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Wie verwendet man Trüffel in der Küche?

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Wie verwendet man Trüffel in der Küche?

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Jürgen Zimmerstädt

Jürgen Zimmerstädt

Koch-Experte

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Trüffel gilt als absolute Delikatesse. Der knollige Pilz wächst unterirdisch und ist vor allem in Frankreich und Italien, Spanien und Bulgarien zu finden. Besonders edle Trüffel werden so selten gefunden, dass das Produkt entsprechend kostspielig ist. Der Edelpilz kommt in weißer und schwarzer Variante vor.

Die schwarze Variante heißt Périgord-Trüffel und kann roh über das fertige Essen gegeben oder auch in Gerichten mitgekocht werden. Der weiße Trüffel, auch Piemont-Trüffel genannt, gilt als besonders kostbar und ist sehr teuer. Beim Kochen würde er seinen charakteristischen Duft verlieren. Deshalb wird er ausschließlich nachträglich über das fertig servierte Essen gehobelt, um es geschmacklich zu verfeinern und zu veredeln. Eine dritte Trüffelvariante ist außen schwarz und innen weiß, der sogenannte Sommertrüffel. Dies ist die günstigste Sorte und fällt in der Qualität gegenüber den beiden anderen Sorten etwas ab.

Weiße Trüffel passen geschmacklich sehr gut zu Rührei, Risotto oder Pasta. Schwarze Trüffel ergänzen Geflügel, zum Beispiel in Scheiben geschnitten und unter der Haut mitgegart. Die Knollen sollten immer möglichst frisch verwendet werden, da sie täglich einen Teil ihres Aromas verlieren und nach etwa 14 Tagen gar keines mehr aufweisen. Verwenden Sie zum Verarbeiten unbedingt einen speziellen Trüffelhobel, der die relativ weichen Pilze in gleichmäßige Scheiben hobelt.

Als Alternative zu echtem Trüffel lassen sich Speisen auch mit wenigen Tropfen Trüffelöl entsprechend würzen. Hochwertige Trüffelöle werden mit angeschnittenen Périgord- oder Piemont-Trüffeln angesetzt. Für andere Sorten werden geschmacksneutrale Pflanzenöle, Schnittreste oder auch die Schale hinzugegeben. Industriell hergestelltes Trüffelöl muss hingegen keine echten Trüffel enthalten, es wird aus naturidentischen Aromastoffen hergestellt. In der Küche eignet sich Trüffelöl zum Verfeinern von Suppen, Salaten oder Pastagerichten. Trüffelöle sind je nach Herstellungsweise deutlich preiswerter als die echten Pilzknollen.

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