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Das Einmaleins des Lebensmittelrechts

EDEKA Ernährungsservice: Alles über das Lebensmittelrecht

Fragen zum Lebensmittelrecht?

Lebensmittelrecht: Wir erklären alles Wissenswerte
Wir geben einen Einblick in das Lebensmittelrecht

Sie interessieren sich für das Thema Lebensmittelkennzeichnung?

Wir informieren Sie verständlich und kompakt über wichtige Grundlagen des Lebensmittelrechts.

Lebensmittelrecht – Fakten und Pflichten

E-Nummern („E“ = Europa)

Welche Zusatzstoffe verbergen sich dahinter? Sind Zusatzstoffe gesundheitlich bedenklich?

Mit E-Nummern ("E" steht für Europa) werden nur Zusatzstoffe versehen, die die Anforderungen des Zulassungsverfahrens der Europäischen Union erfüllt haben:

Der Zusatzstoff...

  • muss technologisch notwendig sein
  • darf durch seine Anwendung den Verbraucher nicht täuschen
  • muss gesundheitlich unbedenklich sein


Zusatzstoffe werden folgendermaßen unterteilt:

Farbstoffe

Es gibt über 40 zugelassene Lebensmittelfarbstoffe, mit denen Lebensmittel gefärbt werden dürfen.

Konservierungsstoffe

Sie verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln.

Antioxidationsmittel

Antioxidationsmittel behindern die Reaktionen von Sauerstoff mit Lebensmittelbestandteilen und sorgen für eine längere Haltbarkeit. Sie schützen vor Veränderungen der Inhaltsstoffe und sorgen so z.B. für Farbstabilität.

Verdickungs- und Feuchthaltemittel

Sie werden zum Binden von Flüssigkeiten eingesetzt. Dabei verdicken bzw. verfestigen sie die Lebensmittel, halten sie feucht, beeinflussen das Kaugefühl oder das Schmelzverhalten.

Säuerungsmittel & Co.

Säuerungsmittel halten einen bestimmten Säuregrad im Lebensmittel und vermitteln einen sauren Geschmack.

Geschmacksverstärker & Co.

Sie verstärken die Geschmacksnote.

Süßstoffe & Co.

Sie machen Lebensmittel, speziell Getränke oder Diätprodukte, süß.

Ob ein Lebensmittel Zusatzstoffe enthält und welche zugesetzt wurden, kann bei verpackten Lebensmitteln dem Zutatenverzeichnis entnommen werden.

Die Zusatzstoffe werden mit ihrem Klassennamen (z.B. "Farbstoffe") gefolgt von ihrem wissenschaftlichen Namen (z.B. "Lutein") oder ihrer E-Nummer (z.B. "E161b") gekennzeichnet.

Aufgrund umfangreicher Zulassungstests sind Zusatzstoffe gemäß der Forderung des Lebensmittelrechts in ihrer Verwendung als sicher und gesundheitlich unbedenklich anzusehen. Einige Lebensmittelzusatzstoffe stehen jedoch in Verdacht, bei entsprechend veranlagten Menschen Überempfindlichkeitsreaktionen auszulösen.

Besonders häufig wird über den Zusatzstoff "Glutamat" diskutiert. Bei den als "China-Syndrom" bezeichneten Beschwerden nach dem Verzehr glutamathaltiger Lebensmittel gibt es keinen gesicherten Hinweis auf Glutamat als Ursache.
Allerdings wird vermutet, dass die Symptome bei entsprechend veranlagten Menschen durch andere Stoffe (z.B. Histamin) bzw. deren Zusammenspiel mit Glutamat in den jeweiligen Speisen hervorgerufen werden.

Allergenkennzeichnung

Niesen, Jucken der Haut, Verdauungsprobleme, alle diese Beschwerden können von Lebensmitteln herrühren, auf die der Körper allergisch reagiert. Allergien nehmen mehr und mehr zu, so dass eine genaue Kennzeichnung der Lebensmittel für die Betroffenen unerlässlich ist, um die Auslöser zu meiden.

Europaweit gilt seit November 2005 eine Allergenkennzeichnungspflicht, die der Mehrheit der Allergiker den Umgang mit Lebensmitteln erleichtert. Berücksichtigt wurden Allergene, die in Europa am häufigsten eine Allergie auslösen.

Dem Etikett einer Lebensmittelverpackung können Sie folgende Lebensmittelzutaten (Allergene) entnehmen:

  • Glutenhaltiges Getreide (wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer)
  • Krustentiere
  • Eier
  • Fisch
  • Erdnüsse
  • Soja
  • Milch (einschließlich Laktose)
  • Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashewnuss, Pekannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss, Queenslandnuss)
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesamsamen
  • Schwefeldioxid und Sulfite (ab einer Konzentration von mehr als 10 mg pro Kilogramm oder Liter)
  • Lupine
  • Weichtiere


Ist an einer Zutat nicht eindeutig zu erkennen, ob sich dahinter ein Allergen verbirgt, wird dies nochmals mit einem zusätzlichen Hinweis kenntlich gemacht, z.B. "Pflanzliche Öle (aus Soja)".

Geschmacksverstärker

Unter Geschmacksverstärkern versteht man allgemein, wie der Name schon sagt, Substanzen, die einen vorhandenen Eigengeschmack von Gerichten verstärken oder betonen können.

Geschmacksverstärker selbst besitzen keinen oder nur wenig Geschmack. Sie gehören zu den Zusatzstoffen und müssen immer auf der Verpackung, z.B. in Form einer „E-Nummer“, gekennzeichnet werden.

Glutamat (Mononatriumglutamat E 621) ist der meistverwendete Geschmacksverstärker in fertigen Lebensmitteln. Glutamat ist sowohl ein natürlicher Inhaltsstoff vieler Lebensmittel, als auch ein in der Lebensmittelindustrie als Geschmacksverstärker eingesetzter Zusatzstoff. Bei den als „China-Syndrom“ bezeichneten Beschwerden nach dem Verzehr glutamathaltiger Lebensmittel gibt es keinen gesicherten Hinweis auf Glutamat als Ursache. Allerdings wird vermutet, dass die Symptome bei entsprechend veranlagten Menschen durch andere Stoffe (z.B. Histamin) bzw. deren Zusammenspiel mit Glutamat in den jeweiligen Speisen hervorgerufen werden.

Gentechnik

Für die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel gibt es EU-weit einheitliche gesetzliche Regelungen .

Lebensmittel, Zutaten oder Zusatzstoffe sind kennzeichnungspflichtig, wenn

  • sie ein gentechnisch veränderter Organismus (GVO) sind, z.B. gentechnisch veränderte Tomaten und Kartoffeln oder gentechnisch veränderter Mais.
  • sie GVOs enthalten, z.B. Joghurt mit gentechnisch veränderten Bakterien.
  • sie aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt werden, z.B. Öl aus GVO-Sojabohnen oder GVO-Raps, Stärke aus GVO-Mais oder Lecithin aus GVO-Sojabohnen.


Auch wenn der verwendete GVO im Lebensmittel nicht mehr nachweisbar ist, muss die Kennzeichnung erfolgen (z.B.: Soja-Öl aus GVO-Sojabohnen).

Der Kennzeichnungstext lautet:

"genetisch verändert" oder "aus gentechnisch verändertem ... hergestellt".

Bei vorgefertigten Lebensmitteln muss dieser Hinweis direkt bei der betreffenden Zutat oder in einer Fußnote angegeben sein.

Bei Produkten ohne Zutatenverzeichnis muss der Hinweis deutlich sichtbar auf das Etikett.

Die Kennzeichnungsvorschriften gelten auch für lose und unverpackte Ware. Hier kann der Hinweis z.B. auf einem Schild an der Auslage erfolgen.

Generell gilt: Sobald gentechnisch veränderte Zutaten bewusst eingesetzt werden, sind diese auch kennzeichnungspflichtig. Eine Ausnahme bilden zufällige, technisch nicht vermeidbare Einträge gentechnisch veränderter Zutaten bis zu einem Anteil von 0,9%.

Bisher ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind:

  • Lebensmittel und Zutaten, die mit Hilfe von GVOs erzeugt werden, z.B. Milch, Fleisch und Eier von Tieren, die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben. In diesem Fall sind zwar die Futtermittel kennzeichnungspflichtig, nicht aber die damit erzeugten Lebensmittel.
  • Zusatzstoffe, Vitamine und Aromen, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, z.B. der Geschmacksverstärker Glutamat.
  • "Zusatzstoffe der zweiten Generation": hierbei handelt es sich um modifizierte (geänderte) Formen von Zusatzstoffen wie modifizierte Stärke oder Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, die aus GVO-Mais oder GVO-Soja hergestellt wurden.
  • Enzyme und andere technische Hilfsstoffe, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, z.B. Chymosin, ein Enzym zur Käseherstellung.


Hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit schreiben geltende EU-Gesetze vor, dass ein gentechnisch verändertes Lebensmittel in einem umfangreichen Verfahren auf seine Sicherheit hin geprüft wird, bevor es eine Marktzulassung erhält.

Die genaue Prüfung jedes einzelnen Produktes gewährleistet, dass der Verzehr eines gentechnisch veränderten Lebensmittels – zumindest nach den verfügbaren wissenschaftlichen Daten – kein gesundheitliches Risiko mit sich bringt.

Lebensmittelbestrahlung

Bei der Lebensmittelbestrahlung werden Lebensmittel mit so genannten ionisierenden Strahlen behandelt, um die Haltbarkeit zu verlängern und Gesundheitsrisiken durch Keime zu verringern.

Die Lebensmittelbestrahlung gehört zu den am besten untersuchten Konservierungsverfahren. Aus wissenschaftlicher Sicht ist sie gesundheitlich unbedenklich. Dennoch wird der Einsatz der Bestrahlung kontrovers diskutiert, da umstritten ist, ob die Bestrahlung tatsächlich notwendig ist.

Weltweit ist die Bestrahlung verschiedener Lebensmittel in mehr als 60 Ländern zugelassen.
In Deutschland ist die Bestrahlung von getrockneten, aromatischen Kräutern und Gewürzen erlaubt. Alles andere darf weder hierzulande bestrahlt noch ohne Zulassung durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als bestrahltes Gut von außerhalb importiert werden.

Alle Lebensmittel, die bestrahlt sind oder bestrahlte Bestandteile enthalten, müssen mit dem folgenden Hinweis gekennzeichnet sein:

"bestrahlt" oder "mit ionisierenden Strahlen behandelt".

Vegan

Die vegane Ernährung ist die strengste Form des Vegetarismus.
Veganer verzichten auf alle Produkte, die vom Tier stammen. So essen Veganer weder Fleisch noch Fisch und auch keinerlei Milchprodukte, Eier, tierische Fette oder Honig. Besonders strenge Veganer verzichten ebenfalls auf Kleidung und andere Dinge aus dem alltäglichen Gebrauch, die von Tieren stammen.
Hierunter fallen z.B. Leder und Wolle. Ist ein Produkt als "vegan" gekennzeichnet, handelt es sich somit um ein rein pflanzliches Lebensmittel.

Rohmilch

Rohmilch ist ausnahmslos kennzeichnungspflichtig und mit der Bezeichnung „mit Rohmilch hergestellt“ auf der Verpackung deklariert. Ist dieser Hinweis auf der Verpackung nicht vermerkt, enthält das Produkt keine Rohmilch.

Beim Kauf an der Käsetheke fragen Sie am besten direkt beim Fachpersonal nach.

Rohmilch ist aufgrund möglicherweise enthaltener so genannter Listerien (Bakterienart) für Kleinkinder, Schwangere und ältere Menschen nicht empfehlenswert. Hartkäse aus Rohmilch stellt keine Gefahr dar. Da Hartkäse einen geringen Wassergehalt hat und viel Salz enthält, ist eine Vermehrung von Bakterien kaum möglich.

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