Welche Wirkung hat Sauerkrautsaft auf den Körper?

Antwort in aller Kürze

Die Wirkung von Sauerkrautsaft basiert vor allem auf dem natürlichen Fermentationsprozess des Weißkohls. Dabei entstehen Milchsäurebakterien, die den Saft besonders bekömmlich machen. Er ist kalorienarm, enthält natürliche Milchsäure und liefert Vitamin C, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Zudem wird er von vielen zur Unterstützung der Verdauung geschätzt.

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Was bringt Sauerkrautsaft? Inhaltsstoffe und Eigenschaften

Sauerkrautsaft ist im Grunde vergorener Weißkohlsaft. Was bringt Sauerkrautsaft also konkret für deine Ernährung? Er ist ein fermentiertes Lebensmittel, das traditionell zur Haltbarmachung hergestellt wird. Dabei wandeln Milchsäurebakterien den Zucker im Kohl in Milchsäure um.

Wofür ist Sauerkrautsaft gesundheitlich relevant? Sauerkrautsaft ist reich an Vitamin C. Dieses Vitamin trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und unterstützt ein normales Immunsystem sowie den Energiestoffwechsel. Zudem enthält der Saft Mineralstoffe wie Kalium oder Natrium. Ob nennenswerte Mengen Vitamin B12 enthalten sind, hängt stark vom Herstellungsprozess ab, da dieses Vitamin durch spezielle Bakterien gebildet wird.

  • Das deftige Sauerkraut gehört auf der ganzen Welt zu den bekanntesten Speisen der deutschen Küche. Das Vitamin-C-reiche Gemüse ergänzt sich geschmacklich wunderbar mit Kassler, Eisbein oder Kartoffelpuffern.
    Sauerkrautsaft kann durch das kräftige Auspressen von frischem Sauerkraut gewonnen werden.

Die Wirkung von Sauerkrautsaft auf Darm und Verdauung

Die Wirkung von Sauerkrautsaft auf den Darm ist für viele der Hauptgrund, zum Glas zu greifen. Durch die enthaltene Milchsäure kann der Saft die Verdauung anregen. Er wirkt unterstützend bei Verstopfungen als auch bei Durchfall, indem er den Darminhalt geschmeidig hält und hilft, die Darmflora durch die enthaltenen probiotischen Kulturen wiederherzustellen. Wenn du den Saft auf nüchternen Magen trinkst, tritt dieser Effekt oft sehr zügig ein.

Was du bei der Einnahme beachten solltest

Damit du den Saft optimal in deinen Alltag integrieren kannst, hilft dir dieser Plan:

  • Startdosis: Beginne mit einem kleinen Glas (ca. 100 Milliliter), um deinen Magen an die Säure zu gewöhnen.

  • Timing: Trinke ihn morgens vor dem Frühstück für den stärksten Effekt.

  • Kombination: Ist dir der Geschmack zu intensiv? Mische ihn mit etwas Apfelsaft oder Karottensaft.

 Eine direkte medizinische Wirkung von Sauerkrautsaft auf die Leber ist wissenschaftlich nicht belegt, jedoch wird der Saft häufig unterstützend bei Saftfasten-Kuren eingesetzt, um dem Körper eine Auszeit von schwerer Kost zu geben.

Mögliche Nebenwirkungen von Sauerkrautsaft

Was macht Sauerkrautsaft mit dem Körper, wenn man zu viel davon trinkt? Es können typische Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören Blähungen, Bauchgrummeln oder Durchfall. Das liegt an der Reaktion des Darms auf die ungewohnte Menge an Milchsäure und Ballaststoffen. Beschränke deinen Verzehr von Sauerkrautsaft daher auf maximal zwei Gläser am Tag. Histaminintolerante Personen sollten außerdem vorsichtig sein, da fermentierte Lebensmittel reich an Histamin sind. 

FAQ – Sauerkrautsaft und seine Wirkung

Für den Anfang reicht ein kleines Glas von etwa 100 bis 200 Milliliter pro Tag aus. Da jeder Körper anders auf die Milchsäure reagiert, solltest du die Menge langsam steigern, um deinem Verdauungstrakt Zeit zur Gewöhnung zu geben. Übertreibst du es, kann es schnell zu Durchfall kommen.

Das wird individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Während manche die Säure als lindernd empfinden, reizt sie bei anderen die Speiseröhre zusätzlich. Wenn du unter akutem Sodbrennen leidest, taste dich vorsichtig heran oder greife lieber zu milden Tees und stillem Wasser.

Ja, du kannst den Saft einfach gewinnen, indem du frisches Sauerkraut kräftig auspresst. Alternativ fängst du die Lake auf, die bei der eigenen Herstellung von Sauerkraut im Gärtopf entsteht. Das ist die intensivste und natürlichste Form.

Nach dem Öffnen gehört der Saft zwingend in den Kühlschrank. Du solltest ihn innerhalb von etwa drei Tagen aufbrauchen, da er sonst seinen Geschmack verändert und verderben kann.

Der Saft ist ein toller Geschmacksgeber in der herzhaften Küche. Du kannst ihn statt Essig in Salatdressings verwenden, er würzt Suppen wie Soljanka nach oder gibt Smoothies einen pikanten Geschmack.

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