Sushi: gesund und für alle uneingeschränkt empfehlenswert?
In vielen Kühlregalen im Supermarkt finden sich die leckeren japanischen Röllchen, aber ist Sushi gesund oder nicht? Wir gehen dieser Frage auf den Grund!
Achte beim Sushi auf die Frische und Qualität der Produkte.
Wie gesund ist Sushi?
Ob Sushi gesund oder ungesund ist, darüber entzünden sich nicht selten hitzige Debatten. Die einen halten rohen Fisch, wie er bei Sushi Verwendung findet, aufgrund der möglichen Keimbelastung für gefährlich. Für die anderen ist er eine leckere Quelle für gute Nährstoffe. Und beide Seiten haben recht! Entscheidend für Wohl oder Wehe ist die Frische – und wer die Röllchen verzehrt. Denn tatsächlich kann Sushi schädliche Erreger enthalten. Deshalb wird davon abgeraten, rohen Fisch in der Schwangerschaft zu genießen. Aber auch alle anderen Personen sollten darauf achten, dass Lachs, Thunfisch und Co. in Ordnung sind und das Ablaufdatum nicht überschritten ist. Damit frisches Sushi gesund ist, isst du es am besten schnellstmöglich. Bewahre es ansonsten höchstens zwei Tage im Kühlschrank auf.
Neuigkeiten aus der EDEKA Welt
Mit unserem Newsletter gibt es frische Angebote, vielfältige Rezepte, Kochtricks und Wissenswertes sowie Informationen zu Eigenmarken, Gewinnspielen und Bonusprogrammen direkt ins Postfach.
Ist Sushi gesundheitsschädlich wegen der Schwermetallbelastung?
Ob Sushi gesund oder ungesund ist, hängt aber nicht nur vom Fisch ab. Auch die Nori-Blätter, die den Reis und die übrigen Zutaten umhüllen, können problematisch sein. So fand das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2020 in Proben hohe Gehalte an Schwermetallen in den Algen. Vor allem Aluminium, Blei, Uran, Arsen und Cadmium fielen den Testern auf, wobei nicht alle Stoffe in gesundheitsgefährdenden Konzentrationen vorkamen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Sushi aber nicht zu häufig genießen und auf eine gute Qualität achten. Das lohnt sich auch im Hinblick auf den Jodgehalt, der laut BVL in einigen Sushi-Proben ebenfalls viel zu hoch war und dadurch die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen kann.
Die Menge macht's – auch im Hinblick auf die übrigen Zutaten. So ist der weiße Sushi-Reis gesund, solange du ihn nicht zu häufig isst. Zum einen ist geschälter Reis nährstoffärmer als Vollkornreis, zum anderen kann Reis mit Arsen belastet sein. Greife also öfters mal zu anderen Fischgerichten wie Backfisch mit Remoulade, Thunfischsalat und Lachssteaks mit Kartoffeln oder reduziere die Menge des rohen Fisches bei unserem Rezept für Sushi-Bowl. Bei den Röllchen selbst sorgt die Sortenwahl für Abwechslung. Wie wäre es zum Beispiel mit Crispy Sushi? Entscheide dich auch einmal für vegane Avocado-Maki statt der Varianten mit Fisch und profitiere von wichtigen Inhaltsstoffen. Welche das sind, erfährst du in der Expertenantwort auf die Frage "Warum gelten Avocados als so gesund?".
Fazit: Isst du hin und wieder Sushi und achtest dabei auf Frische und Qualität, sind sowohl der rohe Fisch als auch die übrigen Zutaten in aller Regel unbedenklich. Lediglich Schwangere verzichten besser auf die Röllchen mit Rohfisch.
Sushi und Wasabi gehören zusammen. Aber wieso? Ganz einfach: Der grüne Schärfe-Kick aus der geriebenen Wurzel der Wasabi-Knolle hat antibakterielle Eigenschaften. Diese Wirkung sollte einst den Verzehr von rohem Fisch sicherer machen. Sushi und Wasab…
Fischgerichte gelten als leichter Genuss mit vielen guten Nährstoffen. Mit unseren Rezepten gelingen dir Lachs & Co. – köstlich, frisch und mit passenden Beilagen.