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Gesundheit im Fokus einer ausgewogenen Ernährung

Ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit von Kindern

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Ein Sprichwort besagt: Essen hält Leib und Seele zusammen.

Essen Sie ausgewogen und steigern Sie damit Ihr Wohlbefinden. Eine bedarfsgerechte und bewusste Ernährung kann dazu beitragen, die Gesundheit zu erhalten und Erkrankungen vorzubeugen.


Zudem gibt es ernährungsbedingte Erkrankungen, bei denen bestimmte Regeln eingehalten werden müssen, damit es uns gut geht. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu Unverträglichkeiten, ernährungsmitbedingten Krankheiten und weiteren Beschwerden, bei denen Ernährung eine Rolle spielt, zusammengestellt.

Was ist eigentlich ...

Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit

Die Autoimmunerkrankung Zöliakie wird durch das Getreideeiweiß Gluten ausgelöst. Im fortgeschrittenen Stadium bilden sich die Dünndarmzotten zurück oder sterben ab. Bei entsprechender Diagnose ist eine lebenslange glutenfreie Ernährung unverzichtbar.

Die Folgen bzw. Symptome einer Glutenunverträglichkeit sind:

Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen, Abgeschlagenheit, Blässe, Knochenschmerzen, depressive Stimmung

Gluten ist in folgenden Getreidearten enthalten:

Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Dinkel, Triticale, Kamut, Einkorn, Urkorn, Emmer

Geeignete Alternativgetreide sind:

Mais, Hirse, Buchweizen, Reis, Amaranth, Quinoa, Teff

Übrigens:

Die Allergenkennzeichnung schreibt vor, dass auf der Verpackung grundsätzlich auf glutenhaltige Zutaten hinzuweisen ist. Zu beachten ist, dass sich Gluten auch hinter Begriffen wie Weizen verbergen kann. Produkte, die als "glutenfrei“ gekennzeichnet sind, dürfen höchstens 20 mg Gluten je kg Lebensmittel aufweisen.

Laktoseintoleranz

Bei einer Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Milchzuckerunverträglichkeit. Das bedeutet, dass in den meisten Fällen nur eine gewisse Menge Milchzucker vertragen wird. Welche Menge, das hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Nur selten kommt es bereits bei dem Verzehr von Lebensmitteln mit einer geringen Milchzuckermenge zu Unverträglichkeitsreaktionen.

Milchzucker wird mithilfe des Enzyms Laktase im Dünndarm in seine Einzelteile gespalten und anschließend über das Blut aufgenommen. Fehlt das Enzym oder wird es vom Körper nur in kleinen Mengen produziert, gelangt der Milchzucker ungespalten in den unteren Darmabschnitt.

Die Folgen bzw. Symptome einer Milchzuckerunverträglichkeit sind:

Bauchschmerzen/-koliken, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall und/oder Übelkeit.

Milchzucker ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

Milch, vielen Milcherzeugnissen, vielen Wurstsorten (als Zusatzstoff)

Milch und Milchprodukte sind die wichtigsten Calciumlieferanten in unserer Ernährung. Um den Calciumbedarf bei einer Laktoseintoleranz trotzdem zu decken, kann auf calciumhaltiges Mineralwasser ausgewichen werden. Auch Fischsorten wie Lachs oder Sardinen enthalten Calcium. Darüber hinaus sollten Nüsse wie Haselnüsse und Mandeln und calciumreiche Gemüsesorten wie Grünkohl oder Sojabohnen in den Speiseplan eingebaut werden. Bei einem Mehrbedarf an Calcium, z.B. in der Wachstumsphase, kann unter Umständen eine Nahrungsergänzung durch Calciumpräparate sinnvoll sein. Dies sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären.

Übrigens:

Obwohl Sauermilchprodukte (Joghurt, Dickmilch, Kefir etc.) Milchzucker enthalten, werden sie häufig gut vertragen. Grund hierfür sind die Milchsäurebakterien, die Milchzucker abbauen. Ähnliches gilt für die Verträglichkeit vieler Käsesorten, da der Milchzucker bei der Käseherstellung weitgehend abgebaut wird.

Adipositas

Unter Adipositas wird eine über das normale Maß hinausgehende Anhäufung von Fettgewebe verstanden. Sie entsteht, wenn die Energiezufuhr den Energieverbrauch übersteigt. Der Grad der Adipositas wird durch den BMI angegeben.

Die folgenden Grundsätze werden Ihnen dabei helfen, erfolgreich abzunehmen und schließlich das Gewicht zu halten:

Reduzieren Sie Fett und fettreiche Lebensmittel.

Überlegen Sie, auf welche fettreichen Lebensmittel Sie gut verzichten bzw. welche Sie austauschen können. Achten Sie auf unsichtbares Fett , das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten enthalten ist. Insgesamt 60-80 g Fett pro Tag sind ausreichend. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette (z. B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Diese Fette sind in Ihrer Fettsäurezusammensetzung vorteilhaft und können sich unter anderem positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Nutzen Sie fettarme Zubereitungsmethoden: Garen in beschichteten Pfannen, in der Mikrowelle, im Backofen oder im Römertopf. Machen Sie Salate mit Joghurt, Essig und/oder wenig Öl (1 TL pro Person) an.

Nutzen Sie die Wirkung von Ballaststoffen auf das Sättigungsgefühl.

Essen Sie mehr ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Müsli, Vollkornreis und -nudeln sowie Obst und Gemüse. Diese Lebensmittel sind fettarm oder sogar fettfrei. Zudem werden ballaststoffreiche Lebensmittel länger gekaut und tragen somit zu einer schneller einsetzenden Sättigung bei. Trinken Sie ausreichend zum Essen, damit die Ballaststoffe quellen und dadurch die Sättigung verstärken können. Ballaststoffe machen nicht nur satt, sie sorgen auch für eine gute Verdauung.

Getränke: Reichlich über den Tag verteilt.

Trinken Sie mindestens 1,5 Liter am Tag – vorzugsweise Mineralwasser, Schorlen, Kräuter- und/oder Früchtetee. Das hält den Kreislauf in Schwung. Zudem sorgt ein Glas Wasser vor dem Essen schon vorab für etwas Sättigung und hilft somit beim Abnehmen.

Gemüse/Salat und Obst: bunt durcheinander 5 x am Tag.

Sie liefern die lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. So bleiben Sie fit und gesund! Außerdem haben Gemüse und Obst einen hohen Wassergehalt und enthalten eher wenig Energie und sind deshalb ideal dafür, sich daran satt zu essen.

Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie Ihr Essen.

Für eine Gewichtsabnahme ist es nicht nur wichtig, was Sie essen, sondern auch, wie Sie essen. Lassen Sie sich Zeit. Auch das Auge isst mit. Richten Sie Ihre Mahlzeiten appetitlich an. Genießen Sie jede Mahlzeit bewusst. So erreichen Sie eine bessere Sättigung und essen automatisch weniger. Unbewusstes Essen im Stehen und Gehen sollte tabu sein.

Nie wieder Verbote!

Verzichten Sie nicht auf Ihre Lieblingsspeisen – planen Sie ruhig kleine Mengen in Ihren Alltag ein, denn damit beugen Sie Heißhungerattacken vor.

Bringen Sie mehr Schwung in Ihr Leben.

Körperliche Bewegung beschleunigt die Gewichtsabnahme und verbessert das Wohlbefinden. Versuchen Sie, die körperliche Aktivität im Alltag zu steigern, z. B. Treppen zu steigen oder mit dem Rad zu fahren. Bei regelmäßiger Bewegung und Beanspruchung wird die Muskelmasse erhöht, die als stoffwechselaktives Gewebe ständig mit Energie und anderen Nährstoffen versorgt werden muss. Das wiederum hebt den Energiebedarf des Körpers an und wirkt dem Jo-Jo-Effekt entgegen.

Diabetes mellitus

Der Begriff „Diabetes mellitus" kommt aus dem Griechischen und umfasst verschiedene Krankheitsbilder, bei denen eine Entgleisung des Glukosestoffwechsels im Mittelpunkt steht – ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Die wichtigsten Formen sind der Typ1- und der Typ2-Diabetes, wobei an dieser Stelle nur auf den Typ-2-Diabetes eingegangen wird. Der Typ-1-Diabetes bedarf zwingend einer besonders intensiven ärztlichen Behandlung und Kontrolle.

Beim Diabetes Typ 2 fehlen die Beschwerden anfangs völlig, sodass die Diagnose oft zufällig erfolgt. Insgesamt entwickelt sich der Typ-2-Diabetes eher schleichend, und nicht selten werden die Symptome, unter anderem vermehrtes Wasserlassen, schlecht heilende Wunden und Azetongeruch der Atemluft, übersehen. Die Diagnose kann nur der Arzt durch die Bestimmung des Blutzuckerwerts stellen.

Nach Diagnosestellung ist eine regelmäßige Kontrolle durch den behandelnden Arzt sehr wichtig. Die diabetikergerechte Ernährung unterscheidet sich heutzutage kaum von der Ernährung des Gesunden, d.h. es bedarf keiner separaten Zubereitung des Essens und keiner speziellen Lebensmittel für Diabetiker.

Versuchen Sie, Ihr Normalgewicht zu erreichen und zu halten

Dies verbessert die Insulinwirkung, d.h. der Blutzucker kann besser in die Zellen gelangen.

Essen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag, denn so wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten – und Blutzuckerspitzen werden vermieden.

Begrenzen Sie zuckerhaltige Lebensmittel, da sie einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirken.

Bevorzugen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel, die dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt.

Planen Sie 5x am Tag Gemüse und Obst ein, denn sie haben einen hohen Wassergehalt und sind somit kalorienarm und positiv für eine gewichtsregulierende Ernährung. Die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe sind gut dafür, gesund und fit zu bleiben.

Sparen Sie Fett, da sich eine fettreiche Ernährung aufgrund der hohen Energiedichte negativ auf das Körpergewicht auswirkt.

Meiden Sie cholesterinreiche Lebensmittel, da sich Diabetes mellitus negativ auf den Fettstoffwechsel auswirken kann und Diabetiker somit meist zu hohe Cholesterinwerte aufweisen.

Trinken Sie nur kleine Mengen alkoholischer Getränke

Alkohol enthält fast so viele Kalorien wie Fett. Des Weiteren haben bestimmte alkoholische Getränke einen hohen Zuckergehalt. Diabetiker mit Insulin- und Sulfonylharnstoffbehandlung sollten alkoholische Getränke wegen des Risikos einer Unterzuckerung nur während kohlenhydrathaltiger Mahlzeiten trinken.

Sorgen Sie für mehr Bewegung, da die Wirkung des vorhandenen Insulins durch körperliche Aktivität verbessert wird.

Bluthochdruck/Hypertonie

Die Funktion unseres Herzens kann am besten mit der einer Pumpe verglichen werden: Zieht sich der Herzmuskel zusammen, wird Blut durch die Arterien (auch Schlagadern genannt) gepumpt. Das durch die Arterien schießende Blut wird dabei einem bestimmten Widerstand, dem sogenannten Gefäßwiderstand, ausgesetzt. Die Pumpleistung des Herzens und der Gefäßwiderstand ergeben den Blutdruck.

Der Blutdruck gilt in einem bestimmten Bereich als normal und sollte auf Dauer weder über- noch unterschritten werden. Bei der Ermittlung des Blutdrucks werden immer zwei Werte gemessen – der sogenannte systolische und der diastolische Blutdruck. Ersterer ist der höhere Wert. Er zeigt den Blutdruck in der Arterie während des Zusammenziehens der Herzmuskulatur an. Der diastolische Blutdruck entsteht während der Entspannungsphase des Herzens. Im Alter zwischen 10 und 29 Jahren sollte der systolische Blutdruck im Mittel bei 110 mm Hg, der diastolische bei 75 mm Hg liegen. Mit zunehmendem Alter steigen die Mittelwerte des Blutdrucks. Von Bluthochdruck wird gesprochen, wenn der systolische Blutdruck über einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden 160 mm Hg und der diastolische 95 mm Hg übersteigt. In diesem Falle sollten Sie dringend den Arzt aufsuchen.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann die Arterien aufgrund von Druckbelastungen schädigen und das Herz übermäßig belasten. Häufig ist Bluthochdruck erblich bedingt. Daneben wirken jedoch auch Lebensstilfaktoren wie Stress oder Medikamente auslösend oder verstärkend.

Tipps bei Bluthochdruck:

Reduzieren Sie seelische Belastungen, nehmen Sie sich Zeit für Entspannung.

Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag, denn so kann durch Ausdauertraining eine Verbesserung der Herzleistung und eine Weitung der Gefäße erreicht werden.

Bauen Sie Übergewicht ab.

Reduzieren Sie den Kochsalz- und Natriumgehalt in Ihrem Essen. Denn Natrium bindet Wasser im Körper und sorgt somit dafür, dass der Blutdruck steigt. Verwenden Sie statt Kochsalz frische Kräuter. Vermeiden Sie sehr salzhaltige Produkte wie Hering, Chips, Pommes und Lakritz. Bevorzugen Sie natriumarmes Mineralwasser.

Bevorzugen Sie kaliumreiche Lebensmittel, denn sie führen dazu, dass Wasser aus dem Körper ausgeschwemmt und somit der Blutdruck gesenkt wird. Kalium ist vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Reich an Kalium sind Obst und Gemüse, Nüsse und insbesondere Trockenfrüchte.

Trinken Sie keine großen Mengen Alkohol, da große Mengen gefäßverengend wirken.

Eine ballaststoffreiche Ernährung kann ebenfalls zur Blutdrucksenkung beitragen, bauen Sie deshalb viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte in Ihren Speiseplan ein.

Bei Bluthochdruck sollte fett- und cholesterinbewusst gegessen werden: Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und reduzieren Sie tierische Fette.

Fettstoffwechselstörungen

Bei Fettstoffwechselstörungen sind die Blutfette, d. h. die Neutralfette (Triglyceride) im Blut und/oder das Cholesterin, ein Fettbegleitstoff tierischer Fette, erhöht. Sowohl beim Gesamt-Cholesterin als auch bei den Triglyceriden wird bis 200 mg/dl Blut von einem Normalwert gesprochen. Das Auftreten von erhöhten Blutfetten wird durch erbliche Faktoren, durch die Ernährung und durch die körperliche Aktivität beeinflusst. Ihren Cholesterin- und Triglyceridspiegel können Sie von Ihrem Arzt testen lassen.

Tipps zur Senkung der Blutfette:

Achten Sie auf Ihr Gewicht

Bei Normalgewicht kommen erhöhte Cholesterinwerte deutlich seltener vor, und das Verhältnis von HDL (gutem Cholesterin) zu LDL (schlechtem Cholesterin) ist meist positiver. LDL-Cholesterin transportiert das Cholesterin von der Leber in die Körperzellen. Ein hoher LDL-Wert im Blut führt unter Umständen zur Ablagerung von Cholesterin an den Gefäßinnenwänden. HDL-Cholesterin transportiert überschüssiges Cholesterin wieder aus dem Gewebe zur Leber zurück. Hohe HDL-Werte sind somit günstig, da sie die Blutgefäße vor Arterienverkalkung schützen.

Essen Sie wenig Fett

Fett hat im Vergleich zu Kohlenhydraten und Eiweiß mehr als doppelt so viel Kalorien, sodass der Energiebedarf durch fettreiche Ernährung schnell überschritten wird. Achten Sie besonders auf versteckte Fette in Käse und Wurstprodukten, Kuchen oder Schokolade. Oft sind gerade die versteckten Fette reich an gesättigten Fettsäuren, die sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken können.

Entscheiden Sie sich häufig für pflanzliches Öl

Pflanzliche Öle sind grundsätzlich cholesterinfrei und enthalten im Gegensatz zu tierischen Fetten kaum gesättigte Fettsäuren. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren wirkt sich positiv auf die Blutfette aus. Bevorzugen Sie Raps- und Olivenöl, denn sie haben eine besonders günstige Fettsäurezusammensetzung.

Reduzieren Sie die Cholesterinaufnahme

Besonders cholesterinreich sind Fleisch und Wurstprodukte, Innereien sowie Käse und Butter.

Steigern Sie Ihre Ballaststoffzufuhr

Essen Sie reichlich Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Sie sind reich an Ballaststoffen. Ballaststoffe binden die Gallensäuren im Darm, sodass sie ausgeschieden werden. Die Bildung neuer Gallensäuren verbraucht wiederum Cholesterin und wirkt sich somit positiv auf die Cholesterinwerte im Blut aus.

Essen Sie Zucker nur in Maßen

Zucker liefert nur Kalorien, aber keine weiteren Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe. Eine zucker- und somit oft eine kalorienreiche Ernährung wirkt sich negativ auf den Fettstoffwechsel aus. Vor allem bei hohen Triglycerid-Werten haben sich Zucker, aber auch Zuckeraustauschstoffe als nicht förderlich erwiesen. Schränken Sie deshalb Ihre Zuckeraufnahme möglichst ein und nutzen Sie lieber die natürliche Süße von Obst.

Steigern Sie Ihre körperliche Aktivität.

Durch Ausdauersport wird die HDL-Konzentration im Blut gesteigert. Empfehlenswert sind Sportarten wie Laufen oder Walken, Radfahren und Schwimmen.

Gicht

Gicht ist eine Störung des Harnsäurestoffwechsels. Ist die Harnsäurekonzentration im Körper über längere Zeit erhöht (9 mg pro 100 ml Blut und mehr), lagern sich Harnsäurekristalle in Gelenken und Gewebe ab. Dies kann jahrelang ohne Beschwerden geschehen, bis ein falsches Essen und übermäßiger Alkoholkonsum schlagartig einen sehr schmerzhaften Gichtanfall auslösen. Die Harnsäurekonzentration können Sie von Ihrem Arzt testen lassen.

Ernährungsempfehlungen bei Gicht:

Reduzieren Sie den Verzehr purinhaltiger Lebensmittel. Essen Sie maximal einmal am Tag 100 g Fleisch, Fisch oder Wurst. Am Anfang ist es sinnvoll, die Portionen abzuwiegen, da man dazu neigt, die Portionsgröße zu unterschätzen. Entfernen Sie bei gebratenem Fisch und Geflügelgerichten immer die Haut. Verzichten Sie auf Innereien und reduzieren Sie purinreiche pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl, Rosenkohl, Linsen, Erbsen und weiße Bohnen. Oder essen Sie diese pflanzlichen Lebensmittel im Austausch gegen Fleisch.

Bevorzugen Sie purinarme Lebensmittel wie Gemüse/Salat, Obst, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Milch und Milchprodukte sowie Eier. Denn überschüssige Purine aus Lebensmitteln werden im Körper zu Harnsäure abgebaut.

Trinken Sie mindestens zwei Liter kalorienarme Getränke (Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, Fruchtsaftschorlen etc.), um Ablagerungen in den Nieren vorzubeugen.

Verzichten Sie auf Alkohol.

Alkohol steigert die Harnsäurebildung in der Leber und hemmt die Harnsäureausscheidung über die Nieren.

Normalisieren Sie Ihr Gewicht, denn so reduziert sich die Harnsäurekonzentration im Körper. Vorsicht jedoch vor Extremen: Fasten kann einen akuten Gichtanfall auslösen. Beim Fasten entstehen Stoffe, die bevorzugt ausgeschieden werden. Harnsäure verbleibt im Körper und es besteht die Gefahr, dass sie auskristallisiert.

Übrigens: Bier hat ungeachtet des Alkohols schon einen relativ hohen Puringehalt. Auch bei alkoholfreien oder -armen Alternativen ist er etwa genauso hoch.

Nieren-/Harnstein

Häufige Ursache von Nieren- bzw. Harnsteinen ist ein Auskristallisieren der Bestandteile des Harns. Ein ausgewogenes Ess- und Trinkverhalten wirkt einer Steinbildung entgegen.

Die konkrete Lebensmittelauswahl richtet sich nach der Zusammensetzung der Nierensteine. Handelt es sich um die häufig auftretenden Calciumoxalatsteine, sind Lebensmittel, die reich an Calcium und Oxalsäure sind, weniger empfehlenswert:

Reich an Calcium:

Milch- und Milchprodukte, Käse, besonders Hartkäse, Milchschokolade, Ölsardinen.

Reich an Oxalsäure:

schwarzer Tee, Pfefferminztee, Kaffee und Kakao, Getreidekleie und Weizenkeimlinge, Sojabohnen, Bohnen, Spinat, Sellerie, Spargel, Stachelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren, Bananen (besonders unreife), Nüsse, v.a. Erdnüsse, Schokolade.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Salz- und Zuckerkonsum eingeschränkt und auf eine ohnehin zumeist nicht notwendige Nahrungsergänzung mit Vitamin C verzichtet wird. Positiv wirken sich magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Samen, Kerne und (in Maßen) fettarmes Fleisch aus.

Obstipation

Die Obstipation, umgangssprachlich auch unter dem Namen Verstopfung bekannt, beschreibt eine verzögerte, verringerte, erschwerte und in ihrer Konsistenz veränderte Stuhlentleerung, die sowohl akut als auch chronisch auftreten kann.

Die Hauptursache für Obstipation in den westlichen Industrieländern ist ein zu geringer Verzehr von Ballaststoffen. Auch zu wenig Flüssigkeit und ein hoher Konsum an tierischen Lebensmitteln können ernährungsbedingt Verstopfungen hervorrufen. Weitere Ursachen sind Bewegungsarmut, Stress oder organische Erkrankungen.

Welche Lebensmittel sind zu bevorzugen?

Verzehren Sie reichlich Obst und Gemüse (am besten 5x am Tag) – sie liefern sowohl wertvolle Ballaststoffe als auch Flüssigkeit.

Erhöhen Sie den Anteil an Vollkornprodukten auf Ihrem Speiseplan. Sie schmecken im Vergleich zu Lebensmitteln aus Weißmehl herzhafter und haben einen höheren Ballaststoffgehalt.

Ein regelmäßiger Verzehr von Sauermilchprodukten – wie Joghurt und Co. – kann aufgrund der darin enthaltenen Bakterienkulturen die Verdauung ankurbeln.

Gewürze wie Koriander, Anis, Fenchel und Kümmel regen ebenfalls die Verdauung an.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern am Tag ist für eine optimale Verdauung besonders wichtig. Bevorzugen Sie dabei kalorienarme Getränke wie Mineralwasser, Saftschorlen (1/3 Saft und 2/3 Wasser) sowie Früchte- und Kräutertees.

Reizdarmsyndrom (RDS)

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine Erkrankung, bei der sich keine organischen Ursachen feststellen lassen. Dabei kann es zu immer wiederkehrenden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Verstopfung, Durchfall und Blähungen sowie Völlegefühl kommen.
Da meist keine diagnostizierbare organische Ursache für das Auftreten von RDS identifiziert werden kann, besteht nur die Möglichkeit, die einzelnen Symptome zu lindern. Am besten gelingt dies durch eine gesunde und ausgewogene Kost mit reichlich Flüssigkeitszufuhr. Neben der Auswahl von geeigneten Lebensmitteln ist es ebenso wichtig, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen und sich die nötige Zeit beim Essen zu lassen.

Nun noch ein paar Tipps:

Kamille- und Pfefferminzöl können als kleine Helfer gegen Bauchkrämpfe eingesetzt werden.

Bei Stuhlunregelmäßigkeiten wirkt die Einnahme von Floh- und Leinsamen regulierend.

Bei Verstopfung (Obstipation) empfiehlt sich ein langsamer Umstieg auf eine ballaststoffreiche Ernährung. Dies kann durch einen regelmäßigen Verzehr von Vollkornprodukten wie Vollkornbrot und Vollkornnudeln sowie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten erfolgen. Dabei sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern pro Tag achten. Besonders empfehlenswert sind hierfür kalorienfreie Getränke wie Mineralwasser sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees.

Bei Durchfall (Diarrhö) ist der Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralstoffverlusts durch reichliches Trinken besonders wichtig. Hierfür eignen sich Mineralwasser und Tee, besonders Kamillentee und schwarzer Tee sind bei Durchfall zu empfehlen. Blähende Speisen, Milch und Milchprodukte sollten gemieden werden. Um den Magen-Darm-Trakt zur Ruhe kommen zu lassen, sind Schleimsuppen (z. B. Haferschleim) und geriebene Äpfel empfehlenswert.

Bei Blähungen/Flatulenz sollten Sie auf blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl und Zwiebeln verzichten. Durch ihre entkrampfende Wirkung helfen Kümmel- und Fencheltee sowie Kräuterteemischungen (z. B. mit Pfefferminze und Anis) gegen die Beschwerden. Auch Basilikumöl kann die Symptome lindern. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie langsam essen und sich regelmäßig bewegen.

Neben der Ernährung spielt beim Reizdarmsyndrom oft auch die seelische Belastung eine wichtige Rolle. Versuchen Sie, Ihren alltäglichen Stress abzubauen. Darüber hinaus können sich ausreichende Bewegung im Alltag, eine ausgeglichene Freizeitgestaltung und Entspannungsübungen positiv auf die Symptome auswirken.

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein wichtiges Regulationssystem des Stoffwechsels im Körper. Je nach Stoffwechselsituation, Art und Menge der gegessenen Lebensmittel entstehen wechselnde Mengen an Säuren und Basen im Körper. Der Körper besitzt Puffersysteme, die das Verhältnis von Säuren und Basen im Gleichgewicht halten. Schwankungen des Säure-Basen-Gleichgewichts sind unvermeidlich und treten bei jedem Menschen auf. In der Regel führt dies nicht zu Problemen.

Jedes Lebensmittel enthält sowohl säure- als auch basenbildende Bestandteile. Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche Bestandteile in welchen Lebensmitteln überwiegen.

säurebildend:

eiweißreiche Lebensmittel tierischer Herkunft (Fleisch, Fisch, Käse, Eier), Süßigkeiten, Weißmehlprodukte, Alkohol, Kaffee

basenbildend:

pflanzliche Lebensmittel (Obst, Gemüse und Blattsalate)

neutral:

Fette, Kohlenhydrate

Verschiedene alternativmedizinische Ansätze basieren auf der Annahme, dass zahlreiche Erkrankungen auf Störungen des Säure-Basen-Haushalts zurückzuführen sind. Danach soll eine „Übersäuerung" des Körpers zur „Verschlackung" und zu typischen Zivilisationskrankheiten wie Rheuma, Gicht, Verstopfung, Darmentzündungen und letztendlich auch Krebs führen. Bisher konnten allerdings keine wissenschaftlichen Beweise für diese Annahme erbracht werden.

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