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Was ist eine Histaminintoleranz?

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Was ist eine Histaminintoleranz?

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Birthe Wulf

Birthe Wulf

Ernährungs-Expertin

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Bei einer Histaminintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit von histaminreichen Lebensmitteln. Nach dem Verzehr solcher Nahrungsmittel kommt es bei Betroffenen zu den unterschiedlichsten körperlichen Reaktionen, etwa zu Juckreiz, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt oder einer laufenden Nase. Obwohl die Symptome denen allergischer Reaktionen ähneln, ist eine Histaminunverträglichkeit keine Allergie im strengen Sinne.

Histamin ist ein Gewebehormon, das an vielen Prozessen im Körper beteiligt ist. Üblicherweise wird es mithilfe eines Enzyms im Dünndarm abgebaut. Bei Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit funktioniert der Abbau jedoch nicht richtig und das angesammelte Histamin löst Beschwerden aus. Anders als bei Allergien bildet der Körper jedoch keine Antikörper gegen das Histamin. Aufgrund der Ähnlichkeit zu allergischen Reaktionen wird Histaminintoleranz den sogenannten Pseudoallergien zugeordnet.

Histamin ist in vielen verschiedenen Lebensmitteln in ganz unterschiedlicher Konzentration enthalten. Sehr histaminreich sind beispielsweise Rotwein und andere Alkoholika, Fisch, Käse, Wurst oder Nüsse. Wie hoch der Gehalt an Histamin bei jedem Lebensmittel aber tatsächlich ist, ist auch von der Reife und der Dauer der Lagerung abhängig. Vor allem gut gereifte und lange gelagerte Lebensmittel enthalten häufig besonders viel Histamin, da es durch bakterielle Aktivität im Lebensmittel erzeugt wird.

Da die Symptome einer Unverträglichkeit von Histamin sehr unspezifisch sind und auch verschiedene andere Ursachen haben können, ist die Diagnosestellung nicht ganz einfach. Alleine durch eine Blutuntersuchung ist eine Histaminintoleranz häufig nicht ermittelbar. Deshalb müssen in der Regel zunächst mögliche andere Ursachen wie etwa verschiedene Allergien oder Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Konnten die Beschwerden nicht geklärt werden, gibt es verschiedene Ansätze, um eine Histaminunverträglichkeit festzustellen. Dazu gehört beispielsweise das Führen eines Ernährungstagebuchs. In diesem werden alle verzehrten Lebensmittel samt Essenszeiten dokumentiert. Zusätzlich werden auch die Beschwerden festgehalten. Treten diese innerhalb von vier Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf, ist dies ein erster Hinweis darauf, dass eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegen könnte.

Anschließend werden dann histaminreiche Lebensmittel für einen gewissen Zeitraum – üblicherweise rund vier Wochen lang – vom Speiseplan gestrichen. Treten in dieser Zeit keine Symptome auf, ist dies ebenfalls ein Hinweis darauf, dass eine Histaminintoleranz vorliegen kann. Auf diese sogenannte Eliminations-Diät kann ein Provokationstest folgen, bei dem die Lebensmittel, die als Auslöser der Beschwerden infrage kommen, bewusst wieder verzehrt werden, um die Reaktion des Körpers darauf zu beobachten.

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