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Sauerbraten

Verwöhnen Sie den Gaumen mit einem traditionellen Rezept der deutschen Küche: Bei EDEKA erfahren Sie alles über die richtige Zubereitung von Sauerbraten.

  • Zubereitungszeit: 35 Min
  • Fertig in: 2 Stunden 35 min
  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten

Zutaten für:
6 Portionen

Für die Marinade:

  • 500 ml Weinessig, rot
  • 120 g Zwiebeln
  • 80 g Karotten
  • 50 g Petersilienwurzel
  • 50 g Lauch
  • 8 Wacholderbeeren
  • 4 Pimentkörner
  • 10 Pfefferkörner, weiß
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Nelken
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Für den Braten:

  • 1,5 kg Rinderbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Soßenbinder, dunkel

Zubereitung

1. Rotweinessig mit 1 l Wasser in einen Topf geben. Das Gemüse schälen bzw. putzen, in grobe Stücke schneiden, mit den Gewürzen in den Topf geben. Die Marinade aufkochen, die Hitze reduzieren und zugedeckt 20 Minuten leise köcheln lassen, dann vollständig abkühlen.

2. Bratenstück in die Marinade legen, es sollte ganz mit der Marinade bedeckt sein. Zugedeckt in den Kühlschrank stellen und 3 Tage durchziehen lassen, dabei jeden Tag einmal wenden.

3. Den Braten aus der Marinade nehmen und gut abtropfen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin anbraten.

4. Die Marinade durch ein Sieb gießen. Das Gemüse in den Bräter geben und anbraten, Tomatenmark zufügen und kurz mitbraten, mit der Hälfte der Marinade ablöschen.

5. Bräter zudecken und in den auf 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft 180°C ) vorgeheizten Backofen stellen und 2 Stunden schmoren. Ab und zu mit der Schmorflüssigkeit begießen, wenden evtl. noch etwas Marinade zugießen.

6. Den Braten aus dem Ofen nehmen, in Alufolie wickeln und kurz ruhen lassen.

7. In der Zwischenzeit die Sauce durch ein feines Sieb passieren, nochmals aufkochen und mit dem Soßenbinder binden und abschmecken.

8. Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce anrichten und servieren.

Probieren Sie auch dieses leckere Rinderbraten Rezept , klassischen Rinderschmorbraten oder unserKalbsbraten-Rezept!


Und als Beilage: Semmelknödel

Beilagentipp:

Dazu Kartoffelknödel (z.B. GUT&GÜNSTIG Kartoffelknödel Halb & Halb 6 Portionen) reichen.

  • Je Portion: 1771 kJ, 423 kcal, 5 g Kohlenhydrate, 51 g Eiweiß, 21 g Fett, 143 mg Cholesterin, 1 g Ballaststoffe

Sauerbraten-Rezept: Auf die Marinade kommt es an

Sauer macht lustig und verwöhnt den Gaumen, denn Zitrone, Essig und Wein verleihen Gerichten das besondere Etwas. Fleisch wird durch eine saure Beize herrlich zart und aromatisch. Probieren Sie unser leckeren Sauerbraten nach dem Rezept!

Das richtige Fleisch für Ihr Sauerbraten-Rezept

Wie bei allen Fleischgerichten, kommt es auch beim Sauerbraten auf die Verwendung der richtigen Fleischstücke und auf die Qualität an. Vom Rind wird üblicherweise die Hohe Rippe oder Fehlrippe zu Sauerbraten verarbeitet. Dabei handelt es sich um ein Stück aus dem vorderen Rücken des Tieres. Auch Teilstücke von der Rinderschulter (Bug) sind gut geeignet, Filet hingegen nicht. Worauf Sie beim Einkauf noch achten sollten, erfahren Sie im EDEKA Wissen Rind- und Kalbfleisch. Rheinischer Sauerbraten mit Rosinen wird traditionell mit Pferdefleisch zubereitet. Seltener kommen auch Schweinefleisch, Kaninchen und Wild zum Einsatz. Welches Fleisch sich für am besten für ein Sauerbraten-Rezept eignet, erfahren Sie von den EDEKA-Experten.


Allen Fleischsorten gemeinsam ist, dass sie für das Sauerbraten-Rezept gebeizt werden. Durch dieses Verfahren wird das Fleisch schön mürbe und aromatisch. Für Sauerbraten kommt das sogenannte Nassbeizen zur Anwendung. Dazu bereiten Sie aus Wasser, Essig und Gewürzen eine Marinade zu und lassen den Braten drei Tage lang darin durchziehen. Achtung, fügen Sie auf keinen Fall Salz hinzu – es würde dem Fleisch Flüssigkeit entziehen und es zäh machen. Alternative Zutaten für die Marinade sind Wein und Zitronensaft, zusätzlich können Sie zerkleinertes Gemüse wie Zwiebeln und Karotten hinzugeben. Typische Gewürze sind Pfeffer, Lorbeer, Nelke, Wacholder und Piment.



Geschmackliche Vielfalt durch regionale Sauerbraten-Rezepte

Es gibt verschiedene, regionale Varianten des Sauerbratens. Die Besonderheit beim Sauerbraten rheinischer Art ist der süßsaure Geschmack, der durch die Beigabe von Rosinen und Lebkuchen zur Sauce erreicht wird. Typisch fränkisch ist das Sauerbraten-Rezept, wenn Sie die Sauce mit einem Soßenlebkuchen schön sämig binden und mit Rotwein und einer Prise Zimt verfeinern. Der Sauerbraten schwäbische Art zeichnet sich durch einen wahrlich sauren Charakter aus, da auf jegliche Süßmittel verzichtet wird.


Allen Sauerbraten-Rezepten gemeinsam ist, dass der Braten im Backofen gegart wird. Wie lange Sie das Fleischstück backen müssen, hängt von der Größe und der gewählten Temperatur ab. Bei 200 Grad können Sie mit ungefähr zwei Stunden rechnen. Decken Sie den Bräter ab und gießen Sie ein paar Mal Bratenflüssigkeit über das Fleisch – gegebenenfalls müssen Sie noch etwas Marinade hinzugeben. Übrigens, wenn Sie keine drei Tage auf den Genuss Ihres Sauerbratens warten und die Zubereitungszeit verkürzen möchten, können Sie das Rindfleisch auch ohne Einlegen zubereiten. Dazu verwenden Sie gekochtes Rindfleisch und legen es in ein Dressing aus Essig, Rinderfond, Salz und Pfeffer ein – probieren Sie unser Rezept für saures Rindfleisch.