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Frikadellensorten: Wie unterscheiden sich Ćevapčići, Köttbullar und Co.?

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Frikadellensorten: Wie unterscheiden sich Ćevapčići, Köttbullar und Co.?

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Max Ehmke

Max Ehmke

Fleisch-Experte

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Die Bezeichnung Frikadelle beschreibt kleine Portionen aus Hackfleisch und weiteren Zutaten, die zum Garen gebraten werden. Für das Hackfleisch wird meist das Fleisch von Rind, Schwein oder Lamm verarbeitet. Weitere Zutaten bei der Zubereitung von Frikadellen sind häufig Ei und eingeweichtes Brot oder Brötchen für die Bindung sowie verschiedene Gewürze. International gibt es viele zahlreiche Varianten der Frikadelle. In der Zubereitung sowie im Geschmack gibt es neben einigen Gemeinsamkeiten auch viele Unterschiede.

• International sehr bekannt sind Ćevapčići. Hierbei handelt es sich um Rollen aus Hackfleisch, die ursprünglich aus Südosteuropa stammen. Besonders in der Balkanregion sind Ćevapčići sehr beliebt und verbreitet. Sie werden traditionell aus reinem Rinderhack hergestellt, es gibt aber auch Rezepte mit Schwein oder Lamm. Durch die Zugabe von Pfeffer und Paprikapulver schmeckt diese Variante der Frikadelle sehr würzig. Zuweilen wird auch Bohnenkraut sowie Bockshornklee verwendet. Ćevapčići werden gegrillt oder gebraten und dann im Fladenbrot oder mit einer Salatbeilage serviert. Oft wird auch Ajvar-Paste dazu kombiniert.

• Köttbullar sind eine schwedische Form der Frikadelle. Es handelt sich um runde Fleischbällchen, die in der Pfanne gebraten werden. Für die Zubereitung wird das Hackfleisch mit Ei vermengt und Zwiebeln und Paniermehl vermischt, das zuvor in Milch oder Sahne eingeweicht wird. Typische Gewürze sind neben Salz und Pfeffer auch Piment oder Ingwer. Köttbullar werden in der Regel mit Sahnesoße und Kartoffeln serviert. Außerdem ist Preiselbeerkompott eine beliebte Beilage. Neben Rind oder Schwein wird in Skandinavien zuweilen auch Elch- oder Rentierfleisch für die Zubereitung verwendet.

• Köfte sind eine orientalische Variante der Frikadelle. Sie sind heutzutage in verschiedenen Ländern bekannt, neben der Türkei beispielsweise in Indien sowie Teilen Nordafrikas. Allein in der türkischen Küche sind mehrere hundert Variationen des Gerichts bekannt. Entsprechend vielseitig wird das Gericht auch serviert – beispielsweise in Kombination mit Salat oder mit würziger Tomatensoße. Anstelle von Paniermehl wird oft Bulgur verwendet. Das Hackfleisch stammt üblicherweise vom Rind oder Lamm. Köfte schmecken wegen der zahlreichen Gewürze recht pikant und aromatisch. Neben Salz und Pfeffer wird oft eine fertige Gewürzmischung verwendet, die beispielsweise Paprikapulver, Oregano , Knoblauch, Kurkuma und Petersilie enthält. Besonders in der Türkei ist auch eine vegetarische Variante der Köfte aus Bulgur und Kartoffeln sehr verbreitet.

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