Sumalak ist eine traditionelle süße Weizenpaste aus Zentralasien, die meist zum Frühlingsfest Nawruz langsam im Topf gegart wird und durch stundenlanges Rühren eine dicke, aromatische Textur erhält – eine Zubereitung, die Zeit und Geduld verlangt, aber mit ihrem nussig‑süßen Charakter begeistert. Koche das Gericht zu einem besonderen Anlass nach!
Zubereitungszeit
4 h 25 min.
Gesamtzeit
4 h 25 min.
Schwierigkeit
Schwierig
Kalorien / Portion
841 kcal
Ernährungsform
Vegan
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Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
500
g
Weizen, ganz
80
g
Weizenmehl, Type 405
120
ml
Sonnenblumenöl
1
Prise
Salz
50
g
Walnüsse
Zubereitung
Weizenkörner gründlich waschen. In eine Schüssel geben, mit reichlich Wasser bedecken und 12 Stunden keimen lassen.
Abgießen, aber die Körner weiterhin mit etwas Wasser feucht halten. Über 7-10 Tage die Weizenkörner 2–3-mal täglich spülen und bei ca. 20 Grad dunkel lagern. Sobald die entstandenen Sprossen eine Länge von ca. 1-2 cm erreicht haben, sind sie ideal.
Weizensprossen gründlich waschen und in einem Hochleistungsmixer fein mahlen. Die Sprossenmasse in ein Mulltuch geben und gut ausdrücken. Dabei den Saft auffangen.
Weizensaft in einen großen Topf geben und erhitzen. Mehl mit ca. 1,2 l kaltem Wasser glattrühren und in den Weizensaft einarbeiten. Unter Rühren langsam erhitzen. Auf niedrigster Stufe ca. 4 Stunden leise köcheln lassen. Dabei permanent rühren und bis zu 300 ml Wasser nachgießen, falls die Konsistenz vorzeitig zu dick wird. Das Öl nach und nach einarbeiten. Der Pudding ist fertig, wenn er dunkel, dick und glänzend ist. Mit einer Prise Salz abschmecken.
Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Auf dem Pudding anrichten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).