Ihr Lieblingsmarkt

Finden Sie Ihren EDEKA-Markt

Um die Angebote und Services des EDEKA Marktes in Ihrer Nähe zu sehen, wählen Sie bitte einen Markt aus.

Grillen – so geht’s am besten

Grillen – gewusst wie

Auf die Technik kommt es an

Auch beim Grillen gilt „gewusst wie“. Schon beim Brennmaterial stellt sich die Qual der Wahl: Holzkohle, Grillbriketts oder Holz? Und welche Anzündmethode führt am schnellsten zur perfekten Glut? Woran erkenne ich, ob die richtige Temperatur erreicht ist und ganz wichtig: Wann ist das Gegrillte auf den Punkt gegart? All das erfahren Sie hier.

Das richtige Brennmaterial wählen

Holzkohle, Holzkohlebriketts, Kokosfaser-Briketts und Holz sind die gebräuchlichsten Brennmaterialen. Jedes hat glühende Verehrer und bestimmte Vor- und Nachteile, die wir hier kurz vorstellen.

Holzkohle

Holzkohle
Holzkohle – der beliebte Klassiker.

Sie lässt sich leicht entzünden und entwickelt wenig Geruchsstoffe. Sie hält wegen ihrer geringen Dichte aber etwa nur 30-40 Minuten eine gleichmäßige Temperatur. Danach verglüht sie und liefert eine weniger beständige Hitze. Wer lange grillen möchte, greift deshalb besser zu Briketts.

Holzkohlebriketts

Holzkohlebriketts
Sorgen für eine gleichbleibende Temperatur : Holzkohlbriketts

Sobald sie glühen, halten sie etwa eine Stunde lang eine gleichbleibende Temperatur vor ca. 320° C. Allerdings braucht es auch etwas mehr Geduld und Wartezeit, bis die Briketts eine schöne Glut entwickeln.

Briketts aus Kokosnuss

Diese umweltfreundlichere Grillkohle aus den Resten der Kokosöl- oder Kokosmilch-
produktion glüht in etwa dreimal so lange wie Holzkohle, ist geruchs- und raucharm. Allerdings fallen die typischen Grillaromen auch etwas schwächer aus.

Holz

Nicht jedes Holz eignet sich zum Grillen
Nutzen Sie ausschließlich Eichen-, Buchen- oder Birkenholz.

Nicht jedes Holz eignet sich zum Grillen, sondern ausschließlich trockenes, gut abgelagertes Hartholz. Dann liefert Holz jedoch einen tollen Geschmack. Allerdings ist es nicht so leicht zu entzünden, die Temperatur der Glut lässt sich kaum regulieren und die anfänglich hohe Hitze lässt relativ schnell nach.

Die besten Anzündmethoden

Schnell zur Weißglut mit dem Anzündkamin
Schnell zur Weißglut mithilfe eines Anzündkamins.

Der Anzündkamin

Durch den Kamineffekt glühen auch größere Mengen Brennstoff (außer Holz, das ist nicht für diese Anzündmethode geeignet) schnell durch.


So geht’s:
1. Kamin auf den Grill stellen
2. In den unteren Teil geknüllte Zeitung geben
3. Oben Holzkohle oder Briketts einfüllen
4. Papier anzünden
5. Wenn die Kohlen glühen, in den Grill kippen und weitere Kohlen hinzufügen

Nutzen Sie Anzünder aus natürlichen Materialien.
Bei Bedarf mit dem Blasebalg für mehr Zugluft sorgen.

Feststoffanzünder
Im Handel sind verschiedene Sorten erhältlich. Wir empfehlen allerdings Anzünder aus natürlichen Materialien wie Holz, Pappe oder Kokosfasern. Sie werden unter das pyramidenförmig aufgeschichtete Brennmaterial gelegt und entzündet. Anzünder aus Paraffin, mit Kerosin oder flüssige Anzündhilfen halten wir für weniger empfehlenswert, da sie zum Teil giftig sind und auch einen unangenehmen Geschmack verursachen.

Die richtige Grilltemperatur

Versuchen Sie es mit dem Handtrick
Bestimmen Sie mit dem Handtrick die Gluttemperatur

Wann ist die Glut eigentlich gerade richtig, um das Grillgut auf den Rost zu packen? Wenn Sie kein Grillthermometer haben, hilft der Handtrick.
Aber bitte vorsichtig und für Kinder ist diese Methode keinesfalls geeignet!

Halten Sie Ihre Hand etwa 10 cm über den Grillrost und zählen Sie, wie viele Sekunden Sie die Hitze aushalten können.
1 Sekunde: sehr heiß, etwa 340° C
2-3 Sekunden: heiß, etwa 320° C
4-5 Sekunden: mittel, etwa 200° C
6-7 Sekunden: mittel, etwa 180° C

Die Temperatur der Glut regeln

Der Rost kann höher oder tiefer gestellt, die Glut unterschiedlich angeordnet werden. So entstehen Bereiche, die weniger heiß sind, über denen auch indirekt gegrillt werden kann. Wobei Rind- und Schweinefleisch kurzfristig sehr hohe Temperaturen verträgt, Fisch mag mittlere Hitze, bei Gemüse darf es noch moderater zugehen.

Wann ist das Fleisch gar?

Tipp zum Erkennen des Gargrades
Bestimmen Sie den Gargrad von Fleisch mit dem Handtrick

Erfahrene Griller erkennen am Druck den Gargrad vom Fleisch.
Bei Steaks funktioniert das so:
Mit einem Finger einige Male auf das Grillgut drücken. Fühlt es sich so fest an wie der Handballen (2), sollte das Fleisch durchgegart sein. Gibt es sanft nach wie die Handfläche zwischen Daumen und Zeigefinger (1), ist das Steak „rare“, also leicht blutig innen. Nur wenn’s gar nicht anders geht, sollte man das Grillgut mit dem Messer anschneiden, sodass man das Innere sehen kann. Leider verliert das Fleisch dabei immer Saft.

Praktisches Grillzubehör

Praktisches Grillzubehör
Mit passender Ausrüstung grillt es sich angenehmer

Zur Sicherheit dürfen isolierte Grillhandschuhe nicht fehlen, dazu eine lange, stabile Grillzange und einen Grillwender aus Metall. Eine Schürze schützt die Kleidung bei Funkenflug und vor Fettspritzern. Hilfreich sind zudem ein Küchentimer und ein Fleischthermometer, Aluschälchen oder -folie und Küchenpapier.