weingenuss geplagt werden möchtest. Grundsätzlich bedeutet das, dass du zu frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln greifen solltest. Denn je länger Nahrungsmittel lagerbar sind, desto höher ist ihr Histamingehalt. Konserven und Fertiggerichte zum Beispiel werden mit Blick auf lange Haltbarkeit produziert – und enthalten entsprechend hohe Mengen Histamin. Auch geräucherte Lebensmittel wie Salami, Schinken und Räucherfisch verfügen über einen hohen Histamingehalt, ebenso Hülsenfrüchte sowie einige frische Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte und Erdbeeren. Aber keine Sorge: Wenn du aus gesundheitlichen Gründen auf eine histaminarme Ernährung achten musst, bedeutet das nicht das Ende des Genusses. Zum Glück existieren zahlreiche leckere und abwechslungsreiche Möglichkeiten, histaminarme Rezepte zuzubereiten. Die Liste der Lebensmittel, die von Natur aus kaum Histamine enthalten, ist lang: Fleisch, frischer Fisch, Milchprodukte, Reis, Nudeln, Brot ohne Zusatzstoffe, Äpfel, Birnen, Aprikosen oder Kirschen sind Teil davon. Und Heidelbeeren, Melone, Mango und Pfirsiche gehören ebenso dazu wie Kartoffeln, Karotten, Kohl, Zucchini, Brokkoli, Paprika, Radieschen, Kürbis und grüner Salat. Du darfst also auch bei Rezepten für histaminarme Ernährung aus dem Vollen schöpfen!
Immer auf dem neusten Stand
Angebote, leckere Rezeptideen für jeden Geschmack, Ernährungs- & Kochtipps sowie Informationen über unsere Produkte, Gewinnspiele & Bonusprogramme – das alles findest du im EDEKA Newsletter.
Histaminarme Rezepte für alle Mahlzeiten
Für histaminarme Rezepte zum Frühstück bieten sich Quark oder Joghurt mit frischem Obst an. Auch selbst gebackenes Brot mit Butter und Honig oder Marmelade aus histaminarmen Obstsorten (und ohne Zusatzstoffe!) ist gut geeignet. Frischwurstaufschnitt wie Bierschinken oder Kochschinken – ob zum Frühstück oder als Brotzeit – gelten ebenfalls als unbedenklich. Bei Käse musst du dagegen vorsichtig sein. Frischkäse, Butterkäse und Schafskäse sind histaminarm, die meisten anderen (länger gereiften) Käsesorten hingegen nicht. Histaminarme Rezepte für Hauptspeisen setzt du mit Fleisch und frischem Fisch in allen Zubereitungsvarianten in Kombination mit den oben genannten Gemüsesorten (die dir auch eine histaminarme vegetarische Ernährung erlauben) um. Aus diesen Lebensmitteln lassen sich zudem wunderbare histaminarme Rezepte für Pasta oder Aufläufe kreieren.
Wichtig zu wissen: Tomaten enthalten einen geringen Anteil an Histamin, so dass du diesen Pastasaucen-Klassiker also auch frisch eher vorsichtig einsetzen solltest. Tomatenmark und Ketchup als lange haltbare Zutaten solltest du ganz meiden. Als histaminfreie Rezepte für Kuchen eignen sich Rührkuchen, Streuselkuchen, Obstkuchen (mit den verträglichen Sorten), Biskuitteig, Muffins und vieles mehr. Mit Dinkelmehl bist du meist auf der sicheren Seite, Weizenmehl vertragen manche Menschen mit Histaminintoleranz hingegen nicht so gut. Falls du auch empfindlich auf Hühnereiweiß reagierst, ersetze in den Rezepten gegebenenfalls ein Hühnerei durch vier Wachteleier.
Tipp: Wenn du unter einer Histaminunverträglichkeit leidest, probiere neue Rezepte stets vorsichtig. Die Reaktion auf Histamin in einzelnen Lebensmitteln fällt von Mensch zu Mensch sehr individuell aus.
Bestimmte Lebensmittel gelten als magenschonend und leicht verdaulich. Das bedeutet, dass ihr Verzehr in der Regel kaum Verdauungsbeschwerden wie Magenschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall oder oder Obstipation (Verstopfung) verursacht. Dies …