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Was macht den Chardonnay so populär?

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Was macht den Chardonnay so populär?

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Matthias Baum

Matthias Baum

Wein-Experte

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Neben Riesling ist Chardonnay eine der am weitesten verbreiteten weißen Rebsorten der Welt. Ursprünglich stammt die Traube aus Frankreich, wo sie vor allem für Chablis, Meursault und für Champagner verwendet wird. Allerdings passt sich Chardonnay gut unterschiedlichen Böden und klimatischen Bedingungen an, sodass die Rebsorte inzwischen überall auf der Welt kultiviert wird.

Anders als beispielsweise Riesling oder Gewürztraminer zeichnen sich Chardonnay-Trauben nicht durch einen typischen Eigengeschmack aus. Dafür spiegelt der Wein aus Chardonnay gut den Charakter der jeweiligen Lage wider und lässt sich bei hochwertiger Qualität gut für den Barrique-Ausbau verwenden. Der Ausbau im Edelstahltank ist jedoch ebenso üblich. Aus frischen, fruchtigen Weinen werden außerdem Schaumweine hergestellt. Chardonnay ist außerdem eine der drei Rebsorten, die für die Herstellung von Champagner verwendet werden.

Chardonnay-Weine aus kühleren Weinbaugebieten schmecken zumeist nach Äpfeln, Birnen und Zitrusfrüchten. Im französischen Burgund, seiner Heimat, sowie anderen Gebieten mit gemäßigtem Klima, mischen sich Zitrusfruchtnoten mit Aromen von Steinobst. In warmen Weinbauregionen schmeckt Chardonnay-Wein weniger sauer und erinnert an Aromen von Bananen, Ananas und Mangos.

Neben der Lage beeinflusst der Ausbau des Weins den Geschmack von Chardonnay. Durch biologischen Säureabbau bekommt der Wein beispielsweise ein buttriges Aroma. Der Barrique-Ausbau verleiht Chardonnay Aromen von Rauch, Holz, Nüssen und Vanille. Wenn der Wein „sur lie“ gereift ist, also bis zur Flaschenabfüllung auf Feinhefe gelagert hat, erhält er Geschmacksnoten von frischgebackenem Brot.

Guter Chardonnay zeichnet sich in der Regel durch einen relativ hohen Alkoholgehalt um die 13 Volumen-Prozent aus. Trauben, die nicht reif genug geerntet wurden, um genügend Zucker für einen hohen Alkoholgehalt zu bilden, ergeben ein eher dünnes, grasiges Aroma. Aus der Spätlese kommen zuweilen Trauben, die durch Edelfäule verfeinert wurden und hochwertige edelsüße Weine hervorbringen.

Feine, fruchtige Chardonnay-Weine passen beispielsweise gut zu Spargel. Kräftige, körperreiche Weine mit cremiger Textur und buttriger Note begleiten Fischgerichte und Cremesuppen optimal.

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