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Wie funktioniert die Zubereitung im Römertopf?

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Wie funktioniert die Zubereitung im Römertopf?

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Jürgen Zimmerstädt

Jürgen Zimmerstädt

Koch-Experte

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Der Römertopf ist ein Multifunktionsbrattopf aus Ton. Er eignet für die Zubereitung von Fleisch und Fisch, aber auch für Bratäpfel und andere Süßspeisen. Im vorher gewässerten Römertopf werden Braten, Eintöpfe oder Aufläufe langsam erhitzt und über einen langen Zeitraum gegart. Durch die nach und nach abgegebene Feuchtigkeit gelingen die Speisen bei diesem Garverfahren besonders saftig, Fleisch und Fisch werden sehr zart.

Wenn Sie ein Gericht im Römertopf zubereiten, sollten Sie darauf achten, dass Sie für Fisch und Fleisch nicht das gleiche Tongefäß verwenden. Auch wenn moderne Römertöpfe von innen glasiert sind, kann das Fischaroma bei der Zubereitung im Ton des Topfes verbleiben und sich auf das Fleischgericht übertragen oder umgekehrt. Schließlich ist es wichtig, den Römertopf vor dem Gebrauch ausgiebig zu wässern. Die aufgenommene Feuchtigkeit wird beim Garen an die Speisen abgegeben und hält sie saftig. Bedecken Sie Topf und Deckel für mindestens zehn Minuten mit kaltem Wasser. Für besonders lange garende Gerichte können Sie den Römertopf ruhig bis zu einer Stunde wässern. Bei modernen Töpfen mit Innenglasur müssen Sie nur den Deckel vor der Zubereitung wässern.

Nach dem Wässern füllen Sie alle Zutaten in den Römertopf, das Anbraten entfällt. Platzieren Sie das Tongefäß im noch kalten Backofen auf einen Rost auf der untersten Schiene. Der Topf darf niemals in den bereits vorgeheizten Ofen gestellt werden, sonst könnte der Ton springen. Bei ausreichend langsamem Erhitzen beträgt die optimale Temperatur für das Garen im Römertopf im Elektroherd 220 Grad Celsius. Im Gasherd sollten Sie die Temperatur vorsichtig etwa alle fünf Minuten eine Stufe höher einstellen, bis sich der Römertopf entsprechend erwärmt hat. Falls Sie während des Garprozesses Flüssigkeit zugeben, müssen Wasser oder Brühe stets angewärmt sein, damit das Tongefäß nicht springt.

Bei der Zubereitung im Römertopf ist zu beachten, dass sich die Garzeiten im Vergleich zu anderen Garmethoden um etwa 20 Minuten verlängern. Dafür entfällt das vorherige Anbraten der einzelnen Zutaten. Damit diese gleichmäßig erwärmt werden, empfiehlt sich ein regelmäßiges Umrühren oder Wenden. Ist das Gericht gar, lassen Sie den Römertopf noch einige Minuten stehen, ehe Sie die Speisen direkt aus dem Römertopf servieren.

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