Ihr Browser ist veraltet.

Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Komfort und die einwandfreie Nutzung dieser Website.

Mein Markt & Angebote

Um Services und Angebote zu sehen, wählen Sie bitte zunächst Ihren persönlichen EDEKA Markt.

Informieren Sie sich über aktuelle Angebote.

Entdecken Sie regionale und saisonale Rezeptideen.

Alle Themen rund ums Kochen, Backen, Einladen und Genießen auf einen Blick.

Informieren Sie sich, was Sie für eine ausgewogene und bewusste Ernährung beachten sollten.

Von A wie Artischocke bis Z wie Zander – erfahren Sie alles über unsere große Liebe Lebensmittel.

Wie funktioniert ein Tajine-Topf?

Präsentiert von Ihren EDEKA-Experten.

Hier haben unsere EDEKA-Experten mit ihrem geballten Wissen aus den Bereichen Ernährung, Kochen, Gemüse & Obst sowie Fleisch und Wein für Sie Rede und Antwort gestanden.

Wie funktioniert ein Tajine-Topf?

Zurück
Jürgen Zimmerstädt

Jürgen Zimmerstädt

Koch-Experte

Mein Bereich

Ein Tajine-Topf ist ein aus Lehm gebranntes Schmorgefäß und stammt ursprünglich aus Marokko. Er besteht aus einer Schale und einem gewölbten oder konisch geformten Deckel. Der Deckel besitzt an der Spitze eine kleine Mulde, in die vor dem Garen kaltes Wasser gefüllt wird. Die Speisen im Tajine-Topf garen bei Niedrigtemperatur in ihrem eigenen Saft.

Während die Speisen langsam erhitzt werden, verdampft die Flüssigkeit des Garguts. Der Dampf steigt nach oben und kondensiert am Rand sowie an der mit Wasser gefüllten Mulde. Sofern die Speisen selbst nicht genügend Flüssigkeit enthalten, müssen Sie noch etwas Wasser hinzugeben. Der kondensierte Dampf rinnt zurück in die Schale und es wird ein Wärmekreislauf in Gang gesetzt. Er bewahrt sowohl Nährstoffe als auch Aromen, sodass die Garmethode im Tajine-Topf als sehr schonend gilt. Außerdem soll das Gargut besser schmecken als aus einem klassischen Metallkochtopf. Zudem sparen Sie bei der langen Garzeit mit niedrigen Temperaturen Wasser und Energie.

In der Tajine können Sie sowohl herzhafte als auch süße Mahlzeiten zubereiten. Die Zutaten, die eine längere Garzeit benötigen, legen Sie in die Mitte. Die Zutaten, die schnell gar sind, drapieren Sie um diese herum am Rand. Tajines werden traditionell über einem Holzkohlefeuer erhitzt. Sofern sie einen glatten Boden besitzen, können Sie sie auch auf dem Herd oder im Ofen verwenden. Das Schmorgefäß sollte stets langsam erhitzt werden, damit es nicht zerspringt und keine Risse bekommt.

Tajines gibt es sowohl aus glasiertem Lehm als auch in unbehandelter Form. Bei glasierten Töpfen sollten Sie die Angaben des Herstellers beachten, da sie sich eventuell nicht zum langen Schmoren eignen. Die Glasur kann unter Umständen Schwermetalle enthalten. Naturbelassene Tajines müssen Sie vor dem Kochen für zehn Minuten wässern – ähnlich wie einen Römertopf. Mit der Zeit entsteht im Gefäß eine Patina, die wie eine Anti-Haft-Beschichtung wirkt. Reinigen Sie Ihre Tajine nicht mit Spülmittel und nicht in der Spülmaschine. Spülen Sie sie nur mit einem weichen Schwamm aus, gegebenenfalls mit Zitronenwasser oder Essig. Darüber hinaus lässt sich ein Tajine-Topf im Ofen bei hohen Temperaturen ausbrennen und so von Schmutz befreien.

War diese Antwort hilfreich?JaNein

Themen, die zu dieser Frage passen.

Keine passende Antwort gefunden? Dann stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Ihre Frage wird an unsere Experten und ihr Team weitergeleitet und so schnell wie möglich beantwortet. Ihre Nachricht und Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Damit wir Ihnen die Antwort zusenden können, benötigen wir Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse.

Einverständniserklärung

Vielen Dank für Ihre Frage! Wir melden uns bald bei Ihnen.

Schließen

EDEKA für Sie:

Ihre EDEKA Experten

Experten-Team: 0800 333 52 11*

1000 Fragen, 1000 Antworten


Rezepte


Probieren Sie doch mal ...