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Wie ernähre ich mich bei Weizenallergie?

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Wie ernähre ich mich bei Weizenallergie?

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Birthe Wulf

Birthe Wulf

Ernährungs-Expertin

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Eine Weizenallergie schränkt die Ernährung stark ein. Nicht nur auf Weizen, auch auf verwandte Getreideprodukte müssen Weizenallergiker verzichten. Auch der Hinweis „glutenfrei“ auf Lebensmittelpackungen bedeutet nicht automatisch, dass Betroffene das Produkt ohne Bedenken zu sich nehmen können. Wer unter einer Weizenallergie leidet, kann jedoch zu weizenlosen Ersatzprodukten greifen. Mehl oder Brot wird zum Beispiel auch aus Getreidesorten hergestellt, die keine Allergien auslösen.

Menschen, bei denen eine Weizenallergie festgestellt wird, müssen ihre Ernährung grundlegend umstellen. Nicht nur Weizen und Weizenprodukte sind für Allergiker tabu, Grünkern (unreife geernteter Dinkel) und Dinkel (eine Weizenart) müssen ebenfalls vom Speiseplan gestrichen werden. Auch Weizenunterarten wie Kamut, Einkorn und Zweikorn lösen eine allergische Reaktion aus.

Eine Ernährung ohne Weizen bedeutet allerdings nicht, bloß auf Gluten zu verzichten. Als Glutenersatz wird in Produkten, die als glutenfrei gekennzeichnet sind, nämlich oft glutenfreie Weizenstärke verwendet. Für Menschen mit Glutenintoleranz stellt dies zumeist kein Problem dar, Weizenallergiker leiden beim Verzehr solcher Lebensmittel jedoch unter Allergiesymptomen. Für eine weizenfreie Ernährung darf ein Produkt zum Beispiel kein Weizenmalz, Paniermehl, Bulgur, Couscous, Vitalkleber, Hartweizen, modifizierte Stärke auf Weizenbasis oder Weizenkleie enthalten.

Auf Weizen- oder Dinkelmehl müssen Allergiker natürlich komplett verzichten. Als Alternative lässt sich beim Backen jedoch Mehl aus Roggen, Hafer, Kastanien, Hirse, Gerste oder Reis verwenden. Wer zum Kochen Weizenstärke benötigt, kann als Ersatz Kartoffel- oder Maisstärke nehmen. Nudeln aus Hartweizengrieß lassen sich durch Mais-, Reis-, Soja- oder Buchweizennudeln ersetzen. Bei Buchweizen handelt es sich um eine Knöterichpflanze mit nussartigen Körnern, die trotz ihres irreführenden Namens nichts mit der Getreidesorte Weizen zu tun hat.

Medizinisch gesehen handelt es sich bei einer Weizenallergie um ein Krankheitsbild, bei dem das Immunsystem übertrieben meist auf ein eigentlich harmloses Eiweiß in der äußeren Schale von Weizenkörnern reagiert. Auch das Gluten im Inneren des Mehlkörpers kann die Allergie auslösen. In diesen Fällen erkennt das menschliche Immunsystem die Bestandteile des Getreides als feindlichen Fremdstoff und produziert entsprechende Antikörper. Treffen diese Antikörper auf die Weizeneiweiße, entsteht eine Entzündung, die sich über Symptome wie Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder Kreislaufbeschwerden äußert.

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