Fairtrade-Rosen bei EDEKA: Unser schönstes Lebens-Mittel
Rosen sind das ganze Jahr über beliebt, ganz besonders natürlich zu Valentinstag und Muttertag. Für ein ganzjähriges Angebot werden sie deshalb auch importiert, vielfach auch aus Afrika. Wir möchten sicherstellen, dass auch diese Rosen unter sozial verantwortlichen Bedingungen erzeugt wurden.
Rosen aus Fairtrade-zertifiziertem Anbau
Seit 2012 unterstützt EDEKA den fairen Handel mit Rosen in Äthiopien. Gemeinsam mit Partnern werden Maßnahmen zur Unterstützung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten in der Region Ziway und Adami Tulu umgesetzt. Die Rosenproduktion wird unter anderem durch Maßnahmen in den Bereichen Wasser- und Abfallmanagement, den Einsatz von Nützlingen sowie die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln begleitet.
Im Jahr 2025 war der EDEKA-Verbund mit rund 205 Mio. verkauften Rosenstielen Deutschlands größter Vermarkter von Fairtrade-Rosen.
Fairer Handel in der Praxis
Die Auswirkungen der Kooperation sind vielfältig.
Anbau und Ressourcen:
Fairtrade umfasst Anforderungen unter anderem zu Wasser- und Abfallmanagement, zum Einsatz von Nützlingen sowie zur Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln beim Rosenanbau.
Qualität:
Die Rosen sind in vielen Sorten, Farben und Längen erhältlich. Die Bundware wird nach definierten Qualitätsanforderungen ausgewählt. Bei sachgerechter Behandlung nach der Auslieferung durch das EDEKA Blumenkontor können die Rosen bis zu zehn Tage ihre Produkteigenschaften erhalten.
Gemeinnützige Projekte:
Die Fairtrade-Prämie wird für verschiedene Gemeinschaftsprojekte eingesetzt, darunter Maßnahmen in den Bereichen Gesundheitsvorsorge und Bildung.
In der Region wurden unter anderem ein Krankenhaus, eine Schule sowie weitere kommunale Einrichtungen wie ein Nachbarschaftszentrum, ein Mehrzweck-Sportkomplex und eine Kirche errichtet. In der Schule werden Kinder unterrichtet und verpflegt.
Herzstücke Rosen – Rosen aus Fairtrade-zertifiziertem Anbau
Seit dem Valentinstag 2025 sind sie bei EDEKA erhältlich: die Herzstücke Rosen – ein echtes Highlight für alle Blumenliebhaber. Die großblumigen Hochlandrosen stammen von Fairtrade-zertifizierten Farmen in Kenia, wo sie unter geeigneten Bedingungen wachsen und mit viel Sorgfalt ausgewählt werden.
Mit einer Länge von 40 cm und ihrer beeindruckenden Blütenpracht stehen die Herzstücke Rosen für eine Fairtrade-zertifizierte Herkunft und ausgewählte Qualitätsstandards. Sie werden in 7er-Bündeln angeboten – entweder als bunter Mix oder sortiert nach Farben, sodass für jeden Geschmack und Anlass die passende Rose dabei ist.
Ob als liebevolle Aufmerksamkeit, stilvolle Dekoration oder einfach als Ausdruck von Wertschätzung: Die Herzstücke Rosen bringen Farbe und Gefühl in den Alltag – und stammen aus Fairtrade-zertifizierten Lieferketten.
Jetzt bei EDEKA entdecken – Fairtrade-zertifiziert, frisch und voller Farbe.
Projekte der Fairtrade-Prämie
Das EDEKA Blumenkontor: Kompetenz für Blumen und Pflanzen
Fachkompetenz im Blumen- und Pflanzenhandel: Sowohl Gartenbauingenieure, Gärtnermeister und Floristen als auch Groß- und Außenhandelskaufleute kümmern sich mit viel Liebe und Erfahrung um den EDEKA Blumen- und Pflanzenhandel.
Das Ziel: Die Versorgung des EDEKA-Verbundes mit Pflanzen und Blumen aus den wichtigsten Anbauregionen der Welt. Dazu zählen Fairtrade-Rosen aus Afrika, Tulpen, Schnittblumen und handgefertigte Sträuße aus den Niederlanden, Terrassenpflanzen aus dem mediterranen Raum und natürlich auch Pflanzen aus deutschem Anbau. Der Einkauf erfolgt sowohl direkt in der Produktion sowie bei spezialisierten Importeuren. Vier Dienstleistungsplattformen ermöglichen die tägliche Belieferung der Großhandelslager aller EDEKA Regionen und des Netto Marken Discounts – aus Deutschland wie auch aus den Niederlanden heraus.
Afriflora Sher Ethiopia – Rosenspezialist mit sozialen Projekten und Umweltmaßnahmen
Afriflora ist einer der größten Rosenproduzenten Äthiopiens und ein wichtiger Exporteur von Schnittrosen für internationale Märkte. Seit dem Aufbau des Unternehmens in der Region Ziway in Äthiopien ab 2005 hat Afriflora Sher Ethiopia verschiedene Sozial- und Umweltstandards eingeführt.
Die Beschäftigten von Afriflora Sher Ethiopia arbeiten zu Bedingungen, die den Anforderungen von im FSI Basket of Standards anerkannten Standards entsprechen, darunter Fairtrade sowie weitere international anerkannte Sozial- und Arbeitsstandards. Afriflora Sher Ethiopia überprüft regelmäßig seine Vergütungsstruktur gemeinsam mit der Gewerkschaft, um wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen sicherzustellen
Arbeitsbedingungen
Ein Manteltarifvertrag regelt unter anderem die vollständig vom Unternehmen finanzierte medizinische Versorgung, Rentenleistungen, Urlaubstage, Regelungen bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit sowie Schwangerschafts- und Erziehungsurlaub.
Umweltaspekte im Blick
Rosenproduzent Afriflora Sher Ethiopia setzt neben sozialen Aspekten auch verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Wasser- und Abfallmanagement um:
durch Wassermanagement (u.a. Einsatz von wassersparenden Sprinkler- und Bewässerungssystemen, Verwendung von Regenwasser, Einsatz eines Gewächshausdrainagesystems zur Wasserrückgewinnung)
durch Abfallmanagement durch den Einsatz von Nützlingen und die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln. Denn insbesondere beim bisherigen Einsatz von Pflanzenschutzmittel gibt es Verbesserungsbedarf. Daran wird kontinuierlich gearbeitet.
Die Umsetzung definierter Umweltstandards, zum Beispiel im Bereich Wassermanagement, ist auch Voraussetzung für die Fairtrade-Zertifizierung.
Soziale Projekte
Projekte für Bildung, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur: Bereits seit 2005 finanziert Rosenproduzent Afriflora Sher Ethiopia verschiedene Projekte in der Region Ziway in Äthiopien.
Schulbildung für die Region: für mehr als 6.000 Kinder im Alter von vier bis 18 Jahren in den Gemeinden Ziway, Adami Tulu und Koka - in Kindergarten/Vorschule, Grundschule und weiterführender Schule. Die Vorschüler erhalten kostenlose Mahlzeiten, alle Kinder und Jugendlichen kostenlose medizinische Versorgung.
Krankenhaus für die Region: Bau und Unterhalt eines Krankenhauses mit 240 Betten – inklusive Augenklinik, Zahnarztpraxis, Gesundheitsberatung und Projekten zur HIV-Prävention sowie Hilfen für HIV-Infizierte.
Kommunale Einrichtungen für die Region: Bau von Nachbarschaftszentrums, Mehrzwecksportkomplex, Bibliothek, Gerichtsgebäude und Kirche.
Wiederaufforstung: Bäume werden im Rahmen von Aufforstungsmaßnahmen gepflanzt. Bereits mehr als 100 Hektar wurden gemeinsam mit den Gemeinden aufgeforstet.
Die Fairtrade-Prämie wird für weitere Gemeinschaftsprojekte in der Region eingesetzt.
Rosen aus Kenia: Die Hauptlieferanten der EDEKA Herzstücke
Die Rosen der EDEKA Herzstücke stammen von ausgewählten Produktionsbetrieben in Kenia. Zu den wichtigsten Lieferanten zählen die Black Tulip Group, die XFlora Group sowie Sian Roses. Die Betriebe produzieren in unterschiedlichen Höhenlagen, die sich auf Klima, Wachstum und die Eigenschaften der Rosen auswirken.
Warum die Höhenlage wichtig ist
Kenia zählt zu den weltweit bedeutenden Anbauregionen für Schnittrosen. Die Höhenlage der Farmen beeinflusst unter anderem Temperatur, Sonneneinstrahlung und Wachstumsbedingungen. In höheren Regionen sorgen kühlere Nächte und intensive Sonneneinstrahlung häufig für stabile Wachstumsbedingungen und eine gute Blütenentwicklung.
Black Tulip Group: Rosen aus den Hochlagen Kenias
Die Black Tulip Group betreibt mehrere Farmen in verschiedenen Regionen Kenias. Die Standorte liegen zwischen etwa 1.850 und 2.450 Metern über dem Meeresspiegel und ermöglichen den Anbau unterschiedlicher Rosensorten unter verschiedenen klimatischen Bedingungen.
Die Verteilung der Farmen auf unterschiedliche Höhenlagen ermöglicht eine Anpassung der Produktion an verschiedene Kulturarten und regionale Bedingungen.
Zusätzlich verfügt die Unternehmensgruppe über weitere Entwicklungsflächen in Mogotio auf rund 1.600 Metern Höhe, die für zukünftige Anbauprojekte vorgesehen sind.
Internationale Ausrichtung
Die Black Tulip Group bewirtschaftet nach Unternehmensangaben mehrere Anbaustandorte in Kenia und ist darüber hinaus in verschiedenen internationalen Märkten aktiv. Zum Sortiment gehören insbesondere Rosen sowie weitere Schnittblumenarten.
Maßnahmen im Bereich Umwelt und Mitarbeitende
Nach Angaben der Black Tulip Group gehören zu den betrieblichen Maßnahmen unter anderem:
die teilweise Reduzierung synthetischer Betriebsmittel,
der Einsatz biologischer Düngemethoden und Pflanzenschutzverfahren,
Maßnahmen zum Boden- und Wassermanagement,
Baumpflanzungen und Aufforstungsprojekte
Schulungsangebote für Mitarbeitende,
Gesundheitsprogramme und soziale Einrichtungen,
die Nutzung von Solarenergie an ausgewählten Standorten.
Diese Angaben beruhen auf Unternehmensinformationen der Black Tulip Group
XFlora Group: Hochlandproduktion im kenianischen Rosenanbau
Die XFlora Group produziert ebenfalls in den Hochlandregionen Kenias. Die dortigen Anbaubedingungen zeichnen sich durch milde Temperaturen und eine hohe Lichtintensität aus. Diese Faktoren gelten als wichtige Voraussetzungen für den Anbau hochwertiger Schnittrosen.
Die Hochlandstandorte ergänzen die Produktion weiterer Lieferanten und tragen zur ganzjährigen Verfügbarkeit verschiedener Rosensorten bei.
Sian Roses: Produktion in der Region Naivasha
Sian Roses produziert in der Region Naivasha, einem der bekanntesten Zentren des kenianischen Blumenanbaus. Die Anbauflächen liegen niedriger als die Hochlandstandorte von Black Tulip und XFlora und bieten andere klimatische Bedingungen, die sich für verschiedene Rosensorten eignen.
Durch die Kombination von Hochland- und Tieflandstandorten können unterschiedliche Sorten unter jeweils geeigneten Bedingungen angebaut werden.
Vielfalt durch unterschiedliche Anbauregionen
Die verschiedenen Produktionsstandorte der Lieferanten ermöglichen den Anbau einer breiten Auswahl an Rosensorten. Unterschiede in Höhenlage, Temperatur und Sonneneinstrahlung schaffen unterschiedliche Wachstumsbedingungen innerhalb Kenias und tragen zur Vielfalt des Angebots bei.