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Babybrei-Rezepte: Das Beste für das Baby

Das erste halbe Jahr als Familie ist geschafft. Das Baby wächst und entdeckt jeden Tag viel Neues – auch in Sachen Essen. Etwa ab dem sechsten Lebensmonat sollten Babys an Beikost herangeführt werden: Es ist Zeit für den ersten Babybrei.

Selberkochen ist ganz einfach

Damit das Kind optimal mit Nährstoffen und Mineralien versorgt wird, ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Auch bei Babybrei gilt: Am besten schmeckt selbstgemacht. Auf diese Weise können Eltern die Zutaten selbst aussuchen und wissen ganz genau, was im Essen des Babys steckt. Wir stellen verschiedene Rezepte zum Nachkochen vor, die gesund sind und dem Nachwuchs garantiert schmecken.

Mit nur fünf Zutaten im Handumdrehen einen gesunden Babybrei zaubern? Das geht - mit diesem köstlichen Rezept.

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Pastinaken erleben eine Renaissance in der Küche. Kein Wunder: Die cremefarbenen Wurzeln schmecken würzig-nussig, leich süßlich und haben sogar einen höheren Nährwert als Möhren.

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Hafer entält viel Eisen, Butter liefert Energie und die Erdbeeren sorgen für Frische und Süße. Sorgen Sie für Abwechslung und probieren, welche Obstsorten dem Baby am besten schmecken.

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Von allen Gemüsesorten haben Möhren mit Abstand den höchsten Carotin-Gehalt. Es wird im Körper in Verbinung mit Fett in Vitamin A für gute Sehkraft umgewandelt.

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Getreide hat einen höhen Nährwert. Es ist reich an Balaststoffen und enthält Fett, Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemte. Der Getreide-Brei ist daher die richtige Mahlzeit für die Entwicklung des Babys.

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Gemüse ist gesund - das weiß doch jeder! Mit diesem leckeren Babybrei-Rezept werden die kleinen garantiert satt und glücklich.

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Babys erster Brei

Rezept: Süßer Babybrei mit Amaranth und Birne
Süßer Babybrei ist am besten als Babys erste Mahlzeit geeignet.

Zur Beikosteinführung eignet sich am besten ein süßer Babybrei, da dieser Geschmack der Muttermilch am ähnlichsten ist. Starten Sie mit einem einfachen Grundrezept für Getreide-Brei: Getreideflocken aus vollem Korn in heißes Wasser einrühren, kurz aufkochen, Butter hinzufügen, umrühren, fertig. Sorgen sie durch die Zugabe von Püree aus verschiedenen Obstsorten wie beispielsweise heimischen Äpfeln und Birnen für Abwechslung. Zu Beginn der der Beikost sollten die Mahlzeiten eine feine Konsistenz haben. Hat sich das Baby an den Brei gewöhnt, sorgen kleine Stückchen für ein neues Kauerlebnis.


Tipp: Zu fest geratener Babybrei kann nachträglich mit etwas Kochwasser verdünnt werden.

Weniger ist mehr

Der Geschmackssinn wird schon sehr früh geprägt. Bei der Zubereitung von Babynahrung sollte daher auf Zucker und Zuckeralternativen wie Honig und Ahornsirup verzichten. Vermeiden Sie zudem die Verwendung von Salz und kräftige Gewürze, Geschmacksverstärkern und Aromen. Diese überdecken den Eigengeschmack der Lebensmittel und stehen in Verdacht, Allergien beim Baby auszulösen. Vorsicht ist auch bei der Beikost von Eiern geboten – diese sollten unbedingt hart gekocht sein.

Achten Sie bei den Produkten auf die Qualität und - besonders beim Beikoststart - auf Rezepte mit möglichst wenigen Zutaten.

Obst und Gemüse

Säurearme Obst- und Gemüsesorten sind für Babys gut verträglich.
Säurearme Obst- und Gemüsesorten sind für Babys gut verträglich.

Verwenden Sie beim Kochen von Babybrei frische Obst- und Gemüsesorten, die wenig Säure enthalten. Zum säurearmen Obst gehören unter anderem Apfel, Banane, Birne, Pfirsich und Melone, aber auch exotisches Obst wie Papaya oder Mango. Von Apfelsinen, Zitrusfrüchten, Kiwis und Beeren sollten Sie Abstand nehmen.

Weiches Obst wie Bananen können im rohen Zustand püriert werden. Da bei vielen Früchten die Vitamine direkt unter der Schale stecken, empfiehlt sich, Birnen, Äpfel und Pfirsiche samt Schale zum Brei zu verarbeiten, nachdem sie gründlich gewaschen und abgerieben wurden.

Gemüsesorten wie Tomaten und Paprika sind für die empfindliche Verdauung des Babys ebenfalls ungeeignet. Greifen Sie lieber zu Möhren, Kartoffeln und Brokkoli.

Eisen, Eisen, Baby!

Fügen Sie nach und nach weitere Zutaten wie beispielsweise Fleisch zum Babybrei hinzu. Als Eisenlieferant ist Fleisch wichtig, weil die Eisendepots des Kindes nach den ersten sechs Monaten aufgebraucht sind.

Das in Haferflocken enthaltene Eisen hilft ebenfalls, den erhöhten Bedarf des Babys zu decken. Hafer gilt als das wertvollste Getreide überhaupt. Stark vertreten im Haferkorn sind außerdem B-Vitamine, Mineralstoffe und weitere Spurenelemente wie Kalzium und Zink, aber auch Gluten. Im Fall einer Unverträglichkeit auf das Getreide-Eiweiß, das zudem in Roggen, Weizen und Dinkel zu finden ist, gibt es viele Alternativen: Amaranth, Hirse, Mais und Reis liefern ebenfalls den wertvollen Nährstoff. Um die Aufnahme zu verbessern, wird dem Brei ungesüßter Fruchtsaft zugefügt.

Gute Fette

Für die Zubereitung von Babynahrung empfiehlt sich Vollmilch mit 3,5% Fett.
Für die Zubereitung von Babynahrung empfiehlt sich Vollmilch mit 3,5% Fett.

Die Hauptenergiequelle für Babys sind Fette. Daher sollte die selbstgemachte Babynahrung mit 3,5%- Vollmilch zubereitet werden. Zudem liefert die das Naturprodukt Milcheiweis, die fettlöslichen Vitamine A, D für und E sowie wasserlösliche B-Vitamine und Vitamin C. Rohmilch sowie Rohmilchprodukte sind allerdings für die Kleinen tabu.

Weitere gute Fette stecken in Öl und Butter, die am besten in warmem Wasser schmelzen sollte. Neben gesundem Fett liefert Butter B-Vitamine und den Sonnenvitamin D.

Babybrei-Rezepte: Aufbewahrungstipps

Aufbewahrung von Babybrei
Kleine Gläser eigenen sich am besten zur Aufbewahrung von Babybrei.

Ein Kleinkind benötigt nur kleine Mengen Essen. Nach dem Pürieren kann man den gekochten Brei problemlos in Einzelportionen einfrieren – am besten in kleinen Gläsern, die sie vorher mit heißem Wasser ausspülen oder -kochen. Im Tiefkühlfach ist er dann bei einer Temperatur von -18 Grad Celsius circa zwei Monate haltbar. Im Kühlschrank aufbewahre Babynahrung sollte innerhalb von 24 Stunden gefüttert werden.

Der Brei sollte unmittelbar vor dem Verzehr im warmen Wasserbad aufgetaut und gleichmäßig erwärmt werden.


Tipp: Das A und O bei der Zubereitung von Babykost ist die Hygiene. Entfernen Sie Schmutz und Schadstoffe von den Zutaten, indem Sie sie sorgfältig unter fließendem Wasser waschen. Auch das Umfeld, in dem die Lebensmittel verarbeitet werden, sollte keimfrei sein.

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