Orangenscheiben trocknen auf drei Arten – so funktioniert's!
Du kannst dekorieren, verfeinern, den Raum aromatisieren – alles mit einer Frucht. Und zwar einfach, indem du Orangenscheiben trocknest. Wir bringen dir drei unterschiedliche Methoden näher und verraten außerdem, worauf du immer achten solltest.
Orangenscheiben trocknen: Deko und Aroma
Wenn du Orangenscheiben selber trocknest, eröffnen sich gleich mehrere Möglichkeiten. Dank ihrer intensiven Farbe eignen sie sich einerseits wunderbar als Deko – gerade rund um Weihnachten. Gleichzeitig verströmen getrocknete Orangenscheiben ein wunderbares Aroma. Davon profitiert zum Beispiel dein Wohnzimmer, wenn du die Scheiben auslegst, um den Raum mit Orangenduft zu erfüllen. Zudem kannst du Orangenscheiben trocknen, um Getränke, beispielsweise unseren Orangen-Punsch, zu verfeinern.
Wichtig ist, dass du die sowohl für die Deko als auch als Aromaspender nicht zu dünn schneidest. Ein bis zwei Zentimeter sollten es immer sein. Sonst können Löcher entstehen.
Mithilfe eines Nudelholzes und mit Küchenpapier kannst du den Scheiben vor dem eigentlichen Trocknen zusätzlich Feuchtigkeit entziehen. Das beschleunigt den Vorgang. Gib das Küchenpapier einfach zwischen Nudelholz und Orangenscheiben und rolle so lange darüber, bis das Krepp keine Feuchtigkeit mehr aufnimmt. Eventuell musst du es zwischendrin wechseln, sollte es zu feucht sein.
Den Ofen zum Trocknen nutzen
Effektiv kannst du Orangenscheiben im Ofen trocknen. Dafür bedeckst du ein Gitter mit Backpapier und verteilst danach die Scheiben darauf. Vorab tupfst du sie mit Küchenkrepp ein wenig trocken, während du den Ofen auf rund 80 bis 100 Grad vorheizt. Einmal im Rohr, lässt du die Ofentür einen Spalt offen. So kann die Feuchtigkeit entweichen.
Insgesamt dauert der Vorgang rund zwei bis drei Stunden, wobei du die Orangenscheiben beim Trocknen jede halbe Stunde bis Stunde umdrehst. Genau 30 Minuten bist du übrigens beschäftigt, wenn du unsere Orangentorte zubereitest, für die du frische Früchte verwendest.
Orangenscheiben an der Luft trocknen
Geduld zahlt sich aus. Denn wenn du Orangenscheiben an der Luft trocknest, profitierst du bereits während des Prozesses vom Zitrusaroma der Früchte. Rund fünf bis maximal zehn Tage müssen sie liegen, wobei du die Scheiben täglich wendest, um Schimmelbildung vorzubeugen.
Zur Vorbereitung tupfst du sie ein wenig trocken und verteilst die Orangenscheiben zum Trocknen danach auf einem Küchenpapier. Das zieht während des Vorgangs zusätzlich Feuchtigkeit. Wechsle das Papier regelmäßig aus. Auch das beschleunigt den Prozess. Zudem platzierst du alles an einem warmen Ort, weshalb sich zum Orangenscheiben-Trocknen die Heizung anbietet. Frische Scheiben als Garnitur verwendest du für unser Halloween-Punsch-Rezept.
Orangenscheiben trocknen – in der Mikrowelle
Die schnellste Möglichkeit, Orangenscheiben zu trocknen, bietet die Mikrowelle. Dort brauchen sie eine halbe Stunde, maximal 40 Minuten, wenngleich du dafür weniger Platz als auf einem Blech hast. Zudem verlieren die Früchte ein wenig an Aroma. Brauchst du die Früchte vor allem als Deko, lohnt es sich dennoch, Orangen in der Mikrowelle zu trocknen. Auch dafür tupfst du sie mit Küchenpapier trocken, ehe du sie auf Backpapier auf einem Teller auslegst.
Zum Start schaltest du die Mikrowelle für rund zwei, drei Minuten auf 900 Watt. Danach lässt du die Scheiben bei niedrigster Stufe eine weitere halbe Stunde bis 40 Minuten in der Mikrowelle trocknen. Da Feuchtigkeit austritt, öffnest du alle fünf Minuten die Gerätetür. Immer mal wieder solltest du die Orangenscheiben zudem wenden. Zum Essen eignen sich getrocknete Orangenscheiben übrigens eher weniger.