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Welche Rolle spielen sekundäre Pflanzenstoffe bei der Ernährung?

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Welche Rolle spielen sekundäre Pflanzenstoffe bei der Ernährung?

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Birthe Wulf

Birthe Wulf

Ernährungs-Expertin

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Es gibt sowohl primäre als auch sekundäre Pflanzenstoffe. Primäre Pflanzenstoffe bezeichnen die Hauptbestandteile der Pflanzen wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Sekundäre Pflanzenstoffe sind hingegen deutlich zahlreicher und dabei besonders vielseitig und unterschiedlich. Es werden um die 60.000 bis 100.000 verschiedene Substanzen vermutet. Der Mensch nimmt bei einer ausgewogenen Ernährung rund 10.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe auf.

Sekundäre Pflanzenstoffe erfüllen für Pflanzen die verschiedensten Funktionen: Manche Substanzen bringen Farbe und Geschmack, andere regulieren das Wachstum und einige Stoffe schützen die Pflanze vor Krankheitserregern und Schädlingen. In der menschlichen Ernährung spielen sekundäre Pflanzenstoffe im Gegensatz zu den primären keine essenzielle Rolle. Nicht zuletzt aus diesem Grund konnten bislang noch keine empfohlenen Tagesdosen definiert werden.

Für viele dieser Substanzen wird dennoch eine gesundheitsfördernde Wirkung für den Menschen vermutet. Allerdings scheint dies nur im Zusammenspiel mit anderen Bestandteilen der Pflanze zum Tragen zu kommen. Isoliert in Form von Nahrungsergänzungsmitteln können sekundäre Pflanzenstoffe ihre volle Wirkung im menschlichen Organismus offenbar nicht entfalten. Es empfiehlt sich daher, möglichst viel frisches Gemüse und Obst in verschiedenen Sorten zu verzehren.

Zu den sichtbaren sekundären Pflanzenstoffen zählen zum Beispiel die Carotinoide und Flavonoide. Carotinoide erkennen Sie meist an der gelben oder roten Farbe von Obst und Gemüse, sie sind jedoch auch in grünem Gemüse wie Spinat und Grünkohl vorhanden. In den meisten Fällen kommen Carotinoide in Form des Provitamins A vor, das eine entzündungshemmende, antioxidative Wirkung haben soll. Auch wird Carotinoiden nachgesagt, das Risiko für verschiedene Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken und das Immunsystem zu stärken.

Flavonoide finden sich unter anderem in Rotkohl, blauen Weintrauben, Pflaumen und Auberginen. Sie gelten ebenfalls als antioxidativ sowie entzündungshemmend und sollen das Immunsystem stärken. Auch sie sollen die Risiken für Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme senken, außerdem wird ihnen eine antibakterielle und blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt.

Sulfide verleihen Zwiebeln, Lauch, Knoblauch und Schnittlauch ihren charakteristischen Geruch und Geschmack. Weiterhin gelten auch sie als krebsvorbeugend, antibakteriell und blutdrucksenkend. Außerdem sollen sie eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel haben. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer sekundärer Pflanzenstoffe, denen solche und ähnliche Wirkungen nachgesagt werden.

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