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Hanseaten

Hanseaten

Nicht nur in Norddeutschland beliebt: Mit unserem Hanseaten-Rezept stellen Sie die traditionelle regionale Gebäck-Spezialität aus knusprigem Mürbeteig und fruchtiger Himbeerkonfitüre selbst her – ein süßer Genuss für Groß und Klein!

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Zutaten

20 Portionen

Für die Glasur:
  • 250 g Puderzucker

  • 2 EL Zitronensaft

  • 2 EL Johannisbeersaft

Für die Füllung:
  • 250 g Himbeerkonfitüre

Für den Teig:
  • 300 g Weizenmehl

  • 200 g Butter

  • 100 g Zucker, weiß

  • 1 Ei

  • 0.5 Vanilleschote

  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. 1

    Halbieren Sie die Vanilleschote der Länge nach. Trennen Sie dann mit einem Messerrücken das Mark aus der Schote. Noch ein Tipp: Sie müssen die Schote nicht wegwerfen. Legen Sie die Schote mit Zucker in ein Einmachglas. So können Sie Vanillezucker auch selbst herstellen.

  2. 2

    Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Kalte Butter in kleinen Stückchen, Zucker, Vanillemark und Salz auf dem Rand verteilen. Das Ei in die Mulde geben und alles gründlich mit einem Messer zu Bröseln hacken. Dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

  3. 3

    Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig nochmals durchkneten und in drei Stücke schneiden. Jedes Teigstück ausrollen, Kekse ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10 Minuten kalt stellen.

  4. 4

    In den auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorgeheizten Backofen schieben und in etwa 10 Minuten hellgelb backen.

  5. 5

    Zum Auskühlen auf ein Kuchengitter legen.

  6. 6

    Die Hälfte der Plätzchen an der Oberseite mit Konfitüre bestreichen. Die anderen Plätzchen auf die bestrichenen Plätzchen setzen.

  7. 7

    Jeweils eine Hälfte des Puderzuckers mit Zitronensaft und Johannisbeersaft zu einem weißen und einem roten Zuckerguss anrühren. Die Oberseite der Plätzchen halb und halb mit beiden Zuckergüssen bestreichen. Trocknen lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 1017kJ 12%

    Energie

  • 243kcal 12%

    Kalorien

  • 24g 9%

    Kohlenhydrate

  • 24g 34%

    Fett

  • 3g 6%

    Eiweiß

Hanseaten-Rezept: norddeutsches Traditionsgebäck

Ob als Nascherei zum Nachmittagskaffee, als knuspriges Dessert oder als selbst gemachtes Geschenk für einen Besuch bei Freunden: Mit frischen Hanseaten punkten Sie bei Familie und Bekannten zu jeder Gelegenheit. Kein Wunder: Der beliebte nordische Doppelkeks aus buttrigem Mürbeteig erfreut mit seiner auffällig bunten Glasur das Auge und mit seiner feinen Süße und fruchtigen Füllung auch den Gaumen. Und das Beste an unserem Rezept: Die einfache Zubereitung des norddeutschen Gebäcks meistern auch Back-Anfänger mühelos. Probieren Sie es aus!

Tipp: Ersetzen Sie die in diesem Rezept empfohlene Himbeerkonfitüre ganz nach Ihrem Geschmack durch einen anderen Fruchtaufstrich. Sehr gut passen beispielsweise auch Johannisbeermarmelade, Quittengelee oder Erdbeerkonfitüre.

Der Ursprung der Hanseaten

Ob in Kiel, Hamburg oder Plön: Hanseaten finden sich wie die ebenfalls weit über die Grenzen der Region hinaus bekannten Franzbrötchen in Norddeutschland in nahezu jeder Bäckerei. Der genaue Ursprung des Keks-Klassikers ist in Lübeck. In der Hansestadt wurde die Mürbeteig-Spezialität einst kreiert. Die Merkmale des Traditionsgebäcks: Ein klassischer Hanseate besteht aus zwei Mürbeteig-Keksen und einer süßen Fruchtfüllung (in der Regel aus Erd- oder Himbeeren). Das wahre Erkennungsmerkmal der regionalen Spezialität ist aber die rot-weiße Glasur, die an die Flagge bzw. das Wappen der Hanse erinnern soll.

Hanseaten-Rezept: Tipps für den perfekten Mürbeteig

Mürbeteig ist ein fettreicher Grundteig, der die Basis zahlloser Kuchen- und Keks-Rezepte bildet. Kein Wunder, der Teig fällt nach dem Backen unvergleichlich knusprig aus und lässt sich sehr einfach zubereiten – vorausgesetzt, Sie halten sich an ein paar einfache Grundregeln.

So sollten die gekühlten Grundzutaten (also Butter und Ei) nach Möglichkeit frisch aus dem Kühlschrank genommen und kalt verarbeitet werden. Zudem darf die Masse nicht zu lange mit den Händen geknetet werden, da sie sonst zäh wird. Hören Sie mit dem Kneten auf, sobald keine Fettflöckchen mehr zu sehen sind.

Übrigens: Bedecken Sie den rohen Teig zum Ausrollen mit Frischhaltefolie, damit er nicht an der Teigrolle klebt.

Gut zu wissen: Roher Mürbeteig hält sich, in Folie eingewickelt, bis zu einer Woche im Kühlschrank.