Ein Gitter mit gebackenen Keksen aus hellen Teig.

Anzac Biscuits

Anzac Biscuits sind Haferkekse aus Australien und Neuseeland, die im Ofen gebacken werden und eine feste, knusprige Struktur haben. Sie werden flach geformt und haben nach dem Backen ein leicht karamelliges Aroma. Du kannst die Kekse auch ohne Vorkenntnisse im Backen selbst zubereiten. Sie eignen sich gut zum Vorbereiten fürs Geburtstagsbuffet oder einfach als energiereicher Snack zwischendurch. Gleich nachbacken!

  • Zubereitungszeit
    25 min.
  • Gesamtzeit
    40 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    211 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

12

100 g
Haferflocken, zart
150 g
Weizenmehl, Type 405
50 g
Kokosraspeln
100 g
Zucker, weiß
100 g
Zucker, braun
125 g
Butter
60 ml
Zuckerrübensirup
1 TL
Natron

Zubereitung

  1. Haferflocken, Mehl, Kokosraspel und Zucker in einer großen Schüssel gründlich vermengen. Butter und Zuckerrübensirup im Topf bei geringer Hitze schmelzen, jedoch nicht aufkochen.

  2. Etwas Wasser zum Kochen bringen, 3 EL abnehmen und mit Natron verrühren. Sofort zur warmen Butter-Sirup-Masse geben. Die Mischung sollte leicht aufschäumen. Die flüssige Mischung nun zu den trockenen Zutaten geben und zügig zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verrühren.

  3. Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.

  4. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und diese mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Leicht flach drücken. Für 13-15 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Herausnehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 883 kj (11 %)
Kalorien 211 kcal (11 %)
Kohlenhydrate 27 g
Fett 9 g
Eiweiß 2 g

Bewertung

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Was sind Anzac Biscuits?

Anzac Biscuits sind traditionelle, im Ofen gebackene Haferkekse aus Australien und Neuseeland. Sie werden flach geformt und zeichnen sich nach dem Backen durch eine feste, knusprige Struktur aus. Ein echtes Highlight ist ihr charakteristischer Geschmack: Durch den Backprozess entfaltet sich ein unverwechselbares, leicht karamelliges Aroma. Die Kekse kannst du auch ohne Vorkenntnisse ganz einfach zu Hause nachbacken. Du benötigst nur 25 Minuten Zubereitungszeit, nach circa 40 Minuten ist das Gebäck dann fertig.

Tipp: Anzac Biscuits lassen sich ideal lagern. Und aufgrund der darin enthaltenen Haferflocken sind sie der perfekte, energiereiche Snack für zwischendurch! Mehr zum Thema Backen mit Haferflocken und eine Vielzahl an Haferflocken-Rezepten gibt es außerdem online hier bei uns.

Wann werden Anzac Biscuits traditionell gegessen?

Anzac Biscuits werden vor allem am sogenannten Anzac Day gegessen. Dieser findet jährlich am 25. April in Australien und Neuseeland statt. Dabei handelt es sich um einen nationalen Gedenktag, der an die Soldaten des „Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC)“ erinnert, die im Ersten Weltkrieg und späteren Konflikten gekämpft haben. Aber warum hat das Gebäck eine besondere Verbindung zu diesem Tag? Weil es für die Soldaten an der Front gebacken wurde. Während des Ersten Weltkriegs wurden die haltbaren Kekse von Frauenorganisationen in der Heimat gebacken und mit dem Schiff an die Front geschickt. Und weil Eier damals Mangelware waren und schnell verdarben, ist das Anzac-Biscuits-Rezept so entwickelt worden, dass die Kekse die monatelangen Seereisen perfekt überstanden.

Heute sind Anzac Biscuits am 25. April ein fester Bestandteil der Gedenkkultur. Sie werden bei Paraden, Gottesdiensten oder beim gemütlichen Beisammensein gegessen – auch wenn die Menschen in Australien und Neuseeland sie mittlerweile natürlich das ganze Jahr über als Knabbergebäck lieben.

Anzac Biscuits richtig lagern und lange genießen

Bei Keks-Rezepten unterscheidet sich die Haltbarkeit des Gebäcks maßgeblich durch die verwendeten Zutaten. Weil Anzac Biscuits traditionell ohne leicht verderbliche Zutaten wie Eier gebacken werden, halten sich deine selbst gemachten Anzac Biscuits problemlos bis zu drei Wochen. Oft schmecken sie nach ein paar Tagen Durchziehen sogar noch intensiver nach Karamell. Sie werden im Laufe der Zeit möglicherweise etwas fester: Dank des fehlenden Eis verderben sie aber nicht so schnell. Damit das Gebäck seine Struktur behält, solltest du folgende Regeln beachten:

  • Lasse das Gebäck vollständig auskühlen: Verpackst du die Kekse, solange sie auch nur leicht warm sind, entsteht Kondenswasser in der Dose. Dadurch verliert das Gebäck sofort an Crunch und kann zudem Schimmel bilden.

  • Wähle die richtige Dose: Verwende eine gut schließende Blechdose, zum Beispiel eine Plätzchendose. Auch ein luftdichter Kunststoffbehälter eignet sich gut. Magst du die Kekse extra knusprig, ist Blech ideal, da es Restfeuchtigkeit besser reguliert als Plastik.

  • Trenne die Schichten zwischen den Keksen: Da Anzac Biscuits beim Backen karamellisieren, können sie bei Temperaturschwankungen schnell aneinanderkleben. Lege einfach eine Lage Backpapier zwischen die einzelnen Keks-Schichten in der Dose.

  • Lagere sie am richtigen Ort: Stelle die Dose an einen kühlen, trockenen und dunklen Ort. In der Speisekammer oder im Keller sind sie gut aufgehoben. Der Kühlschrank ist übrigens tabu, weil die hohe Luftfeuchtigkeit darin die Kekse weich macht.

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