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Raclette ist eine Schweizer Käsespezialität, die einerseits für den Käse selbst und andererseits für das gleichnamige Käsegericht steht. Der Schnittkäse wird im Wallis nur aus Rohmilch von der Kuh, in anderen Schweizer Regionen (Raclette Suisse) und in Frankreich auch aus pasteurisierter Kuhmilch hergestellt. Die runden Laibe wiegen zwischen 5,5 bis 7,5 kg und haben eine gelbbräunliche Rinde. Am Rand des Laibes ist die Bezeichnung Raclette eingeprägt.

Herkunft


Sein Ursprung liegt im Schweizer Wallis. Dort stellten ihn die Bergbauern her. Das Gericht entstand durch einen Zufall: Ein großes Stück Käse geriet zu nah an das Feuer aus Rebholz, dass sich die Winzer beim Rebschnitt im Winter zum Aufwärmen machten. Dabei schmolz der Käse. Um ihn nicht zu verlieren, hielt man ein Brot darunter. Und das schmeckte einfach köstlich. Raclettekäse reift 90 Tage, französischer 8 Wochen.

Saison


Ganzjährig erhältlich.

Geschmack


Der weiche, zartschmelzende Teig hat einen milden, leicht-säuerlichen Geschmack, der mit zunehmender Reife aromatischer wird.

Verwendung


In der Schweiz genießt man den Käse gern als Raclette. Der Name kommt vom französischen „racler“, was übersetzt schaben heißt. Dazu wird der halbierte Laib ans Feuer gehalten, der an der Schnittfläche geschmolzene Käse wird auf einen Teller geschabt. Mittlerweile schmilzt man den Käse auch mit elektrischen Geräten. Wir genießen ihn auch gern beim Raclette-Essen, damit sind aber die überbackenen Pfännchen gemeint. Natürlich schmeckt Raclette-Käse auch prima auf knusprigem Brot und in Salaten.

Aufbewahrung/Haltbarkeit


Den Käse am Stück oder in Scheiben im Einwickelpapier von der Käsetheke im Kühlschrank lagern. So kann er nicht austrocknen, aber trotzdem atmen. Auf dieses Weise bleibt er einige Tage frisch.

Nährwert/Wirkstoff


Walliser Raclette hat mindestens 50 %, Raclette Suisse mindestens 45 % Fett i. Tr.. Im Durchschnitt enthalten 100 g Raclette 340 kcal.