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Wie kocht man eine Hühnersuppe?

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Jürgen Zimmerstädt

Jürgen Zimmerstädt

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Für eine Hühnersuppe brauchen Sie neben einem küchenfertigen Suppenhuhn, ohne Innereien, Suppengemüse und Gewürze. Klassisches Suppengemüse sind Karotten, Knollensellerie, Lauch, Zwiebeln, Petersilienwurzel, Steckrüben und Kräuter wie Petersilie, Selleriekraut oder Thymian. Typische Gewürze für Hühnersuppe sind Salz und Pfeffer sowie Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Nelken.

Halbieren Sie die Zwiebeln und rösten Sie sie in einer Pfanne ohne Fett hellbraun an. Dann geben Sie das Suppenhuhn zusammen mit den Gewürzen und den Zwiebelhälften in einen großen Topf und füllen das Ganze mit kaltem Wasser auf. Lassen Sie alles zusammen allmählich aufkochen und reduzieren dann die Hitze. Auf diese Weise köchelt das Huhn eineinhalb bis zwei Stunden vor sich hin. Dabei entsteht immer wieder Schaum, den Sie mit einer Kelle abschöpfen müssen.

Putzen Sie das Suppengemüse und schneiden Sie es klein. Wenn das Huhn gar ist, nehmen Sie es aus dem Topf heraus und legen es beiseite. Geben Sie das Gemüse in den Topf und garen es für 20 Minuten. Entfernen Sie danach die Zwiebelhälften.

Befreien Sie das Hühnerfleisch von der Haut sowie den Knochen und zerlegen Sie es in mundgerechte Stücke. Diese kommen zurück zum Gemüse in den Suppentopf. Die Hühnersuppe müssen Sie nun noch einmal aufkochen, anschließend ist sie servierfertig. Bestreuen Sie sie noch mit frischen Kräutern.

Hühnersuppe entfaltet bei Erkältungen eine wohltuende Wirkung: Beim Garen des Suppenhuhns geht der Eiweißstoff Cystein in die Suppe über. Cystein wirkt abschwellend und entzündungshemmend, sodass Hühnersuppe den Genesungsprozess tatsächlich unterstützen kann. Außerdem hat die Wärme der Suppe eine abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute und macht den Schleim flüssiger. Wenn Sie Chili, Ingwer und schwarze Bohnen in der Hühnersuppe mitkochen, können Sie die entzündungshemmende Wirkung sogar noch weiter verstärken.

Sie können die Hühnersuppe noch weiter variieren, indem Sie sie mit Eierstich oder Kräuterflädle als Einlage kochen. Dazu schmecken außerdem Sojasoße, Zuckerschoten, Suppennudeln, Reis, Grießklößchen oder Maultaschen.

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