Ihr Lieblingsmarkt

Finden Sie Ihren EDEKA-Markt

Um die Angebote und Services des EDEKA Marktes in Ihrer Nähe zu sehen, wählen Sie bitte einen Markt aus.

Sind die alten Apfelsorten gesünder als die neuen?

Präsentiert von Ihren EDEKA-Experten.

Hier haben unsere EDEKA-Experten mit ihrem geballten Wissen aus den Bereichen Ernährung, Kochen, Gemüse & Obst sowie Fleisch und Wein für Sie Rede und Antwort gestanden.

Sind die alten Apfelsorten gesünder als die neuen?

Zurück
Birthe Wulf

Birthe Wulf

Ernährungs-Expertin

Mein Bereich

Alte Apfelsorten sind hinsichtlich der Nährstoffverteilung nicht gesünder als neuere Sorten. Allerdings lösen sie tendenziell weniger häufig Allergien aus. Zwar kann man Apfelallergikern keine Apfelsorte hundertprozentig empfehlen, viele alte Apfelsorten werden jedoch deutlich besser vertragen. Als allergikerfreundlich gelten zum Beispiel alte Sorten wie Boskop oder Finkenwerder Herbstprinz.

Wer unter einer Apfelallergie leidet, verspürt nach dem Verzehr von Äpfeln zum Beispiel ein unangenehmes Kribbeln in Mund und Rachen. Bei einigen schwellen auch die Lippen oder der ganze Rachenraum an. Häufig leiden Betroffene auch an einer Allergie gegen Birkenpollen und andere Frühblüher, es handelt sich bei einer Apfelallergie daher vermutlich um eine Kreuzallergie.

Nicht alle neuen Apfelsorten sind jedoch für Allergiker unverträglich. Die neue Züchtung Santana, eine Kreuzung der Sorten Priscilla und Elstar wird von vielen Apfelallergikern als gut verträglich empfunden. Als einer der Auslöser der Apfelallergie wird der Mangel des sekundären Pflanzenstoffes Polyphenol in vielen neueren Apfelsorten vermutet. Aus neueren Apfelsorten wurde das Polyphenol häufig herausgezüchtet, weil es für einen säuerlichen Geschmack und braune Schnittstellen verantwortlich ist. Offenbar sorgt Polyphenol jedoch auch dafür, dass ein allergieauslösendes Protein gehemmt wird. Polyphenolhaltige alte Apfelsorten erweisen sich deshalb als allergikerfreundlicher.

Das Hauptallergen in Äpfeln trägt die Bezeichnung Mal d1 – je länger Äpfel lagern, desto stärker steigt der Allergengehalt. Allergiker sollten deshalb nicht nur zu alten Apfelsorten greifen, sondern auch frische Früchte bevorzugen. Hitze hingegen zerstört das Allergen: Apfelkuchen, Apfelmus oder Apfelkompott werden deshalb oft vertragen. Auch eine einminütige Behandlung bei 600 Watt in der Mikrowelle macht den Apfel besser verträglich, nimmt ihm jedoch die knackige Konsistenz.

Zu den für Allergiker gut verträglichen Äpfeln zählen unter anderen folgende Sorten:

• Alkmene

• Altländer Pfannkuchenapfel

• Berlepsch

• Boskop

• Finkenwerder Herbstprinz

• Goldparmäne

• Pilot

• Roter Gravensteiner

• Rubinette

• Santana

• Weißer Glockenapfel

• Weißer Klarapfel

Halten Sie jedoch bei einer bestehenden Apfelallergie vor dem Genuss von Äpfeln vorsichtshalber Rücksprache mit Ihrem Arzt.

War diese Antwort hilfreich?JaNein

Themen, die zu dieser Frage passen.

Keine passende Antwort gefunden? Dann stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Ihre Frage wird an unsere Experten und ihr Team weitergeleitet und so schnell wie möglich beantwortet. Ihre Nachricht und Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Damit wir Ihnen die Antwort zusenden können, benötigen wir Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse.

Bildcode

Bitte geben Sie den Bildcode ohne Leerzeichen ein und achten Sie auf die Groß- und Kleinschreibung.

Einverständniserklärung

Vielen Dank für Ihre Frage! Wir melden uns bald bei Ihnen.

Schließen

EDEKA für Sie:

Ihre EDEKA Experten

Experten-Team: 0800 333 52 11*

1000 Fragen, 1000 Antworten


Rezepte


Probieren Sie doch mal ...