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Mythos oder wahr: Ist das Trinken beim Essen ungesund?

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Mythos oder wahr: Ist das Trinken beim Essen ungesund?

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Birthe Wulf

Birthe Wulf

Ernährungs-Expertin

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Ältere Menschen belehren ihre Enkel gerne mit der vermeintlichen Weisheit, dass das Trinken beim Essen ungesund sei. Damit liegen sie allerdings nicht richtig. Im Gegenteil können kalorienarme Getränke wie Wasser oder ungesüßte Tees sogar die Verdauung unterstützen.

Dies gilt vor allem für Ballaststoffe, die durch die begleitende Flüssigkeitsaufnahme besser quellen und infolgedessen besser verdaut werden können. Überdies nehmen viele Menschen grundsätzlich eher zu wenig Flüssigkeit auf, weshalb beim Essen nicht darauf verzichtet werden sollte. Insgesamt sollten Sie über den Tag verteilt mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, am besten Wasser und andere kalorienarme Getränke.

Wasser ist sowohl ein Lösungs- als auch ein Transportmittel für Nährstoffe und hilft dabei, den Speisebrei besser durch die verschiedenen Stationen des Verdauungstrakts rutschen zu lassen. Außerdem kann Wasser oder ein anderes kalorienarmes Getränk vor oder während des Essens den Magen füllen. Es stellt sich schneller ein Sättigungsgefühl ein, sodass Wasser und ungesüßter Tee beim Abnehmen helfen können.

Grund für den Mythos, dass das Trinken beim Essen nicht gesund sei, ist die Annahme, die zusätzlich aufgenommene Flüssigkeit würde die Magensäure verdünnen. Die Magensäure zersetzt die Nahrung und spielt damit bei der Verdauung eine wichtige Rolle. Wer das Trinken beim Essen für ungesund hält, befürchtet womöglich, dass die verdünnte Magensäure die Nahrung nicht mehr so gut zersetzen kann und die Verdauung deshalb ins Stocken geraten könnte.

Der Trugschluss besteht bereits in der Vermutung, die aufgenommene Flüssigkeit führe zu einer derart stark verdünnten Magensäure. Wasser und andere Getränke mit neutralem pH-Wert haben nur einen vernachlässigbar kleinen Einfluss auf die Säurekonzentration im Magen. Diese ist auch beim Essen und gleichzeitigem Trinken hoch genug, um den Nahrungsbrei zu zersetzen.

Darüber hinaus ist der Magen fähig, seinen Säuregehalt nach Bedarf zu steuern. Wenn sich der Magen ausdehnt, liefern Zellen in der Magenwand Salzsäure nach. Zusätzlich wird die Säureproduktion durch das Kauen, Riechen und Sehen appetitlicher Mahlzeiten angeregt.

Die wenigsten Menschen haben das Problem, zu wenig Magensäure zu produzieren. Viele plagen eher gegenteilige Beschwerden wie Sodbrennen, das meist durch Alkohol, Nikotin und Stress verstärkt wird. Nehmen Sie daher ohne schlechtes Gewissen zu jeder Mahlzeit auch Getränke zu sich.

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