Welche ist die richtige Kochzeit für Chicorée?

Antwort in aller Kürze

Die Chicorée-Kochzeit beträgt in kochendem Salzwasser oder im Dampfgarer etwa fünf Minuten. Möchtest du ihn weicher essen, verlängert sich die Garzeit auf bis zu sieben Minuten. Beim Dünsten bleibt das Aroma besonders intensiv; auch hier genügen fünf Minuten. Wichtig: Koche Chicorée nicht zu lange, da er sonst an Struktur verliert und bitter schmecken kann. 

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Chicoree gesund

Wie du Chicorée richtig zubereitest: Zeit und Technik

Bevor es an das Garen geht, sollte Chicorée richtig vorbereitet werden:  

  1. Vorbereitung: Entferne eventuell welkende Außenblätter und schneide den Wurzelansatz ab. 

  1. Strunk entfernen: Schneide den keilförmigen Strunk am Boden heraus, da hier die meisten Bitterstoffe sitzen.  

  1. Kochen: Für die eigentliche Garzeit gibst du die Stauden als Ganzes oder halbiert in kochendes Salzwasser.  

  1. Farbe erhalten: Ein Spritzer Zitronensaft im Wasser sorgt dafür, dass das Gemüse seine helle Farbe behält.  

  1. Garzeit: Nach ca. fünf Minuten ist der Chicorée gar, hat aber noch einen angenehmen Biss. Magst du ihn lieber butterweich, lässt du ihn bis zu sieben Minuten ziehen. Länger sollte er jedoch nicht im Wasser bleiben.  

Gebratener Chicorée
Durch das Anbraten entfaltet der Chicorée seine feinen Aromen und ist in Kombination mit Vollkorn-Nudeln ein ausgewogenes Gericht.

Wie isst man Chicorée?

Hier sind die Möglichkeiten vielfältig: 

  • Gebraten: Karamellisiere halbierten Chicorée mit etwas Zucker in der Pfanne. 

  • Überbacken: Der Klassiker ist mit Kochschinken umwickelter Chicorée in einer Auflaufform, mit Béchamelsauce übergossen und Käse gratiniert. 

  • Roh: Als Salatkomponente bringt er Frische und etwas Knackiges. 

Wie schmeckt Chicorée eigentlich? Das Gemüse zeichnet sich durch eine herb-bittere Note aus, die im gegarten Zustand milder wird. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem guten Partner für süßliche Gegenspieler wie Obst oder herzhaften Käse.  

Kann man Chicorée einfrieren? 

Ja, das ist möglich, allerdings verliert er dabei seine knackige Textur. Für Suppen oder Aufläufe ist das jedoch kein Problem. Küchen-Tipp für die Lagerung von Chicorée: Blanchiere die ganzen Stauden oder Blätter vor dem Einfrieren für etwa zwei Minuten in kochendem Wasser und schrecke sie in Eiswasser ab.  

Rezepte mit Chicorée

FAQ – Chicorée-Kochzeit

Die Chicorée-Kochzeit beträgt in der Regel etwa fünf Minuten, wenn du das Gemüse bissfest garen möchtest. Lässt du den Chicorée bis zu sieben Minuten im kochenden Salzwasser ziehen, wird er weicher und milder im Geschmack. Koche ihn jedoch nicht länger als sieben Minuten. 

Ja, Chicorée lässt sich hervorragend roh essen und ist eine beliebte Zutat für Wintersalate. In rohem Zustand ist er sehr knackig und behält seine wertvollen Inhaltsstoffe. Die Kombination mit süßen Früchten wie Mandarinen, Orangen oder Äpfeln balanciert die bittere Note aus. 

Aus Chicorée kannst du vielfältige Gerichte zubereiten: von frischen Salaten bis hin zu warmen Aufläufen. Beliebt ist er als Schiffchen zum Dippen, kurz gebraten als Beilage zu Fisch und Fleisch oder klassisch als Gratin mit Schinken und Käse überbacken. Auch in cremigen Pastasoßen sorgt er für eine spannende Geschmacksnote. 

Chicorée gilt als kalorienarm und liefert Ballaststoffe sowie den Bitterstoff Intybin. Er enthält zudem Kalium und passt gut in eine ausgewogene Ernährung, besonders in der kalten Jahreszeit, wenn regionales Frischgemüse seltener ist. 

Ja, du solltest Chicorée vor der Zubereitung kurz unter fließendem kaltem Wasser abspülen, um eventuelle Erdreste zu entfernen. Danach entfernst du die äußeren welken Blätter und tupfst die Staude trocken, bevor du sie weiterverarbeitest. 

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