Himbeer-Babka ist mehr als nur ein Kuchen – es ist ein kleines Stück Genusskultur. Mit dem weich-zarten Hefeteig, durchzogen von einer fruchtig-süßen Himbeerfüllung und einer zart knusprigen Kruste, vereint sie alles, was das Herz von Backliebhabern höherschlagen lässt. Ursprünglich aus der osteuropäischen Küche stammend, hat sich die Babka längst zu einem beliebten Klassiker entwickelt, der Tradition und moderne Aromen harmonisch verbindet. Perfekt für ein besonderes Frühstück, den Nachmittagskaffee oder einfach als süße Belohnung zwischendurch – diese Himbeer-Babka bringt Farbe und Freude auf den Tisch.
Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Eier und Milch zugeben und mit den Knethaken eines Handrührgerätes 5 Minuten kneten. Butter stückchenweise zugeben und weitere 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Abgedeckt 90 Minuten ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Himbeeren mit Vanillezucker und Zucker sowie 2 EL Wasser im Topf erhitzen. Speisestärke mit 1 EL kaltem Wasser anrühren und unter die Himbeermasse rühren. Kurz köcheln lassen, bis die Masse eine streichfähige Konsistenz annimmt. Vollständig abkühlen lassen.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30 x 40 cm ausrollen und gleichmäßig mit der Himbeermasse bestreichen. Dabei einen 1 cm breiten Rand freilassen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer längs halbieren. Beide Teigstränge mit der Schnittseite nach oben ineinander verdrehen.
Den geflochtenen Teig in eine gefettete Form geben. Weitere 30 Minuten gehen lassen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Sollte die Oberfläche zu stark bräunen, die Babka locker mit Backpapier abdecken.
Himbeer-Babka für 40-45 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen.
Für den Sirup den Zucker mit 50 ml Wasser im Topf unter Rühren aufkochen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, den heißen Sirup auf dem noch heißen Hefezopf verstreichen. Etwas abkühlen lassen und nach Belieben lauwarm oder kalt aufschneiden und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.377 kj (16 %)
Kalorien
329 kcal (16 %)
Kohlenhydrate
55 g
Fett
8 g
Eiweiß
7 g
Bewertung
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Was ist eine Babka?
Bei einer Babka handelt es sich um einen traditionellen, süßen Hefekuchen. Er besticht durch seine kunstvoll geflochtene Form und die charakteristische, marmorierte Füllung. Ursprünglich in der osteuropäischen jüdischen Küche beheimatet, ist das Gebäck längst auch in internationalen Backstuben beliebt. Es verbindet traditionelles Handwerk mit verschiedenen Aromen, die von der gewählten Füllung abhängen. Eine gute Babka lebt in der Regel vom richtigen Zusammenspiel der verschiedenen Texturen:
Der Teig: Ein weicher, saftiger und reichhaltiger Hefeteig, der nach dem Backen wunderbar fluffig bleibt, ist die Basis jeder Babka.
Die Füllung: Babka wird traditionell mit Schokolade oder Zimt gefüllt. Moderne Varianten setzen gerne auf fruchtige Akzente – wie auch unsere Version eines Himbeer-Babka-Rezepts mit süßer Beerenfüllung.
Die Flechttechnik: Der Clou ist die kunstvolle Flechttechnik. Dabei wird der gefüllte Teig aufgerollt, der Länge nach halbiert und so geflochten, dass die inneren Schichten sichtbar werden.
Die Kruste: Beim Backen entsteht eine zart knusprige Kruste, während das Innere herrlich saftig bleibt.
Eine Babka ist unter den Hefeteig-Rezepten die perfekte Kombination aus fluffig und süß. Das Gebäck eignet sich ideal für den Nachmittagskaffee oder ein gemütliches Frühstück.
Womit isst man Babka traditionell?
Traditionell genießt du Babka pur zum Nachmittagskaffee oder Tee. Du kannst den süßen Hefekuchen aber auch vielseitiger servieren: Probiere beispielsweise, die noch warme Babka mit einer Kugel Vanilleeis zu servieren. Stattdessen schmeckt auch schon ein Klecks Butter oder cremiger Frischkäse auf einer frisch geschnittenen Scheibe Babka wunderbar. Wer Lust auf etwas mehr Kreativität hat, kann das Hefegebäck sogar leicht toasten oder in mundgerechte Stücke schneiden. Auf diese Weise erhältst du ein schnelles, leckeres Frühstück, auf das du dich morgens freuen kannst.
Übrigens: Damit deine Himbeer-Babka saftig bleibt, lagerst du sie am besten an einem kühlen, trockenen Ort in einem luftdichten Behälter. So behält sie zwei bis drei Tage ihre perfekte Struktur. Im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa vier Tage, sofern sie gut in Frischhaltefolie gewickelt ist, um nicht auszutrocknen. Für den langfristigen Vorrat lässt sich das Gebäck auch portionsweise verpackt für bis zu zwei Monate einfrieren. Vor dem Genießen lässt du die Babka einfach bei Raumtemperatur auftauen. Da Kälte die Aromen schmälert, solltest du das Gebäck ohnehin nicht direkt aus dem Kühlschrank servieren, sondern immer zehn Minuten einplanen, damit sich der Geschmack gut entfalten kann. Für ein Frisch-gebacken-Gefühl kannst du die Stücke optional kurz bei 180 °C oder 150 °C im Ofen leicht aufbacken.