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Anti-Kälte-Kost: Das wärmt von innen

Rote Beete

Dem Körper einheizen

Gemüse mit Wärmeeffekt
Gemüse mit Wärmeeffekt

Gehören Sie auch zu denjenigen, die bei kaltem Winterwetter trotz dicker Kleidung ständig frieren? Dann überprüfen Sie doch einmal Ihre Essgewohnheiten! Es gibt nämlich Nahrungsmittel, die uns von innen wärmen. Und damit sind nicht nur heiße Suppen und Getränke gemeint, sondern z.B. Obst-, Gemüse- und Getreidesorten, denen eine thermische Wirkung nachgesagt wird.

Bekannt wurde dieses Wissen bei uns vor allem durch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), die alle Nahrungsmittel nach ihrem Temperaturverhalten, ihrem Geschmack und ihrer Wirkung kategorisiert. Demnach werden Lebensmittel in heiß, warm, neutral, erfrischend und kalt eingeteilt. So gelten z.B. Walnüsse, Rindfleisch, Kohl und Rüben als wärmend, während Zitrusfrüchte und Milchprodukte kühlende Eigenschaften haben.

Wintergemüse hält warm

Glücklicherweise hält uns die Natur im Winter sowieso die richtige Nahrung bereit. Die meisten Gemüsesorten, die bei uns im Winter Saison haben, geben dem Körper Wärmeenergie, insbesondere natürlich, wenn sie in Form von Suppen und Eintöpfen auf den Tisch kommen.

Lesen Sie hier, welche Nahrungsmittel sonst noch gut gegen kalte Hände und Füße sein sollen:

Besonders Wintergemüsesorten wie Rote Beete, heimischer Kohl, Lauch und Kürbis sind für kälteempfindliche Menschen empfehlenswert. Sie sind außerdem wichtige Vitaminlieferanten und stärken die Abwehrkräfte.

Einige Getreidesorten wie Amaranth, Grünkern, Hafer und Rundkornreis gelten als wärmend, während andere wie z.B. Langkornreis, Hirse oder Dinkel als neutral eingestuft werden. Sie können aber durch Rösten, Backen oder Kochen eine wärmende Wirkung gewinnen. Gleiches gilt für Hülsenfrüchte, die gleichzeitig ein wichtiger Eiweißlieferant sind, besonders für Vegetarier.

Bei Obst sollten Sie zu Zwetschgen, Aprikosen, Granatäpfeln und Kumquats greifen. Äpfel gelten zwar an sich nicht als wärmende Lebensmittel, als Bratapfel mit Rosinen, Koriander, Kardamon, Ingwer und Zimt zubereitet ist dieses Gericht jedoch genau das Richtige für kalte Herbst- und Wintertage. Darüber hinaus wird Maronen, Pinienkernen, Pistazien, Haselnüssen und Walnüssen ein wärmender Effekt nachgesagt.

Vor allem rotes Fleisch wie Rind, Schwein, Lamm, Wild und Ente soll eine wärmende Wirkung haben. Zu viel sollten Sie davon aber trotzdem nicht essen, da ein hoher Verzehr dieser Fleischsorten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Greifen Sie lieber öfter mal zu gebratenem oder gedünstetem Fisch. Empfehlenswert ist auch geräucherter Fisch, z. B. Makrele.

Nicht zufällig wird seit Jahrhunterten eine Vielzahl von Gewürzen in der Winterküche und der Weihnachtsbäckerei verwendet. Denn Zimt, Fenchel, Anis, Nelken, Kardamom, Kurkuma, Paprika, Pfeffer, Ingwer oder Knoblauch heizen unserem Körper ordentlich ein. Bei Chili, Knoblauchgranulat und getrocknetem Ingwer ist allerdings Vorsicht geboten. Diese Gewürze geben nur kurzfristig einen Hitzeschub. Nach dem Genuss kühlt der Körper relativ schnell wieder aus.

Welche Lebensmittel meiden?

Zitronen
Zitrusfrüchte: vitaminreich, aber kühlend

Wer leicht friert, sollte nur wenig Südfrüchte wie Banane, Kiwi, Orange, Zitrone oder Ananas essen, denn diese Obstsorten haben den Effekt, der in ihren Herkunftsländern nützlich ist: Sie kühlen. Auch Milchprodukte wie Joghurt, Milch und Frischkäse sollten Menschen, die zum Frösteln neigen, in den Wintermonaten nur eingeschränkt zu sich nehmen. Ähnlich sieht es bei Rohkost aus. Auf Salat und Rohkost brauchen Sie im Winter dennoch nicht komplett zu verzichten - solange Sie sie mit warmen Gerichten aus wärmenden Zutaten kombinieren.

Übrigens hat auch Tee nicht unbedingt einen nachhaltig wärmenden Effekt. Grüner und schwarzer Tee sowie Pfefferminz- und Kamillentee wirken laut der TCM kühlend. Probieren Sie es stattdessen mal mit Anis-Fenchel-Tee oder einem Aufguss aus frischer Ingwerwurzel.

Suppe

Das Suppen-Einmaleins

Tolle Rezepte, Tipps und Wissenswertes zu herzhaften und wärmenden Suppen finden Sie in unserem aktuellen Ernährungsspecial.

Zum Ernährungsspecial Suppen und Eintöpfe

Warum frieren Frauen eher als Männer?

Frau

Dass Frauen weniger Muskelmasse haben als Männer, ist nur ein Grund. Auch ein ungünstigeres Verhältnis von Körpermasse und –oberfläche, eine dünnere Haut sowie ein meist niedrigerer Blutdruck sorgen dafür, dass Frauen schneller frösteln.

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