Käsebrezeln gehören zur herzhaften Backstube und verbinden die typische Laugenkruste mit einer goldbraun überbackenen Käseschicht. Im Ofen entsteht außen eine würzige Kruste, während das Innere weich und locker bleibt. Die Mischung aus salziger Lauge und geschmolzenem Käse macht das Gebäck besonders aromatisch. Backe die Käsebrezeln frisch auf und serviere sie warm zur Brotzeit oder als köstlichen Snack.
Für den Teig Mehl, Trockenhefe und Zucker mischen. 200 ml Wasser, Magerquark und Butter zugeben und für 5 Minuten kneten. Salz zugeben und einarbeiten. Weitere 5 Minuten kneten. Zuletzt den geriebenen Gouda einarbeiten. Für 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.
Den Teig nochmals gut durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In 8 gleichgroße Stücke schneiden und 5 Minuten ruhen lassen.
Teigportionen zu Strängen rollen und zu Brezeln formen. Für 15 Minuten kaltstellen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Natron und 1,5 Liter Wasser im Topf zum Kochen bringen und 10 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Brezeln für jeweils 20-30 Sekunden in Natronlauge tauchen, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit verquirltem Eigelb bestreichen und großzügig mit geriebenem Emmentaler bedecken. Für 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.665 kj (20 %)
Kalorien
398 kcal (20 %)
Kohlenhydrate
35 g
Fett
18 g
Eiweiß
22 g
Bewertung
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Käsebrezeln selber machen und ofenwarm genießen
In Bäckereien gehören sie seit Jahrzehnten zum Stammsortiment: Käsebrezeln sind ein leckerer und praktischer Snack, weil der Belag gleich mit aus dem Ofen kommt. Mit unserem Käsebrezel-Rezept lassen sie sich in leicht abgewandelter Form auch zu Hause backen. So kommt in der heimischen Küche keine echte, stark ätzende Natronlauge zum Einsatz, sondern ein Bad auf Basis von Haushaltsnatron. Die Kruste des Laugengebäcks glänzt dann zwar nicht ganz so schön wie beim Bäcker und schmeckt milder, aber bei Käsebrezeln ist das nicht so wichtig. Hier sorgt der Käse für Optik und Aroma. Klassischerweise ist es Emmentaler, du kannst aber auch eine andere Sorte verwenden, die gut schmilzt. Junger oder mittelalter Gouda wäre eine Option, für besonders würzige Käsebrezeln bieten sich Cheddar, Gruyère oder Bergkäse an. Möchtest du das Gebäck zusätzlich aufwerten, mischst du den Käse mit feinen Speckwürfeln und (oder) Röstzwiebeln. Als Topping für extra Crunch eignen sich Sesam, Mohn, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne.
Schöne Käsebrezeln machen – darauf kommt es an
Etwas Fingerfertigkeit erfordern Brezel-Rezepte beim Legen der charakteristischen Knotenform. Das Geheimnis liegt in der unterschiedlichen Dicke des Teigstrangs: Er muss in der Mitte bauchig sein und zu den Enden hin dünn auslaufen. Die Käsebreze hat dann die typisch weichen und knusprigen Bestandteile. Aus dem Strang legst du ein nach oben offenes U, kreuzt die Enden zweimal und klappst sie so nach unten, dass sie links und rechts auf dem dicken Teil aufliegen. Drücke die Spitzen abschließend fest an, damit sie beim Backen nicht abstehen.
Was passt zu Käsebrezeln und wie werden sie aufbewahrt?
Käsebrezeln sind für sich allein schon ein sättigender Snack, sie passen aber auch perfekt zu einer Brotzeit. Genieße deine Käsebrezeln mit Quark, Frischkäse oder Obazda, Rettich-Salat oder Radieschen, zum Wurstsalat oder klassischen Weißwürsten und mit einem Bier. Bleibt etwas von dem Laugengebäck übrig, halten sie sich in einer Brotdose ein bis zwei Tage. Für eine längere Aufbewahrung kannst du Käsebrezeln einfrieren. In einem luftdichten Gefrierbeutel lassen sie sich mindestens drei Monate lang lagern. Zum Aufbacken gibst du sie direkt gefroren in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen und bäckst sie acht bis zehn Minuten auf. Altbackene Reste lassen sich sehr gut für Brezenknödel, Brezensalat oder einen Brezenauflauf verwenden.
Käsebrezeln treffen genau deinen Geschmack? Dann schaue bei uns nach, wie du Laugenstangen überbacken und eine weitere Ofenspezialität genießen kannst.