Hefezopf flechten: 2, 3 oder 4 Stränge formschön verschlingen
Einen Zopf zu flechten und zu backen, ist in vielen Familien festes Ritual zu Ostern. Aber auch zu anderen Anlässen ist das schön verschlungene Hefegebäck optischer und kulinarischer Glanzpunkt auf der Kaffeetafel. Wie du einen Hefezopf richtig flechtest, zeigen wir dir hier.
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Unser gefüllter Hefezopf mit Marzipan schmeckt köstlich zum Kaffee.
Einfache Anleitung zum Hefezopf flechten
Leckeres Backwerk muss nicht den neuesten Trends folgen: Aus Omas Backstube sind uns viele Köstlichkeiten in bester Erinnerung, die heute genauso gut schmecken wie damals. Zu diesen unvergänglichen Klassikern gehören Hefezopf-Rezepte. Das süße Flechtwerk lässt sich vielfältig variieren und lässt keine Langeweile aufkommen. Ob pur, mit Ostereiern verziert oder als mit Schokolade, Nüssen, Mohn, Marzipan oder Marmelade gefüllter Hefezopf – Leckermäuler kommen auf ihre Kosten. Neben den Zutaten kannst du auch die Form nach Belieben verändern und so kreative Backwerke schaffen. Am einfachsten ist es, Hefezöpfe mit zwei Strängen zu flechten. Und so geht's:
Teile den Teig in zwei gleich große Portionen.
Rolle daraus zwei lange, dünne Stränge.
Lege die Stränge kreuzförmig übereinander.
Lege jetzt den rechten Strang auf die linke Seite und umgekehrt.
Der obere Strang kommt nach unten und der untere nach oben.
Wiederhole das Flechten, bis die Stränge aufgebraucht sind.
Drücke die Enden fest zusammen.
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Hefezopf flechten mit bis zu 5 Strängen
Ein 2-Strang-Zopf ist bereits sehr ansehnlich, du kannst aber auch noch kunstvollere Hefezöpfe flechten. Für drei oder mehr Stränge formst du wiederum die entsprechende Anzahl dünner Rollen, legst sie nebeneinander und drückst die Enden oben zusammen. Jetzt legst du die äußeren Stränge rechts beginnend abwechselnd mittig übereinander, die Enden drückst du zusammen und schlägst diese um. Möchtest du einen runden Hefezopf flechten, legst du vier Stränge als Doppelkreuz aus und diese jeweils parallel nach innen: im Wechsel von rechts nach links und von links nach rechts. Ist alles "verknotet", drückst du die Enden fest und backst den Hefezopf. Als weitere Varianten kannst du Spiralzöpfe, Gitterzöpfe und korbartige Geflechte in dein Repertoire aufnehmen.
Unabhängig von der Form ist der Teig entscheidend für einen gelungenen Hefezopf. Ordentlich kneten und eine ausreichende Ruhezeit sind die wichtigsten Schritte bei der Zubereitung. Unser Grundrezept für Hefeteig zeigt dir inklusive Videoanleitung, wie du den Hefeteig optimal gehen lässt. Damit der Zopf beim Flechten und Backen nicht reißt, sollte der Teig schön geschmeidig sein. Wird er bereits beim Kneten rissig, kannst du Wasser oder etwas Butter hinzufügen. So kannst du nach Herzenslust einen Hefezopf mit Füllung flechten oder ohne – ganz nach Geschmack, Lust und Laune!