Danke, Landwirte!
Ein Riesen-Dankeschön!
Egal, ob der Wind den Regen in dichten Schleiern über die Felder peitscht oder die Sonne senkrecht vom Himmel brennt: Sie gehen raus. An 365 Tagen im Jahr. Mit unermüdlichem Einsatz pflügen, pflanzen, ernten, füttern und melken die Landwirt:innen in unserer Region.
Harte körperliche Arbeit und die Abhängigkeit von der Natur – kaum ein Beruf verlangt einem so viel ab wie die Landwirtschaft. Deshalb möchten wir uns ganz besonders bei allen Landwirt:innen aus der Region der EDEKA Minden-Hannover bedanken. Im Rahmen eines Kampagnen-Shootings haben wir die Gelegenheit genutzt, um hinter die Kulissen der landwirtschaftlichen Betriebe zu schauen. Stellvertretend stellen wir Ihnen einige Erzeuger:innen mit ihren einzigartigen Produkten vor. Diese kleine Auswahl steht für die große Vielfalt unserer Region. Ein großes Dankeschön euch allen!
Wir bei EDEKA bekennen uns zu unserer lokalen und regionalen Verantwortung und setzen uns für mehr Wertschätzung lokaler Landwirt:innen und regional erzeugter Produkte ein.
Lokale & regionale Verantwortung
Jede Landwirtin und jeder Landwirt macht die Auswahl im Lebensmittelangebot einzigartig und unverwechselbar. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes können wir eine große Vielfalt an wertvollen, regionalen Produkten genießen!
Christian Beissner aus Westendorf in Niedersachsen
Mit seiner Familie betreibt Christian Beißner aus dem Weserbergland seit vielen Jahren Ackerbau mit Schwerpunkt auf dem Kartoffelanbau. Der gesamte Betrieb liegt in den Händen der Familie – vom Stecken der Saatkartoffeln bis zur Vermarktung der Ernte. Der Landwirt schätzt an der Zusammenarbeit mit EDEKA besonders die Wertschätzung seiner regional erzeugten Produkte.
Bernd Munzel-Piepenbrink aus Coppenbrügge in Niedersachsen
Der Landwirtschaftsbetrieb von Familie Munzel-Piepenbrink hat sich auf die Erzeugung von Kartoffeln und Eiern spezialisiert. Landwirt Bernd Munzel-Piepenbrink betreibt mit seiner Familie Ackerbau und hält Legehennen im Freiland in Mobilställen. Die Eier zeichnen sich durch die Fütterung mit eigens angebautem Weizenfutter und die Haltung in mobilen Hühnerställen aus. Seine Frühkartoffeln gibt es nur in der Region. Das Vorkeimen und die Vlies-Abdeckung sind die Besonderheiten im Anbau.
Antony Lee aus Schaumburg in Niedersachsen
Landwirt Antony Lee betreibt in Niedersachsen reinen Ackerbau. Als Quereinsteiger setzt er auf moderne Technik und kurze Lieferwege zu regionalen EDEKA-Märkten. Seine GPS-gesteuerten Schlepper fahren die Weizen-Ackerflächen bis auf den Zentimeter genau ab. Diese präzise Pflanzenschutztechnik ermöglicht eine gezielte, bedarfsgerechte Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln – und vermeidet damit deren unnötigen Einsatz auf nicht betroffenen Flächen. Das schont Böden, Gewässer und die Artenvielfalt in seiner Region.
Familie Felgentreff aus Hohendodenleben / Niederndodeleben in Sachsen-Anhalt
Die Familie Felgentreff betreibt seit 1990 einen reinen Ackerbau-Betrieb. Beim Ernten ihrer Produkte packt die ganze Familie mit an – teilweise noch auf traditionellem Wege mit der Handhacke. „Die Familie setzt auf enge Regionalbindung: Sie produzieren überwiegend für den lokalen Markt – von Zuckerrüben und Kartoffeln bis hin zu Kürbissen, die sie jährlich beim eigenen Kürbishoffest vorstellen."
Ute & Jan-Friedrich Rohlfing aus Liederstädt in Sachsen-Anhalt
Bei ihrer landwirtschaftlichen Arbeit setzen Ute und Jan-Friedrich Rohlfing auf biologischen Anbau, Regionalität und Vielfalt. Sie betreiben im Saalekreis Ackerbau, davon 20 Prozent der Flächen im biologischen Anbau. Außerdem betreiben sie eine Ferkelzucht mit Muttersauen und einer Schweinemast sowie eine Mutterkuh-Haltung mit angeschlossener biologischer Ochsen-Weidemast.
Familie Wolter-Klußmann aus Eimersleben in Sachsen-Anhalt
Petra Wolter-Klußmann, Harald Wolter und Isabell Klußmann sind Landwirt:innen aus Leidenschaft. Mit ihrem Familienbetrieb Wolter GbR / Klußmann GbR erzeugen sie vor allem Getreide und Zuckerrüben. Die Familie setzt bei ihren Produkten auf eine gesunde und optimal abgestimmte Fruchtfolge der Pflanzen und auf ihre langjährige Erfahrung in der Magdeburger Börde. Das Getreide der Familie Wolter-Klußmann wird in Magdeburg gemahlen, und die Zuckerrüben werden in Wanzleben verarbeitet. Lange Transportwege sind damit überflüssig.
Martin & Mathias Dippe aus Wulferstedt in Sachsen-Anhalt
Die beiden Brüder übernahmenden Familienbetrieb Agrar Dippe GmbH & Co. KG im Jahr 2020 von ihrem Vater. Sie machten es sich zur Aufgabe, die Kund:innen in ihrer Region mit Lebensmitteln aus der Region zu versorgen. Dabei setzen sie auf Vielfalt, Qualität und natürlich auf Regionalität. Allein zwölf unterschiedliche Kartoffelsorten sind bei der Agrar Dippe erhältlich.
„Unser Hof ist ein lebender Organismus“
Im Landkreis Nienburg, direkt an der Weser, baut die WeserBio-Gemüse für EDEKA Möhren, Kürbisse und vieles mehr nach der Biodynamischen Wirtschaftsweise an. Landwirt Ernst Röhrs erklärt das Besondere daran:
Herr Röhrs, was ist das Besondere an Ihrem Betrieb und Ihrer Wirtschaftsweise?
Ernst Röhrs: Wir sind drei Erzeugerbetriebe in der WeserBio-Gemüse GmbH. Das Besondere ist in der Tat, dass wir unsere Höfe nach den strengen DEMETER-Richtlinien biodynamisch bewirtschaften. So schaffen wir geschlossene Kreisläufe in den Betrieben, beleben den Boden durch aufbauende Präparate und achten auf eine große Vielfalt in der Fruchtfolge. Wir betrachten unseren Hof dabei als lebenden Organismus. Außerdem haben wir die gesamte Wertschöpfungskette in der Hand. Das heißt, vom Anbau über die Aufbereitung und Verpackung bis zum Verkauf verbleibt der Gewinn auf unseren Höfen. Oftmals sind Landwirt:innen nur Rohstofflieferant:innen. Wir hingegen sind für EDEKA Partner auf Augenhöhe. Unsere langfristigen Lieferbeziehungen bieten uns die Planungssicherheit, um in die Zukunft investieren zu können.
Und welche Ihrer Gemüsesorten erhalte ich in meinem EDEKA-Markt?
Beispielsweise bauen wir Möhren, Rote Beten, Pastinaken, Hokkaido- und Butternut-Kürbisse, Zucchini, Fenchel, Staudensellerie, Steckrüben und Süßkartoffeln an, das wechselt aber saisonal immer ein wenig. Die fruchtbaren, nährstoffreichen Marschböden der Weser sorgen übrigens dafür, dass unsere Möhren langsam heranwachsen und dadurch besonders süß schmecken.
Wie weit ist es von Ihnen bis zu den EDEKA-Märkten in der Region?
Wir sind in der glücklichen Lage, im Herzen von Niedersachsen zu sein. Von unserem Hof in Steyerberg ist es nach Emden, Cuxhaven oder Göttingen gleich weit entfernt, und wir sitzen genau zwischen den beiden EDEKA-Zentrallagern. Das bedeutet kurze Wege und eine Entlastung für das Klima.
Ein ganzes Jahr ackern
Was tun Landwirte eigentlich das ganze Jahr über, um unsere Lebensmittel zu erzeugen?
Erfahre mehr über die monatlichen Abläufe des Kalenderjahres in der Landwirtschaft.