Ihr Lieblingsmarkt

Finden Sie Ihren EDEKA-Markt

Um die Angebote und Services des EDEKA Marktes in Ihrer Nähe zu sehen, wählen Sie bitte einen Markt aus.

Wie verhindert man das Überkochen von Nudelwasser und Co.?

Präsentiert von Ihren EDEKA-Experten.

Hier haben unsere EDEKA-Experten mit ihrem geballten Wissen aus den Bereichen Ernährung, Kochen, Gemüse & Obst sowie Fleisch und Wein für Sie Rede und Antwort gestanden.

Wie verhindert man das Überkochen von Nudelwasser und Co.?

Zurück
Jürgen Zimmerstädt

Jürgen Zimmerstädt

Koch-Experte

Mein Bereich

Wer reines Wasser zum Kochen bringt, muss sich keine Sorgen machen, dass es überkochen könnte. Auch mit Salz versetzt tritt es nicht über den Topfrand. Erst, wenn es Eiweiß oder Stärke enthält, kann das Wasser überkochen. In der Küche betrifft dies in erster Linie Milch, Brühe, Nudelwasser sowie das Kochwasser von Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchten.

Flüssigkeiten, die ihren Siedepunkt erreicht haben, fangen an zu sprudeln. Der Siedepunkt von Wasser liegt bei 100 Grad Celsius. Es entstehen Gasblasen, die nach oben steigen und bei reinem Wasser sofort wieder zerplatzen. Werden die Blasen jedoch durch geronnenes Eiweiß oder verklebte Stärke stabilisiert, zerbersten sie erst mit Verzögerung und vervielfachen in Form von Schaum das Volumen des Topfinhalts.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Überkochen zu verhindern. So kann es beispielsweise helfen, etwas Butter, Margarine oder Öl mit ins Kochwasser zu geben. Durch das Fett können sich die Gasblasen nicht so stark festigen. Allerdings empfiehlt sich diese Methode nicht für Nudelwasser, denn wenn Pasta mit Fett gekocht wird, nimmt sie die Soße später nicht mehr richtig auf. Für Kartoffeln oder Hülsenfrüchte kann dies jedoch nützlich sein.

In der Regel genügt es überdies, wenn man das Wasser nur einmal kurz aufkocht und danach die Hitze reduziert. Nudeln, Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte und Gemüse werden auch bei Temperaturen unter dem Siedepunkt gar. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse und Reis setzen Sie mit kaltem Wasser an und kochen alles zusammen auf. Pasta geben Sie in bereits kochendes Nudelwasser. Ist der Siedepunkt erreicht, drehen Sie den Herd auf mittlere Stufe, sodass die Flüssigkeit nicht heiß genug wird, um überzukochen.

Wenn Sie bei geschlossenem Deckel kochen, kann die Temperatur im Topfinneren höher ansteigen als in einem offenen Topf. Dies spart Energie, kann aber das Überkochen begünstigen. Stellen Sie die Hitze beim Garen im geschlossenen Topf also lieber etwas niedriger ein und behalten Sie den Topf im Auge. Sobald er anfängt, sich zu bewegen, sollten Sie den Deckel anheben, damit die Hitze entweichen kann.

Gelegentliches Umrühren verhindert ebenfalls ein Überkochen, da durch die Bewegung aufsteigende Gasblasen zerstört werden. Kurzfristige Abhilfe können Sie außerdem schaffen, wenn Sie in den Schaum an der Oberfläche hineinpusten. Allerdings steigen dann schnell neue Gasblasen nach. Reduzieren Sie deshalb anschließend die Hitze und rühren das Gargut um.

War diese Antwort hilfreich?JaNein

Themen, die zu dieser Frage passen.

Keine passende Antwort gefunden? Dann stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Ihre Frage wird an unsere Experten und ihr Team weitergeleitet und so schnell wie möglich beantwortet. Ihre Nachricht und Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Damit wir Ihnen die Antwort zusenden können, benötigen wir Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse.

Bildcode

Bitte geben Sie den Bildcode ohne Leerzeichen ein und achten Sie auf die Groß- und Kleinschreibung.

Einverständniserklärung

Vielen Dank für Ihre Frage! Wir melden uns bald bei Ihnen.

Schließen

EDEKA für Sie:

Ihre EDEKA Experten

Experten-Team: 0800 333 52 11*

1000 Fragen, 1000 Antworten


Rezepte


Probieren Sie doch mal ...