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Dreierlei Flammkuchen

Elsässer Flammkuchen sind keine Pizza. Der Teig und die Zutaten für den Belag unterscheiden sich erheblich. Überzeugen Sie sich selbst mit dem EDEKA-Rezept!

  • Zubereitungszeit: 35 Min
  • Fertig in: 35 Min
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten

Zutaten für:
3 Portionen
  • 20 g Pinienkerne
  • 40 g Rucola
  • 100 g Creme fraiche
  • 100 g Saure Sahne
  • 1 TL unbehandelte Zitrone, davon die abgeriebene Schale
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Packung Filoteig

Für den Belag:

  • 80 g Stremellachs, geräuchert
  • 20 g Bündnerfleisch
  • 120 g Rote Bete (vakuumverpackt), gegarte geschälte

Zubereitung

1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, herausnehmen und eine Hälfte grob hacken. Rucola verlesen, gründlich waschen, gut abtropfen lassen und bis auf einige Blätter ebenfalls grob hacken. Crème fraîche, saure Sahne, Zitronenschale, gehackte Pinienkerne und gehackten Rucola verrühren. Creme mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Flammkuchenteig mit Backpapier auf einem Backblech entrollen. Rucolacreme gleichmäßig darauf verteilen. Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) auf der untersten Schiene 12-15 Minuten backen.

3. Flammkuchen mit Lachs, Bündner Fleisch oder Rote-Bete-Scheiben belegen. Restlichen Rucola und die Pinienkerne darauf verteilen.

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Variationstipp:

Wenn Ihnen ein oder zwei der Beläge besonders gefallen, lassen Sie den dritten Belag einfach weg und erhöhen den Anteil der anderen Beläge.

  • Je Portion: 2428 kJ, 580 kcal, 47 g Kohlenhydrate, 21 g Eiweiß, 34 g Fett

Flammkuchen-Rezept: der feine Unterschied zur Pizza

Flammkuchen, ist das nicht eine Pizza auf französische Art? Mitnichten! Lesen Sie, was den Zauber der Spezialität aus dem Elsass und Südwestdeutschland ausmacht.

Brotteig und Sauerrahm: Grundlage des Flammkuchens

Der original Elsässer Flammkuchen basiert im Gegensatz zur Hefeteig-Pizza auf Brotteig. Die Spezialität entstand einst, um beim Backen von Brot die Temperatur im Holzofen einzuschätzen. Ihren Namen verdankt die Spezialität dem Umstand, dass die Flammen im Ofen noch ein wenig loderten, als der Teig testweise eingeschoben wurde. Heute gibt es aber auch viele Flammkuchen-Rezepte mit Hefe, die den Klassiker nicht weniger lecker machen. Anders sieht es bei den Zutaten für den Belag aus. Wer hier auf einen authentischen Flammkuchen Wert legt, greift zu Schmand beziehungsweise Sauerrahm und Creme fraîche statt zu Tomatensauce. Die rote Frucht hat einen sehr markanten, intensiven Geschmack und wird typischerweise mit der italienischen Pizza in Verbindung gebracht. Der traditionelle, sehr dünne Flammkuchen wird in der Regel auch mit weniger Zutaten – meist Speck, Lauch und Zwiebeln – und ohne Käse belegt. Aus diesem Grund ist die Backzeit deutlich kürzer als bei einer Pizza. Bevorzugen Sie die italienische Backspezialität, empfehlen wir Ihnen das Rezept für Rucola-Pizza.

Herzhaft oder süß: Belagvielfalt

Wie für alle Kochrezepte gibt es auch für den Flammkuchen zahlreiche Varianten. Für alle, die grundsätzlich nicht mit Fleisch kochen, bieten sich die vegetarischen Versionen an. Besonders fein schmeckt der Flammkuchen mit Ziegenkäse. Oder Sie belegen den dünnen Fladen mit einer bunten Gemüsemischung und komponieren so eine gesunde und leckere Mahlzeit. Darüber hinaus ist ein gemischter Blattsalat immer eine perfekte Ergänzung zu jedem herzhaften Flammkuchen. Für Süßspeisen-Fans sind die Flammkuchen-Varianten mit Früchten ein Gaumenschmaus. Die Bandbreite reicht vom herbstlichen Apfel-Zimt-Belag über sommerliche Himbeeren, Heidelbeeren oder Johannisbeeren bis hin zu Kirschen und Pflaumen. Nutzen Sie einfach das zur Verfügung stehende Obst der Saison. Wir wünschen in jedem Fall "Bon Appétit" beim Verzehr der französischen Köstlichkeit!