Große Schale mit körnigem Getreide, Tomatenstücken und Kräutern

Fregola sarda

Fregola sarda ist ein kleines Stück Sardinien auf dem Teller: goldene, leicht geröstete Pastaperlen, die beim Kochen eine wunderbar nussige Note entfalten und jede Sauce dankbar aufnehmen. In Kombination mit frischem Gemüse und aromatischen Kräutern entsteht ein Gericht, das gleichzeitig rustikal und raffiniert wirkt. Dieses Rezept bringt mediterrane Wärme in die Küche und zeigt, wie aus wenigen, guten Zutaten ein echtes Wohlfühlgericht entsteht – herzhaft, aromatisch und voller italienischer Lebensfreude.

  • Zubereitungszeit
    25 min.
  • Gesamtzeit
    50 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    652 kcal

Zutaten

Portionen

4

1
Zwiebel
2
Knoblauchzehen
1
Fenchelknolle
1
Karotte
1 Stange
Sellerie
200 g
Kirschtomaten
1,2 Liter
Gemüsebrühe
400 g
Fregola sarda
150 ml
Weißwein, trocken
80 g
Parmigiano Reggiano
0,5 Bund
Petersilie, glatt
0,5
Zitronen, unbehandelt
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer
1 Msp.
Safranfäden

Zubereitung

  1. Zwiebel pellen und fein würfeln, Knoblauch pellen und fein hacken. Fenchel waschen und klein würfeln. Karotte waschen, Enden abschneiden und sehr klein würfeln. Sellerie waschen und fein würfeln. Kirschtomaten waschen und halbieren. Gemüsebrühe im Topf erhitzen.  

  2. Olivenöl im Topf erhitzen. Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch zugeben und kurz mit anschwitzen. Fenchel, Karotte und Sellerie zugeben und für 5-7 Minuten weich dünsten. Fregola einstreuen und 1-2 Minuten mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. Heiße Gemüsebrühe kellenweise zugeben und unter gelegentlichem Rühren 15-18 Minuten garen.  

  3. Inzwischen Parmesan fein reiben. Zitrone heiß abspülen, Schale abreiben und Saft auspressen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.  

  4. Sobald die Fregola eine cremige Konsistenz erreichen, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Safran, 2/3 von Petersilie und Parmesan sowie Tomaten einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

  5.  Fregola sarda in tiefe Teller geben und mit Petersilie und Parmesan garniert servieren.  

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.728 kj (32 %)
Kalorien 652 kcal (32 %)
Kohlenhydrate 87 g
Fett 21 g
Eiweiß 22 g

Bewertung

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Woher kommt Fregola sarda?

Fregola sarda ist eine traditionelle sardische Pasta in Form kleiner, gerösteter Hartweizengrieß-Kügelchen, die ein unverwechselbar nussiges Röstaroma mitbringen. Die Pasta stammt von der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien, wo ihre Tradition mindestens seit dem 14. Jahrhundert schriftlich belegt ist. Auch wenn sich der Geschmack unterscheidet, ist die Ähnlichkeit zum nordafrikanischen Couscous auffällig. Ob diese Parallele auf historische Handelsverbindungen oder auf eigenständige sardische Ursprünge zurückgeht, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Hergestellt wird Fregola sarda traditionell aus Hartweizengrieß und Wasser. Dabei wird der Teig in flachen Schüsseln mit kreisenden Handbewegungen zu kleinen Kügelchen gerieben und anschließend im Ofen geröstet. Diese Röstung unterscheidet sie von fast allen anderen italienischen Nudelarten und sorgt für die typische goldbraune Färbung sowie das charakteristische Röstaroma. Daraus lassen sich wiederum tolle Rezepte zubereiten, wie diese vegetarische Variante für ein Fregola-sarda-Rezept mit Tomaten, Fenchel und Karotten zeigt.

Fregola-sarda-Rezept: original italienisch schlemmen und genießen

Unser Fregola-sarda-Pasta-Rezept ist ein kleines Stück Sardinien auf dem Teller – die goldenen, leicht gerösteten Nudelperlen entfalten beim Kochen eine wunderbar nussige Note und nehmen jede Soße ideal auf. Die Kombination mit frischem Gemüse, aromatischen Kräutern und einem Hauch Safran wie in unserem Fregola-sarda-Rezept mit Tomaten sorgt für ein rustikales und gleichzeitig raffiniertes Gericht. Damit bringst du nicht nur mediterrane Wärme auf deinen Teller, sondern zauberst aus wenigen, guten Zutaten ein echtes Wohlfühlgericht. Unsere Zubereitungstipps helfen dir außerdem dabei, dass es auch gelingt, wenn du das Fregola-sarda-Rezept selber machen möchtest: 

  • Nutze die Risotto-Methode: Kochst du Fregola nicht einfach in Salzwasser ab, sondern schwitzt sie wie Risotto-Reis in etwas Olivenöl an und gießt nach und nach heiße Brühe nach, setzt sie ausreichend Stärke frei. Das verbindet das frische Gemüse und die Kräuter zu einer sämigen, aromatischen Soße.

  • Sorge für den perfekten Biss: Durch das vorherige Rösten weichen die Pastaperlen nicht so schnell auf wie herkömmliche Nudeln. Sie behalten daher selbst nach dem Kochen eine angenehm elastische, bissfeste Struktur.

  • Freue dich auf vielseitigen Einsatz: Ob als warmes Hauptgericht mit Gemüse wie Fenchel, Karotte und Kirschtomaten, als Einlage in maritimen Fischsuppen oder ausgekühlt als leichter Pastasalat – Fregola sarda nimmt Olivenöl und Kräuteraromen besonders intensiv auf. Du kannst das Fregola-sarda-Rezept vegetarisch genießen oder nach Belieben abwandeln. Und genau das macht es kulinarisch immer wieder spannend.

Lust auf mehr Köstlichkeiten? Dann stöbere gleich durch unsere Pasta-Rezepte. In unserem Wissensbeitrag kannst du dich zudem darüber informieren, was mediterrane Ernährung wirklich ausmacht und wie sie aufgebaut ist.

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