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Was macht Sémillon zur weißen Edeltraube?

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Was macht Sémillon zur weißen Edeltraube?

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Matthias Baum

Matthias Baum

Wein-Experte

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Die weiße Traube Sémillon zählt zu den sogenannten Cépages nobles, den edelsten Rebsorten der Welt. Zu den Kriterien für eine Einordnung als Edelreben gehören unter anderem die hohe Qualität der aus ihnen gekelterten Weine, ihre weltweite Verbreitung und die daraus folgende hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedene Klimabedingungen. Wie die Edelreben Riesling, Chardonnay oder Cabernet Sauvignon wird auch der Sémillon international angebaut. Zusätzlich ist die Rebsorte aufgrund der dünnen Schalen ihrer Trauben anfällig für Edelfäule, sodass aus ihr edelsüße Beerenauslesen hergestellt werden können. Dazu zählt zum Beispiel der berühmte Dessertwein Sauternes, der aus 80 Prozent Sémillon und 20 Prozent Sauvignon Blanc besteht.

Sémillon-Wein ist körperreich und weist einen deutlichen Säuregehalt auf. Die Aromapalette des Weißweins reicht je nach Ausbau und Verschnittpartner von Butter, Honig, Bienenwachs und eingekochtem Obst wie Birne, Aprikose, Quitte und Pfirsich bis hin zu Zitrone und Lindenblüten.

Ursprünglich stammt Sémillon aus Frankreich und ist dort unter anderem im Bordeaux, der Weinbauregion Sud-Ouest und der Provence vertreten. Im Pessac-Léogna, eine für ihre trockenen Weißweine bekannte Region des Bordeaux, nimmt der Sémillon 30 bis 50 Prozent der Rebfläche ein. In Frankreich wird die Rebsorte häufig für Cuvées verschiedener Süßweine verwendet. Neben dem bekannten Sauternes zum Beispiel auch für Barsac, Cérons, Cadillac, Loupiac und Sainte-Croix-du-Mont.

Auch in Übersee wird Sémillon angebaut. Größtes Anbaugebiet ist hier Australien mit etwa 6.700 Hektar Rebfläche. Die Anbaufläche in Chile beträgt circa 1.700 Hektar, in Südafrika wird Sémillon auf etwa 1.100 Hektar angepflanzt. Weitere Weinbaugebiete für die weiße Rebsorte sind Argentinien, Kalifornien und Israel. Der internationale Anbau von Sémillon hat allerdings abgenommen. Zum einen ist dies durch die dünne Schale der Trauben bedingt, durch die sich die Rebsorte zwar gut für edelsüße Weine eignet, die aber auch sehr empfindlich ist. Zum anderen wurde Sémillon in der jüngeren Vergangenheit zunehmend von einfacher zu handhabenden weißen Edelreben wie Chardonnay und Sauvignon Blanc verdrängt.

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