Sushi Muffins greifen die Idee von klassischen Sushi auf, aber werden portionsweise in einer Muffinform gebacken oder angerichtet. Statt Rollen entstehen kleine Reishäppchen mit Toppings, die sich einfach servieren und vielseitig belegen lassen. Die kompakte Form passt zu Buffets und eignet sich ebenso gut für Lunchboxen oder als Snack. Probiere Sushi Muffins aus und freue dich auf kreative kulinarische Vielfalt.
Zubereitungszeit
45 min.
Gesamtzeit
2 h 30 min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien / Portion
153 kcal
Ernährungsform
Glutenfrei
Ernährungsform
Laktosefrei
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
12
Portion(en).
12
300
g
Sushi-Reis
3
EL
Reisessig
1
EL
Zucker
1
TL
Salz
3
Noriblätter
250
g
Lachsfilets, Sushi-Qualität
2
Frühlingszwiebeln
1
Avocado
0,3
Salatgurke
2
TL
Sojasoße
4
EL
Mayonnaise
2
TL
Sriracha-Soße
Für das Topping:
1
TL
Sesamsamen, schwarz
1
TL
Sesamsamen, hell
Außerdem:
Sesamöl, zum Einfetten
Zubereitung
Reis in ein feines Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen, bis das durchlaufende Wasser klar ist. Reis gut abtropfen lassen, in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken (ca. 360 ml) und abgedeckt zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und für 15 Minuten leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit Essig, Zucker und Salz miteinander verrühren und leicht erwärmen, bis der Zucker sich auflöst.
Den fertigen Reis vom Herd nehmen, 2 Lagen Küchenpapier zwischen Topf und Deckel klemmen und 10-15 Minuten stehen lassen. Anschließend den Reis in eine flache hölzerne Schüssel füllen und die Essigmischung mit einem Holzspatel unterarbeiten. Den Reis dabei wie mit einem Pflug abwechselnd nach rechts und links einschneiden. Reis mit einem feuchten Tuch bedecken und für 1 Stunde abkühlen lassen.
Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
3 Noriblätter jeweils in 4 gleich große Teile schneiden. Muffinform leicht mit Sesamöl einfetten und jeweils ein Nori-Quadrat in eine Mulde drücken. Sushi-Reis portionsweise in die Nori-Cups geben. Den Boden und die Seiten dabei gut andrücken. In die Mitte eine kleine Mulde drücken. Für 15-18 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Kurz abkühlen lassen.
Lachsfilet in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Enden abschneiden und in feine Röllchen schneiden. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Gurke schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Lachs und Frühlingszwiebeln mit Sojasoße vermengen. Mayonnaise und Srirachasoße glattrühren.
Sushi-Cups vorsichtig aus den Mulden lösen und mit Sriracha-Mayo, der Lachsmischung, Avocado und Gurke füllen. Mit schwarzem und hellem Sesam toppen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
640 kj (8 %)
Kalorien
153 kcal (8 %)
Kohlenhydrate
10 g
Fett
9 g
Eiweiß
6 g
Bewertung
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Was sind Sushi-Muffins?
Bei Sushi-Muffins handelt es sich um einen beliebten Food-Trend. Dabei werden die klassischen Sushi-Zutaten in einer Muffinform zubereitet und gebacken. Der Clou: Das warme, unkomplizierte Gericht erinnert geschmacklich an Sushi, lässt sich aber deutlich einfacher zubereiten, da das präzise Rollen wegfällt. So entstehen kleine Reishäppchen mit Toppings, die sich einfach servieren und vielseitig belegen lassen. Die kompakte Form passt außerdem zu Buffets und eignet sich ebenso gut für Lunchboxen oder als Snack. Wer also eine raffinierte Sushi-Variante auf den Teller bringen möchte, sollte unser Sushi-Muffins-Rezept unbedingt ausprobieren! Alles, was du brauchst, sind klassische Sushi-Zutaten wie Reis, Lachs, Noriblätter, Avocado, Gurke und Sojasoße. Das Sushi in Muffinform lässt sich toll vorbereiten und macht auch auf dem Buffet eine hervorragende Figur.
Welcher Reis eignet sich am besten für Sushi?
Sushi wird mit japanischem Rundkornreis (Uruchimai) zubereitet. Zu den beliebtesten Sorten gehören Koshihikari, Nishiki und Akitakomachi. Allen gemein ist ihr hoher Stärkegehalt, durch den die einzelnen Reiskörner nach dem Kochen gut zusammenkleben, ohne matschig zu werden. Ohne diese „Klebrigkeit“ würde das Sushi leicht zerfallen. Im Unterschied zu klassischen Nigiri, Maki oder Uramaki wird der Reis bei unserem Sushi-Muffins-Fingerfood mit Lachs nicht nur gekocht, sondern zusätzlich in den Muffinformen gebacken. So klebt er noch besser zusammen. In jede Form legst du vor dem Backen ein Viertel eines Noriblatts, auch das sorgt für Halt.
Übrigens: Für unsere Sushi-Muffins benötigst du nicht unbedingt Reisessig. Dieser ist vor allem für die typische, leicht säuerliche Würze beim Reis verantwortlich, auf die man aber auch verzichten kann.
Wie lange sind Sushi-Muffins im Kühlschrank haltbar?
Sushi sollte nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden, da es mit rohem Fisch zubereitet wird. Vegane und vegetarische Sushi-Muffins hingegen lassen sich gekühlt bis zu drei Tage lagern. Am besten schmecken sie allerdings frisch zubereitet. Entdecke hier in der Rezepte-Welt mehr asiatische Rezepte wie unsere Sushi-Donuts oder das Lazy Sushi.