Bewusster Einkauf von Lebensmitteln: 10 Tipps für den Alltag

Möchtest du einen Beitrag zum Erhalt der Umwelt leisten und nachhaltig Lebensmittel einkaufen, ist das gar nicht so einfach. Mit unseren Tipps zeigen wir dir verschiedene Aspekte bei der Auswahl deiner Lebensmittel. Dazu gehören beispielsweise Herkunft, Saison, Verpackungsart sowie anerkannte Zertifizierungen und Kennzeichnungen.

Orientierung beim Einkauf

Was bedeutet bewusst einkaufen? Mit der Klärung dieser Frage ist es leichter, ein Bewusstsein für ein zukunftsorientiertes Kaufverhalten im Supermarkt zu entwickeln. Denn es geht um mehr als "nur" um die Umwelt und den Klimawandel.

Nachhaltigkeitsaspekte umfassen unterschiedliche Dimensionen. Neben Umweltaspekten können auch soziale Kriterien, faire Arbeitsbedingungen und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken bei der Bewertung von Produkten eine Rolle spielen.

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Folgende Maßnahmen können dazu beitragen, den eigenen Konsum bewusster zu gestalten:

Natürlich kannst du nicht vor dem Kauf jedes Nahrungsmittels stundenlang die Produktionsbedingungen und das dahinterstehende Unternehmen prüfen. Deshalb gibt es Siegel, an denen du nachhaltige und fair erzeugte Ware erkennen kannst.

Beispiele, die nachhaltiges Einkaufen erleichtern, sind die Bio-Siegel und das Fairtrade-Zeichen. Mit diesen praktischen Tipps füllst du den Einkaufwagen ökologisch und sozial verantwortungsbewusst:

  • Produkte mit anerkannten Zertifizierungen berücksichtigen.

  • Verzichte möglichst auf Kunststoffverpackungen – wie das geht, verrät unser Beitrag "plastikfrei leben".

  • Lege nur so viel Frisches in den Einkaufswagen, wie du verbrauchen kannst. So vermeidest du, Lebensmittel wegzuwerfen.

  • Kaufe saisonal, etwa keine Erdbeeren im Winter.

  • Achte auf regionale Ware: Gibt es das gleiche Produkt vom Bauern in der Nähe – etwa Eier – hat es häufig einen kürzeren Transportweg.

  • Genieße Fleisch und Wurst nur in Maßen und wenn, dann in guter Qualität.

  • Koche lieber frisch als zu Fertigprodukten zu greifen. Sie durchlaufen häufig mehrere Verarbeitungsschritte und können zusätzliche Zutaten enthalten.

  • Greife bei Getränken zu Mehrwegflaschen.

  • Achte bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetikprodukten auf Produkteigenschaften und Inhaltsstoffe.

  • Kommst du nicht zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Supermarkt, kann ein gebündelter Wocheneinkauf mit dem Auto Fahrtstrecken reduzieren.

Viele kleine Veränderungen leisten einen großen Beitrag.

Nach dem Einkauf bewußt im Zuhause leben

Zu Hause gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, den bewussten Gedanken fortzuführen und in die Tat umzusetzen. Etwa, indem du Lebensmittel richtig aufbewahrst, Wasser sparst, den Müll sauber trennst oder upcycelst und nachhaltig kochst und putzt. Konkrete Vorschläge findest du in unserem Beitrag "Umwelt schützen im Alltag".

  • Wer sich die gesammelte Menge an Biomüll von einer Woche vor Augen führt, merkt, dass wir ziemlich viel von unseren Lebensmitteln wegwerfen. Salatstrunk oder Möhrenwurzelreste lassen sich aber nutzen, um neue Pflanzen nachzuziehen.

  • Kunststoffe erweisen sich an vielen Stellen im Alltag als unersetzlich – in deinem Gefrierfach gibt es jedoch Alternativen. Entdecke verschiedene Alternativen, Lebensmittel ohne Kunststoffbehälter einzufrieren.

  • Zähneputzen ohne Mikroplastik: Das geht mit DIY-Zahncreme. Wir verraten dir, wie du Zahnpasta selber machen kannst, welche Zutaten welche Wirkung erzielen und worauf du bei der Verwendung achten solltest. Erfahre mehr und lege gleich los!

  • Was wie ein Relikt aus Kindergartentagen wirkt, feiert zu Recht eine Renaissance: Gestalte deine Mittagspause im Büro mit einer Lunchbox noch bewusster!

    Denn du sparst Verpackungsmüll, wenn du nicht alles "to go" kaufen musst. Und mit Meal Prep sorgst du zudem für einen gesunden und leckeren Lunch!

  • Von Hand oder in der Maschine? Was darf überhaupt in den Geschirrspüler und was nicht? Und wie sparst du Energie? Geschirr abspülen ist deutlich weniger kompliziert als die Menge an Fragen vermuten lässt. Wir verraten dir alles Wissenswerte.

  • Entdeckst du die erste Lebensmittelmotte, willst – und solltest – du die Tiere schnellstmöglich loswerden. Die Chemiekeule brauchst du deshalb dennoch nicht aus dem Schrank holen. Wir haben Tipps, wie du Lebensmittelmotten endgültig loswirst.