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Resveratrol: Macht Rotwein wirklich gesund?

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Resveratrol: Macht Rotwein wirklich gesund?

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Matthias Baum

Matthias Baum

Wein-Experte

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Ob Rotwein wirklich gesund ist, wird weiterhin von der Wissenschaft diskutiert. Eine eindeutige Antwort bleibt noch offen. Bisher hieß es, dass Rotwein bei maßvollem Konsum wegen des darin enthaltenen Stoffs Resveratrol gesund sei. Das im roten Traubensaft enthaltene Antioxidans sollte gegen Entzündungen und Krebs helfen und sogar lebensverlängernd wirken. Laut neuester Studien besteht jedoch kein Zusammenhang zwischen dem vom menschlichen Körper aufgenommenen Resveratrol und der Gesundheit und Lebensdauer der Konsumenten. Studien zufolge haben Menschen, die einem leichten bis mäßigen Rotweinkonsum frönen jedoch trotzdem einen Vorteil gegenüber Abstinenzlern, was das Risiko bestimmter Todesursachen betrifft. In zu großen Mengen genossen wirkt Rotwein jedoch wie alle anderen alkoholischen Getränke gesundheitsschädigend.

Wissenschaftler von der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität in Baltimore untersuchten neun Jahre lang fast 800 Männer und Frauen in einem toskanischen Weinanbaugebiet auf ihre Resveratrol-Werte sowie die Entwicklung ihrer Ernährung und Gesundheit. Alle Probanden waren über 64 Jahre alt. Nach neun Jahren waren 34,2 Prozent der betagten Teilnehmer verstorben. Die Menge des über Wein aufgenommenen Resveratrols spielte laut den Wissenschaftlern jedoch keine Rolle dabei, wer von den Teilnehmern noch lebte und gesund war.

Die wissenschaftlichen Meinungen über die Langzeitstudie gehen jedoch auseinander. Während einige Forscher daraus schließen, dass Resveratrol nun nicht mehr als Gesundheitsmittel vermarktet werden könne, bemängeln andere, dass die Menge des Stoffes in einem Liter Rotwein in einer bis zu hundertmal geringeren Dosis vorhanden sei als in Resveratrol-Pillen. Dementsprechend sei weniger die Wirkung von Resveratrol als die von Rotwein untersucht worden.

Dass Rotweintrinker offenbar länger leben und dabei gesund bleiben, ist auch eine Frage des Lebensstils. Wer Wein in moderaten Mengen bewusst genießt, achtet häufig auch sonst eher auf seine Gesundheit. Als tolerierbare Menge gilt für Männer 250 ml Wein pro Tag, bei Frauen ist es mit 125 ml die Hälfte. Positive Studienwerte aus Frankreich können darin begründet sein, dass Rotwein dort zum Essen getrunken wird. Das ist grundsätzlich verträglicher, als den Tropfen pur zu trinken. In Südeuropa sorgt zudem weniger der Rotweinkonsum, als vielmehr die gesunde mediterrane Küche mit viel Olivenöl und Gemüse und wenig rotem Fleisch dafür, dass die Menschen dort weniger häufig unter Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden.

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