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Welche Eigenschaften hat der Weißburgunder?

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Welche Eigenschaften hat der Weißburgunder?

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Matthias Baum

Matthias Baum

Wein-Experte

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Der Weißburgunder, auch als Weißer Burgunder oder Pinot Blanc bekannt, ist eine alte Weißweinsorte, die in verschiedenen europäischen Ländern angebaut wird, vor allem aber in Frankreich. Es handelt sich um einen leichten Sommerwein mit frischer Säure und einem typischen leicht nussigen, aber auch fruchtigen Aroma. Bei Weißem Burgunder handelt es sich um eine Mutation des Grauen Burgunders, der seinerseits aus dem Blauen Spätburgunder entstanden ist. Unter der Bezeichnung Pinto Blanc ist Weißer Burgunder schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Die Sorte ist eng verwandt mit dem Chardonnay und dem Auxerrois.

Im Glas zeigt der Weißburgunder eine blassgelbe oder hellgelbe Farbe. Sein Duft ist zart, das Aroma lässt an grüne Nüsse denken. Auch an Äpfel, Birnen Zitrusfrüchte, Quitten frische Ananas oder Aprikosen kann das Aroma des Weißburgunders erinnern. Trocken verfügt der Wein über einen mittleren bis kräftigen Körper und eine feine Säure – damit ist er mit einer Vielzahl von Speisen kompatibel. Besonders gut harmoniert trockener Weißburgunder zum Beispiel mit Geflügel, Kalb- und Schweinefleisch, aber auch mit Meeresfrüchten und Fisch. In begrenzten Mengen wird Weißburgunder auch in edelsüßer Variante oder als Weißburgundersekt gekeltert und ausgebaut.

Angebaut wird Weißburgunder in Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hauptanbaugebiet in Frankreich ist das Elsass – im Burgund wird Weißburgunder trotz seines Namens nur als Ergänzung zum Chardonnay kultiviert. In Deutschland baut man in der Pfalz, in Baden, Rheinhessen und entlang der Sächsischen Weinstraße den Weißen Burgunder an. Etwa 4.400 Hektar oder 4 Prozent der deutschen Rebfläche sind mit Weißburgunder bedeckt – größtes Anbaugebiet ist Baden mit einer Fläche von über 1.300 Hektar.

Für den Anbau von Weißburgunder wird ein warmer, tiefgründiger und kräftiger Boden benötigt. Die Lage sollte exponiert und möglichst trocken und warm sein – ein Klima, das etwa für Riesling beinahe schon zu warm ist.

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