Wie werden Berner Würstchen traditionell hergestellt?
Antwort in aller Kürze
Berner Würstchen sind eine Schweizer Wurstspezialität, die aus Rind- und Schweinefleisch hergestellt wird. Sie sind länger und dicker als Standardwürstchen, enthalten Käse und werden mit Speck ummantelt. Dadurch sind Berner Würstchen von innen aromatisch und von außen knusprig. Traditionell werden sie gegrillt oder gebraten und anschließend oft mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut kombiniert.
Springe zum Bereich
Die ganze Antwort – ausführlich erklärt von EDEKA
Die Herstellung der Berner Würstel
Bei der Herstellung dieser Spezialität steht die Fleischqualität im Vordergrund. Die Füllung setzt sich aus Rindfleisch und Schweinefleisch zusammen, was für eine feste, aber dennoch saftige Struktur sorgt. Die entscheidenden Merkmale eines Berner Würstchens sind der Käse in Wurstbrät und sein knuspriger Speckmantel.
Aufgrund ihres großen Durchmessers eignet es sich als sättigende Mahlzeit. In der Schweizer Küche ist es fest verankert und wird nicht nur als Hauptgericht, sondern auch gerne als deftiger Zwischenmahlzeit oder im Rahmen eines Fondues serviert.
Zubereitung der Berner Würstchen
Damit die Berner Würstel ihr volles Aroma entfalten, ist die richtige Zubereitung entscheidend. Du kannst sie klassisch auf dem Rost grillen, bis sie außen schön kross sind.
Alternativ gelingen sie auch in der Pfanne. Brate sie bei mittlerer Hitze rundherum an, damit sie gleichmäßig garen und nicht aufplatzen.
Als Beilage passen rustikale Klassiker am besten. Ein frischer Kartoffelsalat oder mildes Sauerkraut unterstreichen die Würze des Fleisches. Wenn du es simpel magst, reicht auch ein Stück krustiges Bauernbrot und etwas Senf.
Auf dem Grill benötigen die Würstchen etwa acht bis zehn Minuten bei mittlerer Hitze. Wende die Würstchen regelmäßig, damit sie rundherum eine gleichmäßige Bräunung erhalten und im Inneren heiß werden, ohne dass die Haut verbrennt.
Ja, die Zubereitung im Backofen ist bei ca. 180 Grad Umluft problemlos möglich. Die Würstchen werden dabei zwar etwas weniger kross als in der Pfanne oder auf dem Grill, garen aber sehr gleichmäßig und fettarm.
Berner Würstchen sind in der Regel dicker, länger und enthalten oft einen höheren Rindfleischanteil als klassische Wiener. Zudem enthalten Berner Würstchen Käse und sind von Speck ummantelt.
Nein, die Haut ist zum Verzehr geeignet. Da es sich größtenteils um einen Naturdarm handelt, wird dieser beim Braten oder Grillen angenehm kross.
Ja, du kannst die Würstchen kleingeschnitten sehr gut in deftigen Eintöpfen wie Kartoffel- oder Linsensuppe verwenden. Gib sie erst gegen Ende der Garzeit hinzu, damit sie heiß werden, aber ihren Biss behalten.
Suche weitere Tipps & Tricks
zum Thema „Fleisch & Wurst“
Als Geflügel werden unter anderem Hühner, Puten, Enten, Gänse, Fasane, Perlhuhn, Masttaube und Wachteln bezeichnet. Die Teilstücke lassen sich grob in Keule beziehungsweise Schenkel, Flügel und Brust unterscheiden. Zudem können meist die Innereien ve…
Für die schottische Spezialität Haggis werden der Magen, das Herz, die Lunge, Leber und die Zunge vom Schaf verarbeitet. Der Schafsmagen bildet die äußere Hülle, vergleichbar mit einem Naturdarm bei Würsten. Leber, Zunge, Herz und Lunge vom Schaf wer…
Einerseits ist gebeiztes Fleisch länger haltbar als unbehandeltes, frisches Fleisch. Andererseits kann Beize das Aroma verbessern und zähe Fleischstücke mürbe machen. Es gibt trockene und nasse Beizen: Beim Trockenbeizen reiben Sie die Fleischstücke …