Pilze trocknen

Pilze: Sorten, Warenkunde und Zubereitung im Überblick

Pilze gehören zu den vielseitigsten Lebensmitteln in der Küche. Auf dieser Seite findest du alles Wichtige zu Kultur-Speisepilzen, Wildpilzen und Vitalpilzen – welche Sorten es gibt, wie sie schmecken, wie du sie richtig putzt, lagerst und zubereitest und welche Rezepte sich lohnen.

Die wichtigsten Fakten zu Pilzen

  • Pilze solltest du nur einmal aufwärmen. Aufgewärmte Pilze sollten nicht mehrfach erhitzt werden.

  • Putze Pilze mit Küchenpapier statt unter Wasser. So nehmen sie kein Wasser auf und bleiben beim Braten knackig.

  • Weiche getrocknete Steinpilze vor der Weiterverarbeitung 20–30 Minuten ein.

  • Der Champignon ist die meistgekaufte Speisepilzsorte in Deutschland.

  • Reishi und Chaga sind Vitalpilze, keine klassischen Speisepilze.

  • Die Wildpilz-Saison läuft im Herbst. Sammle Wildpilze nur, wenn du sie eindeutig bestimmt hast.

Ein rustikaler Teller mit kleinen Champignons, getoppt mit einem Klecks weißer creme und frischen gehackten Kräutern

Ob gebraten, geschmort oder gegrillt: Champignons stechen mit ihrem feinen Aroma in jedem Gericht hervor.

Was gilt als Pilz in der Küche?

Der Begriff „Pilz“ hat in der Biologie eine weite Bedeutung. In der Küche sind mit Pilzen nur die gemeint, die als Lebensmittel verzehrt werden können. Von rund 120.000 bekannten Pilzarten gelten etwa 200 als essbar. Auf dieser Seite geht es um Speisepilze, um ausgewählte Wildpilze und um Vitalpilze, die als Nahrungsergänzung verbreitet sind.

Schon gewusst?

Mit 1,9 Kilogramm Champignons pro Kopf und Jahr (2020) ist der Champignon die beliebteste Speisepilzsorte.

Welche Pilzsorten gibt es?

Pilze werden nach ihrer Funktion unterschieden: Speisepilze sind zum Verzehr gedacht, Vitalpilze nur in getrockneter Form als Nahrungsergänzungsmittel. Die meisten Pilze sind Kulturpilze, das heißt, sie werden kontrolliert angebaut auf geeigneten Nährsubstraten wie Kompost oder Stroh. Das gilt sowohl für Speise- als auch für Vitalpilze.

Kultur- und Speisepilze

Speisepilze wie Champignons haben einen angenehmen Geschmack und eine gut essbare Konsistenz (von weich bis bissfest) – im Gegensatz zu Vitalpilzen, die aufgrund ihrer holzartigen Konsistenz nicht essbar sind. Wir haben eine Übersicht zusammengestellt, wie du die einzelnen Speisepilzsorten am besten unterscheiden kannst und welche Eigenschaften sie aufweisen.

Eigenschaften von Kultur- und Speisepilzen

  • Champignon: Der mildaromatische Alltagspilz, in vielen Gerichten einsetzbar.

  • Steinpilz: Würzig und nussig, besonders aromatisch als Wildpilz oder getrocknet.

  • Austernpilz: Zart im Geschmack, mit fächerförmigem Hut.

  • Shiitake: Herzhaft und aromatisch, beliebt in der asiatischen Küche.

  • Enoki: Dünne, weiße Stiele mit kleinen Hüten, mild und knackig.

  • Kräuterseitling: Festfleischig, mit kräftigem Aroma, gut zum Braten geeignet.

  • Pfifferling: Fruchtig-würzig, eine der bekanntesten Wildpilzsorten.

  • Trüffel: Edler, intensiver Aromapilz, meist in kleinen Mengen verwendet.

  • Spitzmorchel: Ein seltener Speisepilz mit ausgeprägtem Geschmack.

  • Limonenseitling: Frisch mit zitronigem Aroma.

Vitalpilze

Vitalpilze sind Pilze, die in der traditionellen asiatischen Medizin schon seit Jahrhunderten zu medizinischen Zwecken als Naturheilmittel verwendet werden. Ihre Wirkung ist wissenschaftlich nicht erwiesen, weshalb sie in Deutschland nicht als Heilmittel zugelassen sind. Du kannst sie aber als Nahrungsergänzungsmittel kaufen.

Weitere Vitalpilze sind: Morchel, Maronen-Röhrling, Butterpilz, Trompetenpilz, Mu-Err und viele andere.

Pilze im Vergleich: Verwendung in der Küche

Außer Champignons gibt es noch viele weitere leckere Pilzsorten, die du auf vielfältige Weise in der Küche einsetzen kannst. Weich oder bissfest: Die Textur ist für viele Menschen mit ausschlaggebend beim Pilzgenuss. Daher haben wir in unserer Tabelle die verschiedenen Sorten mit Geschmack, Textur und Verwendungstipps aufgelistet.

Sorte 

Geschmack / Textur 

Verwendung 

Champignon 

mild / fest 

Braten, Suppen, Salate, Soßen, z. B. für Jägersoße 

Steinpilz 

würzig, nussig / fest 

Braten, Soßen, Steinpilzrisotto 

Austernpilz 

zart, leicht süßlich / weich 

Pfanne, Wok, Salat, z. B. Feldsalat mit gebackenen Austernpilzen 

Shiitake 

herzhaft, umami / fest 

Asiatische Gerichte wie Shiitakepfanne mit Glasnudeln, Suppen 

Enoki 

mild / sehr zart 

Suppen, Salate, Wok, Hot Pot, z. B. Sukiyaki 

Kräuterseitling 

kräftig, nussig / fest 

Braten, Geschnetzeltes, Pasta mit Kräuterseitlingen 

Pfifferling 

fruchtig, würzig / bissfest 

Pfanne, Pasta, Eierspeisen, Pfifferlingssalat 

Trüffel 

intensiv, aromatisch / fest 

Hobeln über fertige Gerichte wie z. B. bei Trüffel mit Pasta 

Spitzmorchel 

kräftig / weich 

nur gegart 

Limonenseitling 

zitronig, frisch / fest 

Pfanne, Salate 

Immer auf dem neusten Stand

Angebote, leckere Rezeptideen für jeden Geschmack, Ernährungs- & Kochtipps sowie Informationen über unsere Produkte, Gewinnspiele & Bonusprogramme – das alles findest du im EDEKA Newsletter.

Saison und Nährwerte von Pilzsorten

Champignon:  

  • Saison: ganzjährig

  • Roh essbar? Bitte nur roh verzehren, wenn frisch und gut gereinigt.

  • Nährwerte: Hoher Proteingehalt, enthält Vitamin D, Vitamin K, verschiedene B-Vitamine und Spurenelemente wie Kalium.

Steinpilz:

  • Saison: Sommer bis Herbst

  • Roh essbar? Ja, aber nur sehr frische Exemplare und nur in Maßen (Pilze sind roh schwer verdaulich).

  • Nährwerte: Hoher Ballaststoffgehalt, hoher Proteingehalt, reich an Vitamin D und Vitamin B5, enthält weitere Vitamine und Spurenelemente.

Austernpilz

  • Saison: ganzjährig

  • Roh essbar? Ja, aber nur Kulturpilze aus dem Handel. Wild gesammelte Austernpilze sollten immer durchgegart werden.

  • Nährwerte: Hoher Ballaststoffgehalt, hoher Proteingehalt, enthält verschiedene B-Vitamine.

 Shiitake

  • Saison: ganzjährig

  • Roh essbar? Nein, nur gegart verzehren (ist roh schwer verdaulich).

Nährwerte: Reich an Vitamin D, Vitamin B5 sowie an Kupfer.

Enoki

  • Saison: September bis April

  • Roh essbar? Nein, nur gegart verzehren.

  • Nährwerte: Enthält verschiedene B-Vitamine.

 Kräuterseitling

  • Saison: ganzjährig

  • Roh essbar? Ja, aber nur sehr frische Exemplare und nur in Maßen (Pilze sind roh schwer verdaulich).

  • Nährwerte: Enthält B-Vitamine, Vitamin D sowie Kalium.

Pfifferling

  • Saison: Juli bis Oktober

  • Roh essbar?  Nein, nur gegart verzehren (ist im rohen Zustand schwer verdaulich).

  • Nährwerte: Hoher Ballaststoffgehalt, hoher Proteingehalt, reich an Vitamin A, Vitamin D, enthält B-Vitamine, reich an Eisen.

 Trüffel

  • Saison: September bis Januar 

  • Roh essbar? Weißer Trüffel wird ausschließlich roh gegessen (er verliert durch Hitze sein Aroma). Schwarzer Trüffel kann angebraten oder mitgekocht werden, schmeckt aber auch roh in dünnen Scheiben. 

  • Nährwerte: Hoher Ballaststoffgehalt, hoher Proteingehalt, reich an Vitamin D und Vitamin B5, enthält Kalium, Eisen und Kupfer. 

 Spitzmorchel

  • Saison: April bis Mai

  • Roh essbar? Nein, nur gegart verzehren.

  • Nährwerte: Enthält B-Vitamine, Kalium, Phosphor und Magnesium.

 Limonenseitling

  • Saison: ganzjährig

  • Roh essbar? Ja, zum Beispiel in dünne Scheiben geschnitten.

  • Nährwerte: Enthält B-Vitamine, Kalium und Eisen.

Pilze sammeln

Im Herbst auf Pilzsuche zu gehen, kann eine herrliche Beschäftigung sein – und du bildest dich über heimische Pilzsorten weiter. Bevor du losziehst, solltest du dich allerdings vorbereiten und einige Regeln beachten. Unser Ratgeber zum Thema Pilze sammeln hilft dir weiter.

Pilze und Gesundheit

Bei im Handel gekauften Pilzen musst du dir in der Regel keine Gedanken über die Verträglichkeit machen – du solltest nur beachten, welche Sorten nicht roh verzehrt werden dürfen, zum Beispiel Pfifferlinge. Sieh dazu in unserer Tabelle weiter oben auf dieser Seite nach.

Beachte: Auch solche Sorten, die du roh verzehren darfst, sind im rohen Zustand schwerer verdaulich als gegart. Kaue rohe Pilze immer gründlich und schneide sie zum Essen am besten in feine Scheiben.

Sammelst du im Herbst gerne Wildpilze, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

  • Wildpilze können Schwermetalle und den Fuchsbandwurm enthalten. Daher solltest du laut DGE nicht mehr als 200-250 Gramm Wildpilze pro Woche essen und sie nur gut durchgegart verzehren.

  • Kinder und Schwangere sollten vorsichtshalber ganz auf Wildpilze verzichten.

  • Du darfst aus Artenschutzgründen nur für den Eigenbedarf sammeln. Als Richtwert gilt pro Person: Etwa so viel, wie in ein bis zwei Mahlzeiten gegessen werden kann. Mehr als 1 bis 2 Kilogramm Wildpilze solltest du insgesamt nicht sammeln, sonst droht ein Bußgeld.

Risotto mit Pfifferlingen

Cremiges Risotto mit frischen Pfifferlingen – ein herrlicher Genuss für den Eigenbedarf, der die Mühe des Sammelns absolut wert ist.

Vitalpilze als Heilmittel in der asiatischen Medizin

Vitalpilze sind Pilze, die getrocknet und zu Pulver gemahlen als Heilmittel verwendet werden – vor allem in der traditionellen asiatischen Medizin. Sie werden aufgrund ihrer bioaktiven Bestandteile geschätzt – das sind sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole. In Deutschland sind Vitalpilze als Heilmittel nicht zugelassen. Dafür werden sie als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, zum Beispiel als Pulver oder Extrakte.  

  • Der Reishi-Pilz wird beispielsweise in der japanischen Naturheilkunde als entzündungshemmend und immunstärkend beworben.  

  • Der Chaga-Pilz ist in Osteuropa als Heilmittel bekannt. Ihm wird eine antientzündliche, blutzuckersenkende und immunstärkende Wirkung nachgesagt. 

Diese und andere Wirkungen von Vitalpilzen sind jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen.

Hinweis:

Die EDEKA Redaktion ist keine medizinische Fachkraft. Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Fragen zu Vitalpilzen erkundige dich in deiner Hausarztpraxis. Sammle nur zweifelsfrei bestimmte Pilze. Konsultiere im Zweifel eine pilzsachverständige Person.

Sind Pilze nachhaltig?

Ja, Pilze sind eine ressourceneffiziente Proteinquelle. Viele Kultursorten wachsen auf Substraten, die anschließend weiterverwertet werden können. Außerdem gedeihen sie auf wenig Platz und benötigen im Vergleich zu vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten nur wenig Wasser. Lies mehr darüber in unserem Beitrag zum Thema „Wie werden Kulturchampignons gezüchtet?“.

Pilze richtig zubereiten und lagern

Pilze putzen und braten

Für Pilze gelten etwas andere Regeln bei der Zubereitung als für Gemüse. Sie sollten nämlich so wenig wie möglich mit Wasser in Berührung kommen. Wäschst du sie mit Wasser ab, saugen sie sich voll und verlieren dadurch an Konsistenz und Aroma. Stattdessen: Säubere Pilze am besten mit Küchenpapier oder einem Pinsel von Erdresten. Schneide harte Stielenden bei Champignons ab, wenn es nötig ist. Beim Braten gilt: Erst kurz vor dem Servieren die Pilze salzen, damit sie nicht wässrig werden. Informiere dich in unseren Ratgebern weiter.

Zubereitung Pfifferlinge

Schonend und gründlich: Mit einem speziellen Pinsel lassen sich Erdreste von frischen Pfifferlingen ganz ohne Wasser entfernen.

  • Wie lassen sich Pfifferlinge putzen?

    Kategorie: Kochen

    Pfifferlinge sind sehr empfindlich. Deshalb sollten Sie die Pilze besonders vorsichtig und behutsam putzen. Ein langes Wasserbad oder ein harter Wasserstrahl bekommt ihnen nicht. Sie saugen sich schnell mit Wasser voll, werden matschig und verlieren …

  • Was muss man bei Champignons wegschneiden?

    Kategorie: Kochen

    Wenn der Pilz frisch ist, muss man eigentlich nichts wegeschneiden, sondern ihn nur vorsichtig putzen, zum Beispiel mit einer Gemüsebürste. Gibt es trockene oder matschige Stelle, sollten diese natürlich weggeschnitten werden. Da Kulturchampignons ja…

Pilze lagern 

Pilze gehören in den Kühlschrank, am besten bei etwa 7 °C in einer luftdurchlässigen Verpackung. Dort halten sie sich etwa 5 Tage. Lagere sie nicht neben Käse, Zwiebeln oder Fisch, da Pilze Gerüche aufnehmen.

Trocknen & Einweichen  

Pilze lassen sich gut trocknen und so lange aufbewahren. Getrocknete Steinpilze weichst du vor Gebrauch 20–30 Minuten in lauwarmem Wasser ein.

  • Wie trocknet man Pilze?

    Kategorie: Kochen

    Wenn du Pilze trocknest, kannst du deine Speisen auch außerhalb der Saison mit deinen selbst gesammelten Exemplaren verfeinern. Du kannst hierbei verschiedene Methoden anwenden: die Ofenmethode, das Gefriertrocknen oder das Lufttrocknen. Bewahre die …

Pilze aufwärmen

Pilze enthalten Eiweiß und sind daher empfindlicher als zum Beispiel Gemüse. Aus früheren Zeiten stammt noch die Regel, dass man übrig gebliebene Pilzgerichte nicht noch einmal aufwärmen darf, weil sich dann Keime vermehren. Heute gibt es Kühlschränke und diese Regel ist daher überholt. Wichtig ist, dass du übrig gebliebene Pilze möglichst bald nach der Zubereitung in den Kühlschrank stellst und zum erneuten Verzehr nur einmal aufwärmst. Unser Beitrag zum Thema „Darf man Pilze erneut aufwärmen?“ hilft dir weiter.

Pilze einlegen und einfrieren

Einlegen und Einfrieren sind gute Wege, Pilze haltbar zu machen. Zum Einfrieren putzt und zerkleinerst du die Pilze, füllst sie in Gefrierbeutel und verarbeitest sie ungetaut.

Rezepte mit Pilzen entdecken

Nicht nur im Herbst schmecken Pilzgerichte hervorragend. Wirf einen Blick auf unsere Rezeptsammlungen mit verschiedenen Pilzsorten. Weiterführende Zubereitungstipps bieten auch unserer Ratgeber Trüffel in der Küche verwenden und typische Pilzsorten in der asiatischen Küche.

Pilze im EDEKA Sortiment

Bei EDEKA findest du eine Auswahl an Pilzen für die verschiedensten Gerichte und Geschmäcker. Frisch, aus dem Glas oder eingefroren: Wir setzen auf Produktvielfalt für deine Pilzrezepte. Für ein herbstliches Gulaschgericht eignet sich zum Beispiel die EDEKA Pilz-Melange Waldfrisch, für Risotto unsere Steinpilze. Wenn es zum Feierabend einmal schnell gehen soll, kannst du die EDEKA Herzstücke Champignons in Scheiben sehr gut zur Zubereitung einer Gemüsepfanne verwenden.

Kefir, Blauschimmelkäse & Co.: Was hat wirklich mit Pilzen zu tun?

Nicht alles, was nach Pilz klingt oder so genannt wird, ist auch einer. Kefir und Kombucha sind Fermentationskulturen aus Bakterien und Hefen. Volkstümlich wird Kombucha auch „Teepilz“ genannt, biologisch ist er aber kein Speisepilz. Blauschimmelkäse wie Roquefort ist ein Käse, der mit Schimmelpilzkulturen veredelt wird.

Selbstgemachter Kefir

Wird oft ‚Pilz‘ genannt, ist aber keiner: Kefirknollen im Glas bei der traditionellen Fermentation.

Häufige Fragen zu Pilzen

Pilze können schwer verdaulich sein, weil sie Eiweiß und Chitin enthalten. Durchgegarte Pilze sind jedoch in der Regel gut verträglich. Solange du keine allzu großen Mengen isst, solltest du Pilze auch am Abend vertragen und deine Nachtruhe sollte nicht gestört werden.

Ja, das ist mit Zuchtsets für Austernpilze, Kräuterseitlinge & Co. möglich. Der Ablauf ist überschaubar: Substrat befeuchten, Deckerde darüber geben und für die Durchwachsphase warm stellen (ca. zwei Wochen). Danach erfolgt die Fruchtungsphase, in der du die Zuchtbox wieder kühler stellen musst. Nach ca. sechs Wochen kannst du die ersten Pilze ernten.

Neben dem Trocknen eignen sich Einfrieren, Einlegen und Fermentieren. Beim Einfrieren werden die Pilze vorher geputzt und zerkleinert. Anschließend können sie direkt im gefrorenen Zustand verarbeitet werden.

Im Kühlschrank bei etwa 7 °C, in einer luftdurchlässigen Verpackung, getrennt von geruchsintensiven Lebensmitteln. So halten Pilze etwa 5 Tage.

Pilze enthalten Ballaststoffe, die der Verdauung guttun können – allerdings sind sie nicht für jeden gleich gut verträglich. Gründlich kauen oder fein schneiden hilft.